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IDA UND DIE BOTSCHAFTEN

„Du bist das Werkzeug. Die Frau sorgt für alles!“

Ida wurde in der Kindheit und Jugend auf ihre ganz besondere Berufung vorbereitet. Aber wie alle Propheten wird auch sie, eine einfache 40-jährige Büroangestellte, dann ganz plötzlich und unerwartet mit dieser verantwortungsschweren Aufgabe betraut. Sie empfängt nun in 15 Jahren, bis zum 31. Mai 1959, rund 56 Botschaften der Gottesmutter.
Anschließend schenkt ihr der Herr bis in die achtziger Jahre hinein die sogenannten „Eucharistischen Erlebnisse“.

Im Gegensatz zu vielen anderen Erscheinungsorten bleibt in Amsterdam alles in Stille und Verborgenheit. „In aller Stille bin ich gekommen“, sagte die Frau am 31. Mai 1958. Ein Großteil der Botschaften wird Ida zu Hause gegeben. Ihre Schwester Truus (Gertrud), die Lehrerin ist, schreibt Wort für Wort auf, was Ida der Frau nachsagt. Das ist leicht möglich, da diese langsam spricht und lange Pausen macht, bevor sie die Seherin ein neues Bild schauen lässt oder einen neuen Gedanken gibt. Wenn nötig, ergänzt Ida später das Erlebte durch persönliche Kommentare.

Besonders in den ersten Jahren sind die Botschaften sehr verschlüsselt, apokalyptisch und symbolisch. Ähnlich den großen Propheten des Alten Testamentes gehört die Seherin von Amsterdam zu den theologisch nicht Gebildeten, zum einfachen Volk, und sie versteht oft kaum etwas vom Geschauten. Worte wie „Paraklet“, „Meteore“ oder „Ruach“ sind ihr völlig unbekannt, und sie hat auch große Mühe, in Worten wiederzugeben, was sie über unbekannte Ereignisse in Visionen sieht.
Doch die Gottesmutter tröstet Ida: „Sage deinem Seelenführer, dass der Herr immer das Schwache für seine großartigen Pläne auserwählt! Er soll ganz ruhig sein.“ (4.4.1954) „Nochmals sage ich: Der Sohn sucht immer das Kleine, das Einfache für seine Sache.“ (15.4.1951) „Du hast eine große Aufgabe zu erfüllen.“ (15.6.1952), gibt Maria ihrem Kinde zu verstehen.
Ida ist nur ein Werkzeug, wie die Gottesmutter sie gerne nennt. Aber: „Durch dieses Werkzeug in einem kleinen Land, das am Abgrund steht, wird die Frau aller Völker jedes Jahr ihre mütterlichen Ermahnungen und Tröstungen geben.“ (31.5.1954)


Aus der Biographie:
Ida Peerdeman - Die Seherin von Amsterdam
von P. Paul Maria Sigl, 2005

 
 
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