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4. Internationaler Gebetstag, Amsterdam 2000



Beitrag von
S. E. Msgr. Joseph Kingsley Swampillai
von Trincomalee Batticaloa, Sri Lanka

Ich empfinde es als große Auszeichnung und als ein Geschenk Gottes, dass ich von einem kleinen Land im Süden Asiens namens Sri Lanka – früher bekannt als Insel Ceylon – nach Amsterdam kommen darf, um an diesem 4. Internationalen Gebetstag teilnehmen zu können. Dies hier ist wirklich ein Sichtbar-werden unseres Glaubens an den einen Herrn Jesus Christus, der auf die Fürbitte der Frau und Mutter aller Völker hin, die ganzen Menschheit erlöst hat.

Ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass die mütterlichen Versprechungen und Mühen der Frau aller Völker - uns den Frieden und die Einheit in eine von Modernismus, Krieg und Unheil erfüllte Welt zu bringen - eine tiefe Bedeutung für mein eigenes Land haben. Meine Heimat durchlebt nämlich nun schon seit 20 Jahren eine Zeit des Krieges und der Gewalt mit all deren schrecklichen Folgen von Armut, bitteres Elend und Hass.

In Sri Lanka wird der derzeitige Krieg manchmal als Terrorismus bezeichnet oder als ein Befreiungskrieg der Minderheiten oder als ein bewaffneter ethnischer Konflikt. Von den 18 Millionen Einwohnern gehören 74% zur buddhistischen Sinhala Gemeinschaft, während der Rest der Bevölkerung Tamilen sind, von denen wiederum 7% Christen und der Rest Hindus und Moslem sind.
Es sind eigentlich die nördlichen und östlichen Provinzen, die in den so lange sich hinziehenden Krieg verwickelt sind, in dem es um die Anerkennung der Rechte der Minderheiten geht. Dieser Krieg ruft bis zum heutigen Tag stets aufs neue eine ganze Spirale an Gewalt hervor. Als schreckliche Folge davon sind tausende Menschen getötet worden, Tausende haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und leben als Flüchtlinge im In- und Ausland.

Weil ich in der östlichen Provinz lebe, ist meine Diözese leider auch in diesen unglückseligen Krieg mit hineingenommen. Meine große Besorgnis und Angst drängt mich deshalb, zur Frau aller Völker zu beten, dass sie den Friedens- und Einheitsprozess bei uns in Sri Lanka beschleunigt. Aus diesem Grund veranlasste ich, dass das Gebet der Frau aller Völker durch kompetente Priester meiner Diözese in die Tamil- und Sinhala- Sprache übersetzt wurde. Und ich vertraute Pieter van der Veen und Michael van Soelen den Druck von 75 000 Gebetsbildern in der Sinhala Sprache und 25 000 in der Tamil Sprache an. Nun werden diese Gebetsbildchen überall von den Mitgliedern der Legio Mariens verbreitet.

Unser Land hat übrigens eine lange, feste Tradition der Marienverehrung. Denn seit Sri Lanka vor 500 Jahren den katholischen Glauben durch portugiesische Missionare empfangen hat, ist die Gottesmutter die Patronin unseres Landes.

Deshalb sind die Botschaften der Gottesmutter, die sie zwischen 1945 und 1959 einer einfachen Frau in Amsterdam gegeben hat, sehr aktuell und zeitgemäß. Diese Botschaften erweisen sich als weiteres außergewöhnliches von Gott geschenktes Mittel, um uns in eine neue Ära des Friedens und der Liebe hineinzuführen, in eine Ära der Einheit unter den Nationen und Völkern, und um den Kriegen und dem Unheil ein Ende zu bereiten. Sie bringen all jenen ein Neues Pfingsten mit einer Ausgießung des Hl. Geistes, die bei Maria als Mittlerin und Fürsprecherin Zuflucht suchen.

Abschließend habe ich allen Grund zu behaupten, dass Amsterdam wirklich durch die göttliche Vorsehung dazu auserwählt ist, die Stadt aller Völker zu sein um die Frau aller Völker zu beherbergen Und dies im neuen Jahrtausend, das der Hl. Vater ganz richtig als das „Jahrtausend Mariens“ bezeichnet hat.

 
 
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