Es ist nicht erlaubt, Texte zu kopieren ohne die Quelle anzugeben
   www.de-vrouwe.info 

für die Nutzung der Bilder bedarf es einer schriftlichen Erlaubnis.

Hier gelangen Sie zur offiziellen Webseite der Stichting Vrouwe van alle Volkeren.


Druckbutton anzeigen?
Archiv - Gebetstag in Düsseldorf, 2. Sept. 2017




Der Libanon
ist der Gottesmutter geweiht

In Fatima versprach die Gottesmutter 1917 während des 1. Weltkrieges, die Völker vor einem weiteren, noch schlimmeren Krieg und vor der Ausbreitung der atheistischen Ideologie zu bewahren und Frieden zu schenken, wenn man Russland und die Welt ihrem Unbefleckten Herzen weiht.
Nur die Bischöfe Portugals entsprachen diesem Wunsch Mariens und weihten am 13. Mai 1931 ihre Heimat in einer feierlichen Zeremonie dem Unbefleckten Herzen Mariens. Als Antwort darauf, schenkt die Gottesmutter Portugal drei Gnaden:

Portugal bleibt vom Bürgerkrieg verschont.
Portugal erfährt im Zweiten Weltkrieg besonderen Schutz.
Portugal bewahrt den wahren katholischen Glauben.

Und das Versprechen wurde wahr: Tatsächlich blieb Portugal vom Zweiten Weltkrieg verschont.
Was Portugal getan hat, sollten wir alle tun! Der Libanon tat es am 16. Juni 2013. Der Libanon ist bekannt für seine Liebe und Verehrung zur Gottesmutter.

Der Libanon ist ein Heiligtum der Gottesmutter, der Libanon ist ihr Königreich

1954, im 100. Jubiläumsjahr der Verkündigung des Dogmas der Immaculata, übertraf der Libanon alle anderen Länder in seiner Verehrung der Gottesmutter, indem eine Statue der „Mutter des Lichtes“ landesweit auf eine fünfmonatige Wallfahrt geschickt wurde. So besuchte Maria die mehr als 450 Dörfer und Städte des Libanons!
Diese landesweite Prozession schloss mit drei Tagen Gebet ab, an denen 300 000 Gläubige teilnahmen. Die Hl. Messe wurde von Kardinal Roncalli zelebriert, der Maria, die „Mutter des Lichtes“, mit einer Krone schmückte, die vom libanesischen Präsidenten gestiftet worden war. Der Präsident sagte:
„In meinem Namen und im Namen des libanesischen Volkes, das ich repräsentiere, überreiche ich Ihnen diese Krone, mit der Maria durch Ihre gesegneten Hände gekrönt wird, jene Mutter, die wir lieben und verehren und deren Schutz wir unser Land anvertrauen.“

Die Patriarchen legten ihre Zepter zu Füßen Mariens nieder und riefen sie als die Königin des Libanons aus. Diese Marienverehrung ist es, die den Libanon gerettet hat!

„Keiner von uns zweifelt daran, dass es ‚Unsere Liebe Frau vom Libanon‘ ist, die unser Land jedes Mal mit ihrer mütterlichen Hand rettete, als es Gefahr lief unterzugehen oder zu verschwinden - besonders während des letzten Krieges von 1975-1991.“

In der Zeit der Ausweitung der Radikalisierung und des Terrorismus im Nahen Osten hat die göttliche Vorsehung es so gefügt, dass 2013 - zum ersten Mal seit 60 Jahren - die Statue der „Mutter des Lichtes“ erneut für 40 Tage in 333 libanesische Dörfer und Städte gebracht wurde. Überall hieß man sie mit Liedern, Beifall und Jubel willkommen und huldigte ihr durch wiederholten Rosen- und Reisregen, durch Gebete und Tränen, mit Ehrenbezeugungen und Prozessionen.

Einen Höhepunkt fand die Pilgerfahrt der Marienstatue am Sonntag, dem 9. Juni, beim Sitz des Maronitischen Patriarchates. Patriarch Bechara Rai hieß Maria herzlich willkommen und zeigte den Leuten die Wichtigkeit der Weihe des Libanons an Maria auf. Zudem erklärte er, dass die Macht, die uns von der Gottesmutter zuströmt, vom Rosenkranzgebet herrührt. Er rief alle auf:
„Nehmt jeden Tag den Rosenkranz zur Hand! Betet ihn, denn er ist stärker als Waffen! Betet ihn, denn er ist nützlicher als Geld und viel mächtiger als jede andere Macht!“

Der Traum, dass der Libanon Maria geweiht wird, ereignete sich am 16. Juni 2013. Es war wie ein Wunder! Unter der Teilnahme aller katholischen Patriarchen, Vertreter der orthodoxen Kirchen und in Gegenwart des Apostolischen Nuntius, des christlichen libanesischen Präsidenten und des muslimischen Ministerpräsidenten wurde der Libanon dem Makellosen Mutterherzen geweiht. Und der Hl. Geist vermittelte sich großartig durch Kardinal Rais Predigt:

„Wir verkünden unseren festen und unerschütterlichen Glauben, dass die Rettung des Libanons und des Nahen Ostens nur durch unsere Mutter, die Jungfrau Maria, geschehen kann; durch die Mutter des Libanons, die Königin des Friedens und den Morgenstern des Ostens. Deshalb erachten wir mit starkem Glauben und ohne jeden Zweifel den heutigen 16. Juni 2013 als historisch entscheidenden Tag!“

Anlässlich der Weihe wurde das ganze Land vom Hubschrauber aus mit dem Allerheiligsten gesegnet und anschließend mit einer Statue der Rosenkranzkönigin von Fatima.
Wir vertrauen voll und ganz, dass der Libanon als Belohnung für die Weihe an Maria dieselben Gnaden wie Portugal erhalten wird.

Der Libanon wird vom Bürgerkrieg verschont bleiben.
Der Libanon wird bei Kriegsgefahr besonderen Schutz erfahren.
Der Libanon wird den wahren katholischen Glauben bewahren.

Ein Jahr später, 2014, erneuerten die Patriarchen die Weihe des Libanons. Und in einer kleinen veröffentlichten Broschüre wurde die Bedeutung und Wichtigkeit des Weiheaktes erklärt.

Im folgenden Jahr, 2015, besuchte die Rosenkranzkönigin von Fatima den Libanon. Und unser Land wurde erneut von einer marianischen Gnade erfüllt, die am Herz-Jesu-Fest ihren Anfang nahm. Die Gottesmutter besuchte alle vier Patriarchats-Sitze: den Sitz des Armenischen, des Syrisch-Katholischen, des Griechisch-Katholischen und des Maronitischen Patriarchates.
Dort hießen Tausende Gläubige Maria willkommen. An manchen Orten waren es schätzungsweise bis zu 35 000 Gläubige!

Die Weihe wurde in Harissa, dem Nationalheiligtum Unserer Lieben Frau vom Libanon, erneuert. Dieser siegreiche Besuch Mariens endete prachtvoll in der Georgs-Kathedrale von Beirut. Dann wurde die Gottesmutter triumphal auf den „Platz der Märtyrer“ gebracht und zog erstmals in der Geschichte des Libanons ins Parlament ein - um dadurch auszudrücken, dass die Rettung des Libanons wahrhaftig durch SIE stattfinden wird, und NUR DURCH SIE!

Das Beispiel des Libanons ist eine Botschaft, alle Nationen dem Makellosen Herzen Mariens zu weihen: alle Diözesen, alle Pfarreien, alle Familien und jeden Einzelnen.
Der Libanon hat seine Hand in die Hand Mariens gelegt! Sie wird uns nie enttäuschen! Maria wird den Frieden unter ihre Kinder bringen. Maria wird uns beschützen und uns retten!

Wie als Krönung pilgerte Bechara Kardinal Rai 2017 zum 100. Jubiläumsjahr der Erscheinungen der Rosenkranzkönigin nach Fatima. Dort weihte er am Sonntag, dem 25. Juni dieses Jahres, zusammen mit Bischöfen und Tausenden libanesischen Pilgern aus aller Welt den Libanon und den ganzen Nahen Osten der Gottesmutter.


Text des Video-Zeugnisses aus dem Libanon

 
 
  • Deutsch (DE-CH-AT)
  • Italian - Italy
  • Nederlands - nl-NL
  • Español(Spanish Formal International)
  • French (Fr)
  • English (United Kingdom)