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EIN BILD ZUM NACHDENKEN



Wer nun zum ersten Mal einen Blick auf das Bild der Frau aller Völker wirft, mag vielleicht überrascht sein, Maria ohne Jesus vor dem Erlöserkreuz zu sehen. „Verdeckt sie nicht das Kreuz?“, mögen sich manche kritisch fragen.


Es scheint beinahe so, als wolle uns die Mutter, vor dem dunklen Kreuz stehend, durch dieses ungewöhnliche Bild bewusst zum Fragen ermutigen und uns herausfordern, tiefer über ihre Berufung und Stellung im göttlichen Heilsplan nachzudenken. Natürlich könnte Maria seitlich stehen und auf den Erlöser am Kreuz hinweisen.


Auf diese und ähnliche Weise haben viele hervorragende Meister aller Jahrhunderte das Leiden Jesu und Mariens auf Kalvaria dargestellt. Doch auf dem Bild in Amsterdam geht es dem Himmel nicht darum, die Berufung des Erlösers und sein Erlöserleiden zu beschreiben, sondern man wird dieses Bild für die Miterlöserin gebrauchen (vgl. 29.04.1951), heißt es in den Botschaften.

Ja, dieses Bild will die Berufung der mit-erlösenden Mutter beschreiben, ohne jedoch dadurch den Erlöser in den Schatten zu stellen. Denn Jesus ist bereits auferstanden und zum Vater in die Herrlichkeit des Himmels heimgekehrt. Deshalb steht das Kreuz im Glanz des Auferstehungslichtes, von dem Maria ganz umgeben ist.


Die Gottesmutter, zentral vor dem Kreuz, hilft uns verstehen: Mutter und Sohn sind in ihrer Sendung untrennbar vereint. Wo der Sohn ist, dort ist stets auch die Mutter. Der göttliche Sohn selbst hat sie als Miterlöserin zu sich ins Zentrum gerufen, damit wir freudig bejahen, dass sie von dort aus als Mutter allen Völkern die miterlittenen Gnaden der Erlösung vermittelt und fürbittend und verteidigend für uns einsteht.


Aus: P. Paul Maria Sigl, 
Die Frau aller Völker 'Miterlöserin Mittlerin Fürsprecherin'
Amsterdam - Rom, 25. März 1998

 
 
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