Es ist nicht erlaubt, Texte zu kopieren ohne die Quelle anzugeben
   www.de-vrouwe.info 

für die Nutzung der Bilder bedarf es einer schriftlichen Erlaubnis.

Hier gelangen Sie zur offiziellen Webseite der Stichting Vrouwe van alle Volkeren.


Druckbutton anzeigen? E-Mail
Archiv-Weltaktion



Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2015

Guten Morgen, liebe Pilger. Seit dem Gebetstag im Oktober sind erst acht Monate vergangen. Und doch gibt es viel Neues von der Weltaktion zu berichten. Sr. Crescentia und Sr. Julian aus der Slowakei und ich erzählen Euch jetzt gerne einige schöne Beispiele.


Mit Freude bringe ich Grüße aus Amsterdam mit, wo wir in der Kapelle der Frau aller Völker schon für Euch alle gebetet haben. Und heute sind ja auch holländische Pilger hier.


Vor kurzem kamen Inder ins Heiligtum, die uns stolz berichteten, dass in Kerala, dem südlichsten Bundesstaat Indiens, Tausende die Mutter aller Völker verehren. In vier Kirchen der Diözese Trivandrum ist das Gnadenbild seit 12 Jahren aufgestellt, und die Gläubigen beten alle das „Herr Jesus Christus“ in ihrer Muttersprache Malayalam.
Am 25. März - zum 70-ten Jahrestag der 1. Erscheinung von Amsterdam - fand eine große Feierlichkeit statt. Betend nahmen 500 Gläubige an der nächtlichen Prozession mit dem großen Gnadenbild teil. Und eine Fülle von neuen Gebetsbild-Bestellungen war die Folge.





 

Im Frühling hatten wir jetzt besonders viele Pilgergruppen, manchmal sogar bis zu drei am Tag! Ob dies nun junge koreanische Priester waren, die am Heiligtum Hl. Messe feierten oder Gruppen aus Indonesien, den USA, aus Italien oder Deutschland, und auch von den Philippinen.
Ja, es finden immer mehr Leute aus aller Herren Länder den Weg zur Mutter aller Völker.





Das Pilgerbild in P. Vitor Espadilhas Pfarrei in Portugal


Für viele ist der Besuch der Gnadenkapelle aber auch wie ein Heimkommen. Wie z. B: für Pfarrer Vitor Espadilha aus Portugal, der mit Freunden Ende April eine Wallfahrt nach Amsterdam machte. 

Schon über drei Jahre lässt Pfarrer Vitor zwei Pilgerbilder der Frau aller Völker durch seine beiden Pfarreien Moita und Vila Nova an der atlantischen Küste pilgern. Im Jahr 2014 besuchte die Gottesmutter dort 103 Familien jeweils eine Woche. „Es gibt viele Zeugnisse“, erzählte Pfarrer Vitor lebhaft. „Die Familien spüren die Anwesenheit der Mutter und es geschehen stille kleine ‚Wunder‘. Oft ist die ‚Madrecita‘ grad dann zugegen, wenn in der Familie Entscheidendes passiert.“



Auch das Ehepaar José Fernandes und Isabel Portelade hatte das Pilgerbild bereits mehrmals bei sich zu Hause. Im Mai 2014 war es wieder soweit. Während dieser Woche nahm José Fernandes einmal seine Zwillings-Enkeltöchter, führte sie vor das Pilgerbild und bat die Mutter aller Völker inständig um die Gnade, dass Laura und Mafalda schon als Kinder getauft werden. Denn die Eltern der Mädchen hatten beschlossen, sie später selbst entscheiden zu lassen.
„Nur einen Tag darauf“, so berichtete uns José Fernandes glücklich, „rief unsere Schwiegertochter an und teilte uns überraschend mit: ‚Die Zwillinge werden am 2. August 2014 getauft.’“ Und so war es dann auch! Ja, die ganze Familie war bei der Tauffeier der Mädchen in der Pfarrkirche von Santarém beisammen.

Übrigens: Pfarrer Joao Luis Silva links im Bild, entschloss sich in Amsterdam, wie sein Priesterfreund Vitor, das Pilgerbild in seiner Pfarrei von Familie zu Familie gehen zu lassen.




Man staunt oft, auf welche Weise manche Leute von der Mutter aller Völker erfahren! Die Niederländerin Marie-Jeanne kam vor zwei Wochen zum ersten Mal in die Kapelle, um beim Gnadenbild für eine Kranke eine Kerze anzuzünden. Dabei erzählte sie uns:

„Vor kurzem machte ich Urlaub in Italien auf der Insel Capri, und im Hafen fiel mir eine schöne Keramikfliese mit Maria vor dem Kreuz auf. Und was war: Wenig später bekam ich im Restaurant mit der Rechnung genau dasselbe Bild mit dem Gebet auf holländisch.“

Ja, wir kennen ihn schon lange, den Restaurantbesitzer Gianfranco Arbace, der jedem Gast, der dafür offen steht, ein Gebetsbild der Frau aller Völker in seiner Muttersprache anbietet.








Und gleich geht’s weiter in die farbenprächtige Karibik auf die Inseln Curaçao und Aruba. Von diesen ehemaligen niederländischen Kolonien kamen in den letzten Monaten auch oft Pilger.
Ein Grund dafür ist sicher, dass P. Petrus Canisius mit drei Laien aus Amsterdam im Januar dort zum zweiten Mal für einige Wochen Mission für die Mutter aller Völker machte. Ortsbischof Secco hatte ja zu ihnen gesagt: „Kommt doch auch auf die anderen fünf Inseln meiner Diözese, um die Frau aller Völker zu bringen.“


So gelangten diesmal gut 20‘000 Gebetsbilder in Schulen, aber auch in verschiedene Städte und nicht zuletzt auch in mehrere Kirchen.

In seiner Offenheit ließ es sich auch Bischof Secco nicht nehmen, sogar persönlich die Einführung zu einer Radiosendung über die Frau aller Völker zu machen. Und in seiner Kathedrale in Willemstad hängt nun auch ein Bild in Originalgröße.







Stellt Euch vor: Seit Jahresbeginn wurden schon in über 30 Länder Gebetsbilder verschickt - bis hin zu den 15'000 km von uns entfernten Salomon Inseln. Sie liegen geradezu paradiesisch mitten im Südpazifik, östlich von Papua.

Von dort bestellte der Missionar Jim Nolan Gebetsbilder, um sie unter den Katecheten und Seminaristen der über 1000 Inseln zu verbreiten.






Bert Meijknecht aus Leeuwarden, Niederlande

Unter denen, die regelmäßig viele Gebetsbilder in Amsterdam bestellen, ist auch der 74-jährige Niederländer Bert Meijknecht aus Friesland. Vor 12 Jahren begann er etwas ganz Einmaliges: in seiner Heimatstadt Leeuwarden, mit 100 000 Einwohnern, bringt er das Gebetsbild von Tür zu Tür.
Mit Bangen fing Herr Meijknecht in seiner Straße an, dann in seinem Viertel, und mittlerweile hat er schon ¾ der Stadt systematisch besucht. Auf unsere Bitte hin, schrieb er ein so echtes, in seiner Schlichtheit berührendes Zeugnis, aus dem wir Euch jetzt einen Auszug vorlesen:

„Unterwegs bete ich und auch nach dem Klingeln meist noch schnell: ‚Jesus, öffne doch die Herzen dieser Menschen für Deine Liebe!’ Schickt man mich nicht weg, spreche ich zu Männern, Frauen, Kindern - wer eben auftut - kurz in einfachen Worten über das Bild und Gebet der Mutter aller Völker: Dass dieses Gebet mächtiger ist als alle Demonstrationen, Konferenzen und militärische Aktionen. Denn es besitzt eine göttliche Macht, und hilft, dass der Geist der Liebe zurückkehrt, ohne den nie Friede wird. So entstehen oft schöne Glaubensgespräche sogar mit Protestanten, Juden oder Atheisten. Nehmen sie das Bildchen an, sage ich ihnen, dass Gott über ihr Beten sicher besonders Freude haben wird. Nicht praktizierenden Katholiken gebe ich bei Gelegenheit öfters ein Blatt mit den Zeiten der Hl. Messen in der Stadt, und bring’ auf Ersuchen auch jemandem mal ein Botschaften-Buch oder Bild der ‚Vrouwe“ vorbei.“

Anfangs teilte Bert Meijknecht 10 Bilder pro Woche aus. Mittlerweile sind es 40. Dafür muss er ca. 100 Mal klingeln und ist an zwei Nachmittagen jeweils zwei Stunden unterwegs. Nur das Gebet gibt Bert die Kraft sich nicht durch Regen, Kälte, körperliche Beschwerden, abweisende Reaktionen oder Flüche entmutigen zu lassen. „Es hilft schon, wenn ich sage, dass ich kein Zeuge Jehovas bin, sondern von der katholischen Kirche komme. Das weckt fast immer Vertrauen.
Am offensten sind Jugendliche, Muslime, Hindus, Afrikaner und Asiaten. Der schönste Augenblick ist stets dann, wenn mein Gegenüber still zugehört hat und ich spüre, dass der Funke überspringt.

Bin ich nach einer Woche dann wieder mit dem Rad für die ‚Vrouwe’ unterwegs, fällt mir aber auch wieder das Herz in die Hose, und heimlich beneide ich alle, die gemütlich den Nachmittag draußen im Freien genießen. Erst nach meiner Mission, habe ich daheim dann stets eine ganz besondere Dankbarkeit und Freude in mir, wie die Erfüllung meines Jugendtraumes, Missionar zu werden. Und ich weiß, ich bin ein kleines Rädchen in Gottes Plan.“





Schmunzeln mussten wir im Heiligtum über Telefonanrufe aus Frankreich. Innerhalb kurzer Zeit bestellten einige Leute Gebetsbilder immer mit denselben Worten: „Ich habe den Aufruf des Himmels bekommen.“ Das gab uns Rätsel auf, bis wir verstanden, dass der „Aufruf des Himmels“, der Titel einer französischen Zeitschrift ist, die einen Artikel über die Wichtigkeit der Weltaktion veröffentlicht hatte und die Leute ermutigte, Gebetsbilder zu bestellen.






Olivier Alberici aus Marseille, Frankreich

Bleiben wir noch ein wenig in Frankreich. Olivier Alberici, ein katholischer Verleger aus Marseille hatte ernsthafte Probleme mit einem anderen Verleger. Im November 2014 schrieb er uns:

„Wegen Androhungen dieses Verlegers, mir meine Autorenrechte streitig zu machen, sah ich mich gezwungen, einen Advokaten zu nehmen. Doch da bekam ich eure Email aus Amsterdam mit den Schlussworten: ‘In Maria, unserer Fürsprecherin, Advokatin.’ Berührt davon verstand ich: ‚Jetzt heißt es, die ganze Zuflucht bei der Frau aller Völker zu nehmen, der wahren Advokatin!’

Und so betete ich noch am selben Nachmittag alle neun Tage der Novene. Am Schluss setzte ich einen Glaubensakt und sagte zur Gottesmutter: ‚Jetzt bitte ich dich, dass dieser Verleger mir gleich eine Mail schreibt und darin mitteilt, dass er auf den unerlaubten Nachdruck verzichtet.’
Darauf hin ging ich zum Computer und einige Momente später kam tatsächlich eine Mail des Verlegers, der mir schrieb, er werde auf seine Pläne verzichten.“
Und in seiner Freude und Dankbarkeit betete Olivier sofort einen ganzen Rosenkranz nur mit dem Gebet der Frau aller Völker.






Anna aus Koblenz, Deutschland

Viele Gebetserhörungen bleiben ja ganz verborgen. Doch wie zufällig entdeckte unser Br. Manfred unlängst in der katholischen Evangelisationszeitschrift „Liebt einander“ ein besonders schönes Zeugnis aus Deutschland, das Anna aus Koblenz unter dem Titel „Du wirst reich gesegnet sein“ geschrieben hat.

Wir nahmen Kontakt zu Anna auf, die uns herzlich grüßt und sich freut, dass wir berichten, wie es ihr mit der Mutter aller Völker erging:

„Ich war 26 Jahre alt, glücklich, frisch verheiratet, nie krank. Zudem war ich immer sehr gläubig gewesen. Im April 2012 wurde bei mir Hautkrebs diagnostiziert, der schnell entfernt wurde. Danach hatte ich monatelang ständig Arzttermine. Erneut musste ich in die Uniklinik, um mich operieren zu lassen, zusätzlich wurden mir vorsichtshalber die Lymphknoten auf einer Seite entfernt. Wie sich herausstellte, waren auch diese von Metastasen befallen. Die Ärzte wussten nicht, wie es mit mir weitergehen sollte und hielten sich an ihre Statistiken. Ich dachte mir damals, dass ich doch kein Versuchskaninchen bin. Ein letztes Mal sollte ich operiert werden und dabei alle Lymphknoten entfernt bekommen. Das war mir gar nicht recht.

Zu der Zeit war ich oft in der Herz Jesu-Kirche in Koblenz. An einem Sonntag fiel mir ein Zettel aus dem Gesangbuch, den ich wieder einsteckte. Er fiel jedoch abermals heraus. Irgendetwas sagte mir, dass ich ihn behalten sollte. Es war ein Gebetsbild mit dem Bild von Maria, der Mutter aller Völker, und jemand hatte ein kleines Blatt daran geklebt, auf dem stand, dass derjenige, der dieses Gebet täglich betet, reich gesegnet würde. Dies tat ich dann auch. Ein paar Tage vor der OP erfuhr ich ganz überraschend, dass ich schwanger war, obwohl mein Mann und ich das überhaupt nicht geplant hatten und es eigentlich gar nicht sein konnte. Die Ärzte rieten mir zur Abtreibung, da ich schwanger nicht operiert werden konnte und folglich keine lange Lebenserwartung mehr hatte. Abtreibung war jedoch für mich kein Thema.

Mir war klar, dass Gott mir da eine Chance gab, ein Geschenk. Ich erinnerte mich an die Aussage auf dem Gebetsbild: ‚Du wirst reich gesegnet werden.’ Diesen Segen sah ich in dem Kind, das ich bekommen sollte ... Meine Schwangerschaft verlief völlig unproblematisch und ich bekam im Juli 2013 eine gesunde Tochter. Danach machte ich sofort alle Untersuchungen. Alles war in Ordnung, man fand keinen Hinweis auf Krebs mehr. Gott und meine Tochter haben mir ein neues Leben geschenkt. Ich wäre bereit gewesen, es für das Leben meiner Tochter hinzugeben. - Anna.“
Ja, hier kann man wirklich nur danken, für die Hilfe der Mutter aller Völker!!





Roberto Casani aus Pisa, Italien

Jetzt gehen wir nach Italien. Anfang Dezember 2014 besuchte Roberto Casani uns aus Pisa – berühmt für den Schiefen Turm von Pisa, wir kennen ihn alle. Signor Casani kam das erste Mal in die Kapelle der Frau aller Völker und erzählte dabei von einem einschneidenden Erlebnis:

Einmal war er als Manager einer Bekleidungsfirma früh morgens geschäftlich unterwegs. Innerlich ging es Roberto so schlecht, dass ihn der Tankwart an einer Autobahntankstelle sogar überreden wollte, nicht weiterzufahren. Weil Roberto aber nicht zu überzeugen war, zog der Tankwart aus seiner Brieftasche sein eigenes, abgegriffenes Bild der Frau aller Völker heraus und gab es Roberto. Der befestigte es vorne an der Windschutzscheibe und fuhr los. Kurz darauf kam er zu einem sehr schweren Unfall, der eben geschehen war. „Hätte mich der Tankwart nicht aufgehalten und mir das Gebetsbild nicht gegeben, wäre ich jetzt in diesen Unfall verwickelt!“ schoss es ihm durch den Kopf.

Wie als Bestätigung begegnete Roberto der Frau aller Völker an diesem Tag noch ein zweites Mal. Als er einige 100 km weiter an einer Autobahnraststätte der Frau, die für die Toiletten zuständig war, ein paar Cent gab und dabei eine nette Bemerkung über ihre vielen Heiligenbilder machte, zeigte sie ihm stolz ihr Lieblingsbild: das der Mutter aller Völker!

In Amsterdam sagte Roberto abschließend: „Dieses Ereignis und auch eine Krankheit waren dann die Ursache, dass ich mich wieder mehr der Kirche und dem Glauben zuwandte. Ich muss gestehen, es gab Rückfälle! Und ich bitte die Frau aller Völker, dass sie mir hilft nicht mehr auf Abwege zu kommen, denn ich bin ein verlorenes Schaf, wie die Schafe auf dem Bild, die aber zur Mutter aller Völker aufblicken.“
Vor dem Gehen deckte sich Roberto noch mit Gebetsbildern ein, um sie in seiner Heimat zu verbreiten, und er versprach das Amsterdamer Gebet treu zu beten.




In der Slowakei kamen im Februar 3000 Gläubige zum Gebetstag nach Nitra; wo schon zuvor, im Dezember, eine Straßenaktion mit dem Gebetsbild gemacht wurde, während in der Kathedrale ein Nightfever-Abend mit ausgesetztem Allerheiligsten stattfand. Nicht jeder folgte der Einladung in die Kirche, doch fast alle nahmen das Gebetsbild an.

Dominika Tomanová, die letzte Woche in Nitra das Abitur gemacht hat, erzählt uns darüber:


Dominika Tomanová aus Nitra, Slowakei

Einige Jugendliche blieben vor dem Allerheiligsten, um für die Straßenaktion zu beten. Ein anderer Teil ging mit dem Segen von Bischof William Judak auf die Straßen zum Christkindlmarkt. Die Leute hatten Zeit und ließen sich deshalb leicht ansprechen. Nach einer Weile legten wir uns sogar eine gewisse Strategie zu, um das Gebetsbild anzubieten. Einer Familie sagten wir z. B.: „Das ist ein Gebet für den Frieden in der Familie.“ Oder einem verliebten Pärchen: „Wir hätten hier ein schönes Gebet für die Einheit in einer Beziehung.“
Bei Lubo, einem Uni-Student fragte ein Mann interessiert nach: ‚Wofür ist es gut?“ Und Lubo erklärte: „Es ist ein Gebet für den Frieden in der Welt, aber auch für unser Leben.“ - „Aha“, kam es scherzend zurück. „Dann bräuchte ich 100 davon!“ - „Nehmen Sie doch dieses eine und beten Sie es 100 Mal!“, riet ihm Lubo spontan.
Sogar junge Burschen, die sich ganz cool gaben, nahmen es zu unserer Überraschung gerne.
An diesem Abend verteilten wir insgesamt 1000 Gebetsbilder.



Unsere Missionarinnen in Kasachstan

Aus Astana, der Hauptstadt Kasachstans, dürfen wir Euch die Grüße unserer Sr. Martha und Sr. Madeleine ausrichten. Sie sind jetzt, wie viele andere Zuschauer, über Live-Stream mit uns verbunden. Und vor allem sind sie eifrige Missionarinnen der Mutter aller Völker. Was sie letzte Woche bei Arztterminen erlebten, schrieben sie uns auf:

„Wir waren fast den ganzen Tag in verschiedenen Klinikgebäuden. So gab es Begegnungen in Hülle und Fülle. Und alle, wirklich alle, haben das Gebetsbild angenommen: Russen, Kasachen, Ärzte, Kranke, Personal. Kein einziger lehnte ab. Klar fällt es leichter, das Bild einer netten Person anzubieten als z.B. jenem langhaarigen Studenten im Warteraum, der wie ein Hippi gekleidet war und mit großen Kopfhörern so laut Rockmusik hörte, dass wir zwangsweise mithören mussten. Sein leerer geistloser Blick sagte uns: ‚Hier haben wir keine Chance!‘“

Doch Sr. Martha schrieb: „Ich hörte nicht auf, für den jungen Mann zu beten, und ihm den besonderen mütterlichen Segen Mariens zu schicken. Nach einer Weile bemerkte ich, wie er die Musik stiller stellte, schließlich ausschaltete und die Kopfhörer abnahm. Dann wandte er sich mir zu, und wir kamen ins Gespräch. Der Student stammt aus dem Norden Kasachstans und geht dort in die orthodoxe Kirche. Unsere Mission interessierte ihn sehr. Gerade noch konnte ich ihm das Gebetsbild geben, ehe er an die Reihe kam. Am selben Tag trafen wir den Studenten weitere drei Mal, und stets war er es, der gleich auf uns zukam und sich für das Bildchen bedankte. Bis wir uns schließlich wie alte Freunde verabschiedeten.“

Sr. Madeleine schrieb: „Die Weltaktion für die Frau aller Völker öffnete geradezu greifbar die Herzen der Ärzte. So vieles gäbe es darüber zu erzählen.
Mehrere Ärztinnen vertrauten uns nach Erhalt des Gebetsbildes sogar ihre eigenen Leiden und Kreuze an. Sie taten es mit der Bitte, für sie zu beten. ‚Auch wir brauchen Heilung’, sagte eine sogar.“

An einem Vormittag mussten beide Schwestern zur selben Untersuchung.
Sr. Martha war als Erste dran: „Vor mir saß eine strenge unfreundliche Ärztin mit versteinerten Gesichtszügen. Während der nicht gerade milden Behandlung dachte ich daran, dass auch sie das Recht hat, die Liebe der Gottesmutter zu erfahren. Als ich ihr das Bild schließlich anbot, musste die Frau aller Völker sie innerlich tief berührt haben, denn im selben Augenblick brach ihre Strenge wie eine unsichtbare Mauer zusammen. Ihr Gesicht begann zu strahlen, und als ich ihr Bild und Gebet ein wenig erklärte, standen ihr Tränen in den Augen und sie sagte mit einem Lächeln: ‚Bitte, können Sie mir noch mehrere davon geben. Ich bräuchte je eines für meinen Mann und meine Tochter. Und geben Sie es bitte im Vorzimmer auch meiner Assistentin, denn sie und ihre Familie haben es sehr nötig.‘

Als Sr. Madeleine nach mir eintrat, war die Ärztin liebenswürdig und butterweich. Sie hatte wohl Sr. Madeleines Taufnamen Ella in den Unterlagen gelesen und sprach sie deshalb mit der zärtlichen Verkleinerungsform ‚Ellačka‘ an und nannte sie während der Behandlung ‚meine Gute, meine Liebe‘. Welche Wandlung im Umgang! Und wir zwei Patientinnen gingen glücklich heim!“


„Du bist das Werkzeug, die FRAU sorgt für alles“, sagt die Mutter aller Völker. Wie wahr diese Worte sind, erlebte unsere Missionarin Sr. Martha auf eindrückliche Weise. Folgendes spielte sich auf dem Flughafen in Pawlodar, Kasachstan ab, als Sr. Marthas Flug eine längere Verspätung hatte und sie warten musste.

„Diese unerwartete Verspätung wurde zum Beginn eines Gespräches mit einer muslimischen Frau, die sich zu mir setzte. Schon nach kurzer Zeit fragte sie mich: ‚Sie haben jetzt das Osterfest gefeiert, nicht wahr?’ So erzählte ich ihr kurz über das Leiden aus Liebe, den Tod und die Auferstehung Christi und über die Mutter Jesu. Das war dann der rechte Augenblick, um ihr das Gebetsbild zu schenken. Dabei erklärte ich der Muslimin mit wenigen Worten die Wichtigkeit jenes Gebetes, das Maria, Myriam, selbst geoffenbart hatte für die Nöte der Menschen und für die Versöhnung der Völker.

Daraufhin sagte mir die Frau, dass sie auch bete und in die Moschee gehe. Und fügte dann hinzu: ‚Bitte, hätten Sie zufälligerweise noch mehr von diesen Gebetsbildern? Wissen Sie, ich fliege jetzt dienstlich nach Dubai in die Arabischen Emirate. Dort werde ich viele Bekannte aus verschiedenen Ländern treffen: Muslime, Orthodoxe, Lutheraner aber auch völlig Ungläubige. Nicht wahr, das macht doch nichts, dass sie Andersgläubige sind? Haben Sie keine Angst, ich werfe die Bilder nicht in den Müll. Ich weiß, dass Gebet wirklich hilft!’

An jenem Tag hatte ich leider nur 30 Bildchen bei mir und überlegte, ob ich ihr wirklich alle geben soll. Als die Frau sie sah, freute sie sich sehr und bat mich noch einmal: ‚Ach, bitte darf ich alle Bildchen bekommen. Ich versichere Ihnen, dass ich sie noch vor dem Vortrag verteilen werde. Und meinen besonders nahe stehenden Freunden möchte ich sie dann gerne beim Abendessen als persönliches Geschenk überreichen.’

 
 
  • Deutsch (DE-CH-AT)
  • Italian - Italy
  • Nederlands - nl-NL
  • Español(Spanish Formal International)
  • French (Fr)
  • English (United Kingdom)