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Gebetstag zu Ehren der Mutter aller Völker

in der LANXESS-Arena in Köln-Deutz
Samstag, 23. Oktober 2010

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Noch zahlreicher als im Vorjahr waren die Reaktionen auf diesen Gebetstag. Aus verschiedenen Ländern berichten die unterschiedlichsten Menschen, wie sie - innerlich von der Gnade berührt - begonnen haben, sich in ihrer Umgebung für die Mutter aller Völker einzusetzen.

Eine schöne Zusammenfassung dieses Gebetstages mit vielen aktuellen Zeugnissen und Beispielen zur Weltaktion finden Sie in der Jan/Feb 2011 - Ausgabe unserer Missionszeitschrift 'Triumph des Herzens’ Nr. 105.
Bestellungen sind möglich per Fax: 0039/ 0861/918530 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .




Einige Auswirkungen des Gebetstages 2010


Marianne Forier, eine Familienmutter aus Schulen/Belgien erzählte:
„In Köln habe ich so richtig ‚Feuer gefangen‘ für die Frau aller Völker und ihr nach der Hl. Beichte versprochen, daheim jeden Tag wenigstens ein Gebetsbild auszuteilen - hatte ich mich ja besonders nach dem Zeugnis der Jugendlichen gefragt: ‚Warum soll nicht auch in unserem Land die Jugend und die Kirche durch die Mutter aller Völker ein neues Aufblühen erleben?‘
In dreieinhalb Wochen durfte ich fast 800 Gebetsbilder verschenken. Schon früher hatte ich allen 400 Priestern unserer Diözese ein Gebetsbild mit einem Begleitschreiben geschickt, und bereits einen Tag nach Köln konnte ich es auch allen Diakonen geben, die sich nach dem Sonntagsgottesdienst in unserer Pfarrkirche mit dem Bischof trafen.
Noch ganz erfüllt vom Gnadentag in Köln, hatte ich auch unserem Pastor davon berichtet, der mir sofort die Erlaubnis gab, in den vier Kirchen, die er betreut, Gebetsbilder aufzulegen. Zudem hat er fest vor, nächstes Mal auch zum Gebetstag mitzukommen.
Ich meinerseits bin entschlossen, mit meinen beiden Töchtern (7 und 5 J.) in den Ferien in die Städte der Umgebung zu fahren, um auch besonders Muslime und Andersgläubige durch das Gebetsbild mit ‚Mirjam‘, ihrer persönlichen Mutter, bekannt zu machen.“
Offen waren auch Frauenklöster, denen Frau Forier die Botschaften von Amsterdam und Gebetsbilder brachte. Die Schwestern verstanden auf Anhieb die Bedeutung der Mutter aller Völker für unsere Zeit und ihrer Weltaktion. Hoffnungsvoll sagte eine der Klarissinnen: „Möge die Frau aller Völker unserem geistig so armen Belgien wieder aufhelfen und die so lebensnotwendige innere Erneuerung bringen.“

Eine andere inspirierte Idee, um die Mutter aller Völker nach dem Gebetstag bekannt zu machen, hatten Gläubige aus Österreich. Mit Erlaubnis der zuständigen Pfarrer erhielten alle Familien in Hürm/Niederösterreich und in Kolsass/ Tirol mit dem Advents-Pfarrbrief ein Gebetsbild. Beigelegt war zudem eine kurze Erklärung über die Bedeutung der kirchlich anerkannten Erscheinungen der Mutter aller Völker.

Durch den wirtschaftlichen Niedergang in ihrer Heimat haben die Pilger aus Irland am Gebetstag die Macht des Gebetes gegen Verfall viel besser verstanden. Auch wurden sie sich ihrer Verantwortung bewusst, dass jeder auf der Grünen Insel das Gebetsbild bekommt.

Fr. Michael Fitzgerald bestellte deshalb umgehend für seine Pfarrkirche in Mitchelstown das Gnadenbild in Originalgröße, während in Ballyporeen die Familienmutter Nancy Hyland, unterstützt von Eamon Meaney, einem Bekannten, von Tür zu Tür ging, um mit Erlaubnis ihres Pfarrers Fr. Flynn allen das Gebetsbild zu schenken. Eine Frau, die anfangs gezögert hatte, nahm es schließlich mit den Worten: „Sie haben sich so bemüht, mir alles gut zu erklären. Schon allein deshalb verspreche ich Ihnen, es von nun an täglich zu beten, auch wenn ich nicht so religiös bin.“

Ein andermal stand Nancy mit anderen Gebetstagsteilnehmern vier Stunden vor einem Supermarkt ihrer Stadt, wo jeder sie kannte, um allen Vorbeikommenden freundlich eines ihrer 10 000 Gebetsbilder anzubieten. Dabei wurde ihr bewusst: „Wie sehr hat die Mutter vor allem mich verwandelt! Hätte man mir gesagt, ich würde jemals vor einem Supermarkt Gebetsbilder verteilen, meine Antwort wäre ein eindeutiges ‚Never! Nie!‘ gewesen.“
Inzwischen konnten Nancy und ihre Helfer, darunter ein siebenjähriger Junge namens Cormac, bei Sonntagsgottesdiensten mit priesterlicher Erlaubnis 1500 Gebetsbilder an die Gläubigen verteilen. Cormac strahlte, denn er hatte keine einzige Absage erhalten, so dass Nancy überzeugt ist: „Wir bräuchten viele Kinder, um die Mutter aller Völker bekannt zu machen, denn Kindern schlägt sie keiner ab!“



Auf ähnliche Weise wirkt auch das Ehepaar Pedro und Ruth Sarmiento in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Die beiden setzen sich in verschiedenen Pfarreien, unterstützt vom jeweiligen Priester, durch kurze Erklärungen nach den Gottesdiensten und das Verteilen von Gebetsbildern dafür ein, dass immer mehr Kolumbianer durch die Frau aller Völker Maria als ihre ganz persönliche Mutter kennenlernen.


Die meisten Rückmeldungen kamen aus Deutschland

Nach der Hl. Messe in der Hl.-Geist-Kirche in München erhielt die Fitnesstrainerin Klaudija Magerl drei Tage vor dem Gebetstag die Einladung. „Unmöglich!“, dachte die Ehefrau und vierfache Mutter, saß aber zwei Tage später doch im Bus Richtung Köln: „Erfüllten Herzens kam ich dann mit 150 Gebetsbildern nach Hause, befestigte als Erstes je eines über den Betten meiner vier Mädchen und erzählte ihnen alles. Sie (17, 15, 9 und 2 J.) sind begeistert, vor allem die Zweijährige, die jeden Abend auf das Bildchen zeigt und es küsst. Während ich das Gebet vorbete, legt sie ihre kleine Hand auf das Bild, und weil sie noch nicht reden kann, sagt sie nur zum Schluss recht laut: ‚Amen!‘

Die 800 nachbestellten Gebetsbilder habe ich inzwischen in verschiedenen Schulhallen bei Gymnastikstunden an meine Sportteilnehmer verteilt. Am schönsten war es beim Mutter-Kind-Turnen, wo ganz süße Kinder von zwei bis fünf Jahren ganz überrascht und begeistert waren, dass die Gottesmutter wirklich erscheint und mit uns Menschen spricht. Alle haben das Bild mitgenommen.
Ich muss dazu sagen, dass es mich Überwindung kostet, vor den Sports-Leuten über spirituelle Sachen zu sprechen. Vor der Stunde bin ich immer aufgeregt und bete den Rosenkranz, dass mir der Hl. Geist hilft. Recht einfach war es während der Nikolauszeit. Denn da war es mir möglich, die Gebetsbilder als ein Geschenk anzubieten, das man nicht abschlagen konnte. Es waren hundert Stück in einer Woche!“


Wenige Wochen vor dem Gebetstag lernten Barbara Völlmecke, ihre Kinder und Enkelkinder aus Esshoff im Sauerland durch ein Gebetsbild aus einer Kapelle die Mutter aller Völker kennen. Die Familie kam zum Gebetstag, und alle verteilen seither eifrig Gebetsbilder in der Schule und am Arbeitsplatz. Oma Barbara schenkte es jedem Patienten auf der Caritassozialstation, wo sie Pflegeschwester ist. Selbst die muslimische Raumpflegerin nahm es sehr dankbar an und umarmte sie.
Besonders beeindruckt von allem, was sie am Gebetstag gehört und erlebt haben, sind die beiden Enkeltöchter (Foto) Sarah (10 J.) und Jana (7 J.). Seither verteilen sie fleißig Gebetsbilder in ihrem Dorf. Auch jeder Wanderer bekommt eines, wenn er zur kleinen Marienkapelle kommt, wo die beiden „Missionarinnen“ oft den Barmherzigkeitsrosenkranz beten.


Ein inneres Geschenk machte die Mutter aller Völker der 26-jährigen Simone aus Oberschwaben. Nach dem plötzlichen Heimgang ihrer Mutter vor acht Jahren hatte sie nie wieder mütterliche Geborgenheit erlebt. Erst als sie am Morgen des Gebetstages auf die Öffnung der Arena wartete und durch die verschlossenen Glastüren plötzlich auf den Fernsehmonitoren die Mutter aller Völker abgebildet sah, traf es Simone tief: „Ich wusste nicht, was mit mir los war. Ich musste die Tränen zurückhalten. Es war mir, als käme ich nach Hause, wo mich die Frau aller Völker persönlich begrüßen will. Als dann beim Vortrag erklärt wurde, dass die Mutter aller Völker auch meine persönliche Mutter, meine ‚Mama‘ ist, hatte ich endlich wieder dieses Gefühl der Geborgenheit, wie früher bei meiner Mama daheim. Kein Wunder, dass ich am Abend die Arena nicht mehr verlassen wollte, um die Nähe der Muttergottes nicht zu verlieren.“


Durch eine Bekannte kam Anton Schmölz, ein 57-jähriger Landwirt aus Fuchstal in Bayern, erstmals zum Gebetstag und machte sich das Anliegen der Frau aller Völker, „Seelen zu retten“, gleich zum Vorsatz. Mit 500 Bildchen kehrte er heim, die im November schon fast alle verteilt waren. Denn wenn Toni als Landschaftsgärtner oft in öffentlichen Grünanlagen und auf Friedhöfen arbeitet, trifft er dort viele Leute:
„Besonders vor und nach Allerheiligen ging ich einfach zu den Leuten hin, die Gräber richteten oder besuchten, und fragte sie: ‚Darf ich Ihnen etwas schenken?‘ Dann hol’ ich aus dem Latz meiner blauen Arbeitshose eines der Bildchen. Und weil ich nie viel Zeit hab’ zum Reden, sag’ ich nur: ‚Einfach durchlesen und befolgen! Wenn ihr das Gebet betet, könnt ihr helfen, die Welt zu retten.‘ Schöne Erfahrungen hab’ ich dabei gemacht. Einen Moslem z. B., der das Gebetsbild zuerst ablehnte, fragte ich: ‚Warum willst du’s nicht nehmen, das ist doch auch deine Mutter?‘ Da nahm er es an.“


Noch viele Rückmeldungen ließen sich anführen - beginnend bei einer Frau aus Aura/D, die tausend Gebetsbilder nach Abu Dhabi in die Arabischen Emirate brachte, über Studenten und Gymnasiasten aus Nitra/Slowakei, die sich am Gebetstag für die Weltaktion entzünden ließen, bis hin zum Gründer einer jungen marianischen Gemeinschaft im Libanon, der auch an seine muslimischen Bauarbeiter die Mutter aller Völker auf Arabisch austeilte.