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4. Internationaler Gebetstag, Amsterdam 2000


Eröffnungsgruss

durch Arnold Leeman
Präsident der Stiftung 'Die Frau aller Völker' 

Vielgeschätzte Exzellenzen aus dem Bistum Haarlem und aus mehr als 15 anderen Diözesen der ganzen Welt, aus Westeuropa und allen Kontinenten, aus vielen Ländern, hier versammelt um Maria, die Frau und Mutter aller Völker.

Ihnen allen- aus Nah und Fern- angereist mit verschiedensten modernen Verkehrsmittel- ein herzliches Willkommen an diesem Tag, an diesem Ort, im Namen der Stiftung Frau aller Völker und im Namen der Familie Mariens der Miterlöserin.

Unser Dank gilt zuerst all jenen, die hier anwesend sind, die eine weite Reise unternommen haben um hier bei Maria als der Frau und Mutter aller Völker sein zu können, um miteinander zu singen und zu beten. Das wir hier zusammen sein können verdanken wir vielen vorbereitenden Händen, vor allem den Schwestern und Brüder der Familie Mariens der Miterlöserin. Unser Dank und unsere Bewunderung für all ihre viele Arbeit, vor und hinter den Kulissen, und danke für ihr Durchhaltevermögen!

„Veni Sancte Spiritus!“- „Komm Heilige Geist“, haben wir in den vorangehenden Tagen gebetet, als Vorbereitung auf dieses Pfingstfest, in diesem besonderen Jahr. Die drei vergangenen Gebetstage sind der Anlauf für dieses Jubeljahr, für dieses Heilige Jahr gewesen, das nun schon fast zur Hälfte vorbei ist. Ein Gnadenjahr, in dem die Barmherzigkeit Gottes sich uns offenbaren und mitteilen will.

Die Barmherzigkeit Gottes erlangte seit dem Sonntag nach Ostern ganz neue Aufmerksamkeit, denn der Heilige Vater, der Papst, hat diesen Sonntag zum Sonntag der Barmherzigkeit ausgerufen. Das Wort „Barmherzigkeit“ wird heute oft nicht mehr gut verstanden. Es weist uns auf das mitleidvolle Herz Jesu, die Quelle der Liebe hin, das Herz, das Mitleid hat. Dies hat Jesus der nun heiliggesprochenen Sr. Faustina geoffenbart.
Sr. Faustina ist für uns ein Vorbild unbegrenzten Vertrauens auf Gottes Barmherzigkeit und heiligem Mut.

In einem bekannten Gebet wird Maria als „die Mutter der Barmherzigkeit“ bezeichnet. Als Mutter von uns allen, als die Mutter aller Völker- wie der Papst es in seinem Gebet für dieses Heilige Jahr sagt- kennt sie die Nöte ihrer Kinder auch in dieser Zeit. Sie möchte mithelfen, die göttliche Gnade an die Menschen auszuteilen, wie sie auch mit den Aposteln in den Pfingsttagen um das Kommen des Heiligen Geistes betete, jenes Geistes, der ‘Ruach’ heißt, Atem und brausender Sturm, der alles durchdringt. Dieses heftige Brausen von Pfingsten ist ein Offenbarwerden der großen und neuen Kraft des Heiligen Geistes, der in die Kirche und in die Herzen der Menschen eindringt. Doch wir müssen im Gebet bleiben, um die Kraft des Heiligen Geistes, Sein Feuer und Licht zu bewahren, das uns für die Zukunft stärkt, für die neue Zeit, für die Ausbreitung des Evangeliums.

„Veni Sancte Spiritus!“ „Komm Heiliger Geist!“. Und mit den Worten des Amsterdamer Gebetes gesprochen: „Sende jetzt Deinen Geist über die Erde...!“
Bleiben wir in der ganzen Welt, bei allen Nationen, durch das Beten dieses Gebetes vereint, gestärkt durch den selben Geist, und haben wir Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit!

 
 
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