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4. Internationaler Gebetstag
zu Ehren der Frau und Mutter aller Völker
Amsterdam,
Pfingsten, 10. – 12. Juni 2000



Sein Erbarmen umfängt alle Völker

Fotos

Die barmherzige Liebe Gottes, das Geheimnis der Liebe und des Leides, das Geheimnis der Erlö­sung und Miterlösung waren das zentrale Thema des diesjährigen Gebetstages, der ganz den Lei­denden gewidmet war.
Verschiedene Beiträge von Leidenden oder über Leidende zeigten den kost­baren Wert der Miterlösung.
Die eindrücklichen Zeugnisse halfen vielen zu einem neuen und tröst­lichen Verständnis, dass nicht etwa nur Stigmati­sierte, unschuldig Verfolgte oder ein behindertes Kind sogenannte 'Miterlöser' sind, sondern dass auch jene, die ein selbstverschuldetes unansehnli­ches Leid tragen, es vereint mit dem Erlöserleiden Jesu aufopfern können, damit es ihnen zum Se­gen und sogar anderen zu einem Gnadenquell wird. Welch christliche Frohbotschaft! Welcher Trost für alle Leidenden!

Aus 83 Ländern aller Kontinente sind auch in die­sem Jahr Pilger angereist, um erneut in Amster­dam im RAI-Kongresszentrum Pfingsten mit Ma­ria, der Mutter aller Völker, zu feiern wie damals die Gläubigen in Jerusalem. Allein die Tatsache, dass Jung und Alt, Kranke und Gesunde verschie­denster Konfessionen, Riten, Sprachen und Haut­farbe einander mit Liebe und Ehrfurcht begegne­ten und einmütig beteten, bewirkte eine spürbar harmonische, friedvolle Atmosphäre. Der Gebets­tag wurde wahrhaft zu einem pfingstlichen Ereig­nis, über das sich alle einig waren: „Dies war der schönste Gebetstag. Wir waren wie eine einzige, große, glückliche Familie!“
Sehr treffend und richtig wurde dies auch in der meistgelesenen und größten Tageszeitung Hollands 'De Telegraf' erfasst, in der am 13. Juni 2000 zu lesen war: „Ma­ria möchte als Frau und Mutter aller Völker alle Völker zusammenfuhren in eine Gemeinschaft und die wahre Freude über die Erde bringen.“

Besonders gefiel den Gläubigen, „so viele Bischö­fe glücklich beieinander zu sehen“, wie es eine Pilgerin aus Deutschland ausdrückte. Und es stimmte! Der Patriarch und zugleich Oberhaupt der syrisch-katholischen Kirche aus Antiochien/Libanon, die vier Erzbischöfe aus Damaskus/Sy­rien, Izmir/Türkei, Kalkutta/Indien und Nairobi/Kenia und die zwölf Bischöfe aus Indien, China, Indonesien, den Philippinen, Sri Lanka, Malawi, Nigeria, Uruguay, Italien, den Niederlanden und Litauen sowie ein Archimandrit aus Weißrussland waren gerne dem Ruf der Frau aller Völker ge­folgt.
In ihren unterschiedlichen farbenprächtigen Bischofsornaten machten die Hirten ihre Zuge­hörigkeit zum römisch-katholischen, griechisch-katholischen, syrisch-katholischen und syrisch-malabarischen Ritus sichtbar und gaben den litur­gischen Feiern ein herrlich ökumenisches Geprä­ge.
„Die Gottesmutter hat mich umgewandelt. Ich gehe ganz verwandelt zurück!“ waren die Ab­schiedsworte des Patriarchen, bevor er nach Hause in den Libanon flog. Sie beweisen, wie sehr auch die Bischöfe Von der Gnade berührt wurden und begeistert von der Frau aller Völker viel Material über sie in ihre Diözesen mitnahmen.

Der chinesische Bischof von Taiwan, Msgr. Tsien z.B. will die Gebetsbildchen in der Untergrund­kirche Chinas verteilen und die Gläubigen dieses Gebet lehren. Am 17. Juni, einen Tag nach seiner Rückkehr von Amsterdam, besuchte er sofort den Erzbischof von Taipé, Msgr. Tikang, um ihm vom Gebetstag zu erzählen. Sehr interessiert drängte dieser, Bischof Tsien möge doch schon bald et­was über die Frau aller Völker schreiben, damit das chinesische Volk sie kennenlernen kann.
Sehr beeindruckt sagte ein slowakischer junger Priester auf dem Rückflug nach Rom zu S.E. Bi­schof Hnilica: „Viele Male war ich in Lourdes und Fatima. Aber so etwas wie hierzu Pfingsten habe ich noch nie erlebt: so viel Liebe und so eine Einheit! Keiner war ehrgeizig, keiner wollte sich hervortun und sich wichtigmachen.“

Es war eine große Gnade, dass als Vorbereitung und Hinführung auf das Große Jubiläum 2000 mit dem Einverständnis der Bischöfe von Haarlem-Amsterdam drei Internationale Gebetstage zu Eh­ren der Frau und Mutter aller Völker in Amster­dam stattfinden konnten. Und zweifellos wurde dieses Jahr der 4. Gebetstag im Jubeljahr 2000 zum glanzvollen Höhepunkt.
Für viele jedoch kam es etwas überraschend, dass dies nun vorläufig auch der krönende Abschluss in dieser internationalen Form sein soll.

P. Paul Maria Sigl, geistlicher Leiter der Familie Mariens der Miterlöserin, der zusammen mit Bi­schof Paul Maria Hnilica und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frau aller Völker die Hauptverantwortung aller vier Gebetstage trug, wies uns dar­auf hin, dass diese vier Zusammenkünfte zwar eine wunderbare Möglichkeit zum gemeinsamen Beten und Einander-Kennenlernen waren. Doch er erinnerte daran, dass sich die Menschen aus so vie­len Völkern in diesen vier Jahren zuallererst per­sönlich von der Frau aller Völker gerufen wussten, um sich ihrem Wunsch entsprechend bei ih­rem Bild und beim 'Thron', dem Kreuz, zu ver­sammeln, um als eine Herde zu beten und das Hl. Opfer des Sohnes zu feiern.

In dieser internationalen Form waren diese Gebets­tage aber immer auch als Vorbild und Beispiel gedacht, wie ähnliche Treffen weltweit in den ver­schiedenen Ländern, Diözesen, Pfarreien und Gebetsgruppen gestaltet werden können. Dann erhalten nämlich noch viel mehr Menschen aller Nationen die Möglichkeit, Maria als persönliche Mutter, als Miterlöserin, Mittlerin und Fürspre­cherin kennen- und lieben zu lernen, denn darum bittet sie in Amsterdam: „Die Frau aller Völker ist nicht bestimmt für ein Land oder einen Ort, sondern für die Welt, die Völker“ (11.10.1953). „ Sie alle haben ein Recht darauf“ (29.04.1951).
Und die Pilger haben verstanden! So wurde vom 11.-13. August 2000 dieses Jahr in den USA be­reits der 2. Nationale Gebetstag der Frau aller Völ­ker abgehalten. Ähnliches wird auch in Costa Rica und England geplant, wobei dort auch Freunde aus Schottland, Wales und Irland eingeladen wer­den.

Auf diese Weise wird sich hoffentlich bald verwirklichen: „Später wird es kein Volk mehr geben ohne die Frau aller Völker“ (15.06.1952).

 
 
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