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Archiv-Weltaktion



Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2014

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Guten Morgen, liebe Pilger, aus Nah und Fern. Meine Mitschwestern, Sr. Crescentia und Sr. Julian aus der Slowakei und ich dürfen Euch nun wieder einige besonders schöne Beispiele von der Weltaktion berichten.


Mit Freude bringe ich Euch liebe Grüße vom Heiligtum der Mutter aller Völker aus Amsterdam mit, wo tatsächlich Menschen aller Nationalitäten und Rassen ein und ausgehen, obwohl die Kapelle klein ist!


Im September kamen z. B. Gruppen aus Australien und Amerika, von Peru, den Philippinen, aus Deutschland und Pilger vom Libanon, die erzählten, dass bei ihnen in der St. Josephskathedrale nach jedem Rosenkranzgeheimnis das Gebet der Mutter aller Völker gebetet wird.
Auch eine muslimische Familie aus Kuwait betete vor dem Gnadenbild, und erst kürzlich kamen 50 Mexikaner mit Film- und Kamerateam. Sie möchten die Verehrung der Frau aller Völker in Mexiko, im katholischen Fernsehen verbreiten.





Zehntausende Gebetsbilder fanden auch dieses Jahr weltweit ihren Weg auf alle Kontinente.
Im Januar 2014 brach P. Petrus Canisius mit fünf holländischen Freunden von Amsterdam zu einer zweiwöchigen Frau aller Völker-Mission in die Karibik auf. Vor der südamerikanischen Küste liegt die wunderschöne Insel Aruba, eine ehemalige niederländische Kolonie, die heute ein Ferienparadies für Urlauber aus aller Welt ist.


Mit Hilfe von Einheimischen und Priestern gelangte die Mutter aller Völker binnen weniger Tage in 12 Schulen zu 2500 Schülern; auch zu zahlreichen Jugendlichen und Erwachsenen in Pfarreien, zu Gebetsgruppen und zu 40 Leitern der Legio Mariens, die sich reichlich mit Material eindeckten. Insgesamt wurden 12 000 Gebetsbilder verbreitet!




Auch Ortsbischof Secco freute sich und meinte einladend: „Eigentlich könnt ihr die Frau aller Völker doch auch auf die anderen 5 Inseln meiner Diözese bringen.“
Und so wird die Weltaktion auf Aruba keine Eintagsfliege bleiben. Denn Anfang 2015 brechen die Niederländer erneut in die Karibik auf, um die Liebe zur Mutter aller Völker in Pfarreien und Schulen zu festigen, und mit bischöflicher Erlaubnis auf weitere Inseln zu bringen.





Jetzt führen wir Euch ins ebenso schöne Costa Rica nach Mittelamerika. Im Frühjahr durften wir in diesem farbenfrohen, fruchtbaren Land erstmals für die Mutter aller Völker Mission machen. Unter anderem trafen sich Gläubige hier in der Basilika von Cartago, dem Nationalheiligtum Costa Ricas, die die Botschaft der Mutter aller Völker freudig aufnahmen. Sogar die meisten Kinder lernten das Gebet auf Spanisch rasch auswendig.




Ida Joron von der Gemeinschaft „Tierra Prometida“ schrieb uns einige Zeugnisse der Schüler: Der 9-jährige Anderson sagte z. B.: „Mein Papa hörte auf zu trinken, seit ich jeden Tag das Gebet der Frau aller Völker bete.“
Und Jestin, auch 9 Jahre alt, sagte: „Ich bitte die Mutter aller Völker seit ich sie kenne jeden Abend, dass meine Mama nicht ausgeht und dann so spät nach Hause kommt und flucht. Und jetzt ist sie wirklich schon einen Monat lang abends zu Hause geblieben.“
Bryian, 13 Jahre alt, betete das Amsterdamer Gebet erfolgreich im Anliegen um Arbeit für seinen Bruder und er bestätigte, was auch andere Mitschüler erlebten: „Seit ich dieses Gebet bete, herrscht zu Hause viel mehr Friede.“







Bleiben wir noch in Amerika, jetzt im Norden von Kolumbien. Als Ruth Sarmiento, in Barranquilla, der viert größten Stadt des Landes, sich bei einem Sturz die Rippe brach, opferte sie ihre Schmerzen der Mutter aller Völker auf. Dabei fragte sie sich: „Wie könnte ich mich in dieser Millionenstadt nur für die Mutter aller Völker nützlich machen?“ Ihr Pfarrer und zugleich Generalvikar der Diözese verwies sie mit dieser Frage an den Erzbischof. Der hörte sich Ruths Anliegen aufmerksam an und sagte dann: „Alles was wirklich von der Gottesmutter kommt, ist mir willkommen. Sie haben meinen Segen für diese Mission! Vor allem aber haben Sie damit viel Arbeit!“

So erhielt Ruth mit ihrem Mann Pedro die schriftliche Erlaubnis - hier der Bischofsbrief vom März 2014 - die Mutter von Amsterdam in alle 150 Pfarreien der Diözese zu bringen. Besser konnte es nicht gehen!





Seither hat das Ehepaar bereits 12 000 Gebetsbilder in ganz unterschiedliche Pfarreien gebracht, wie ihr hier seht; auch in Gebetsgruppen, Supermärkte und ins Gefängnis. Wie bereits in anderen Schulen nahmen auch 3000 Schüler der großen San Carlo Borromeo-Schule das Gebetsbild an.

Und der für alle Marinesoldaten in Barranquilla verantwortliche Militärkaplan stellte in der Marine-Kapelle persönlich das Frau aller Völker-Bild auf. Er schmückte es und teilte die Gebetsbilder an seine Soldaten aus, von denen jetzt viele nach den Gottesdiensten still betend vor der „Madre de todos los Pueblos“ stehenbleiben.




Zeugnis von P. Benedicto Peña - Kolumbien

In meiner Aufgabe als Militärkaplan habe ich begonnen, meinen Soldaten das Gebetsbild der Mutter aller Völker auszuteilen. Und zu meinem Erstaunen konnte ich bei vielen feststellen, dass sie irgendwie in der Seele berührt waren und das Gebet regelmäßig zu beten begannen.

Alles in allem hat dieses Gebet Friede und Hoffnung gebracht, gerade auch nach “Peñas coloradas del Caguán”, in einer Dschungelregion in Südkolumbien, die bekannt ist für viel Korruption und Drogenhandel; in einer Gegend, wo wahre Liebe kaum zu finden ist.
Die mir dort anvertrauten Soldaten kamen auf mich zu und fragten, ob die Gottesmutter sie wirklich liebe. „Sehr!“, antwortete ich, worauf einer von ihnen sagte: „Es muss wirklich so sein, dass sie uns liebt, denn auf dem Bild sieht man ja, dass die Füße der Madonna fest auf der Erde stehen. Sie kümmert sich also um uns. Zudem streckt sie uns auch ihre ausgebreiteten Arme entgegen.“ Dann fügte er hinzu: „Und die Schafe, das sind wir alle, oder? Sehen, Sie, Pater, deshalb weiß ich, dass die ‚Madrecita’ uns liebt.“

Diese Reaktion ermutigte mich, noch mehr Soldaten das Gebetsbild zu geben. Sie tragen es jetzt in ihren Rucksäcken mit sich oder haben es in ihre Zelte mitgenommen. Ganz besonders aber wird die Mutter aller Völker von jenen verehrt, die in Kampfeinsätze mit Guerillas geschickt werden oder sich in gefährlichen Einsatzgebieten befinden.

In einer anderen Region, in ‘La Macarena, Meta’, habe ich den Soldaten das Gebetsbild nach der Hl. Beichte und nach der Hl. Kommunion geschenkt. Und mir kam der Gedanke, für die Mutter aller Völker und die Soldaten eine Kapelle zu errichten.

Auch dem Militärkommando brachte ich das Gebetsbild, damit sie mit allen Untergebenen gemeinsam das Gebet zur geistigen Heilung beten und um Friede für unser Vaterland.
Als der General das Bild erhalten hatte, sagte er mir, man müsse für die Schmerzensmutter eine schöne Kapelle errichten, auf dass sie uns jetzt und auch in alle Zukunft beschütze.
Und so haben wir – dank der Mutter – nun eine Frau aller Völker-Kapelle für die Soldaten.

Ich darf es geradezu greifbar erleben, wie die Mutter aller Völker meine Schritte lenkt. Ihr Bild bringt viele Gnaden hervor. Und auffallend oft geschah es schon, dass Soldaten gerade durch die Macht des Gebetes der Mutter aller Völker vom Bösen frei wurden.


Vor dem letzten Gebetstag konnten wir die neue Novene zur Mutter aller Völker gerade noch rechtzeitig von der Druckerei abholen. Die 2000 Exemplare waren sofort ausverkauft. Es interessiert Euch aber sicher, dass die deutsche Novene inzwischen mehrfach neu aufgelegt wurde und in 9 weiteren Sprachen erhältlich ist: auf niederländisch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, slowakisch, polnisch, ungarisch und sogar auf japanisch.


In Frankreich fand die Novene besonders begeisterte Aufnahme. Auf Anregung von Jean Luc Bourgois - ihr seht ihn hier in der Mitte - entschlossen sich im Mai 250 Personen die Novene auf den 31. Mai hin gemeinsam zu beten. Während einer Katechese in der französischen Basilika von Blois brachten sie der Frau aller Völker bewusst ihre Familiennöte. In den kommenden Tagen schlossen sich sogar noch mehrere Klöster der Novene an. Und gegen Ende Mai erreichten uns dann in Amsterdam über 170 französische Briefe mit Gebetsanliegen - und wenig später auch erste Gebetserhörungen!

So fanden einige Familien wieder zueinander, die seit Jahrzehnten zerstritten waren und nicht mehr miteinander sprachen. Martine, die nahe der Stadt Limoges im Herzen Frankreichs lebt, schrieb: „Meine jüngere Schwester war so sehr mit unserer Mutter zerstritten, dass sie vor eineinhalb Jahren nicht einmal zum Begräbnis unseres Vaters heimkam. Kurz nachdem ich aber voll Vertrauen die Novene zur Mutter aller Völker gebetet hatte, kam meine Schwester zu unser aller Überraschung nach acht Jahren erstmals wieder zu Besuch. Sie versöhnte sich mit unserer Mutter, und die Enkelkinder konnten ihre Großmutter nach all den Jahren endlich wieder sehen.“

In einem anderen Fall hatte ein verheirateter Mann über Internet eine Frau kennengelernt, für die er seine Familie verließ. Voll Schmerz nahm die betrogene Ehefrau Zuflucht zur Mutter aller Völker und betete die Novene. Und wirklich, das Wunder geschah! Die Geliebte zeigte ihr wahres Wesen, so dass der Mann zur Besinnung kam und zu seiner Familie zurückkehrte.

Die Ärztin Monique betete die Novene für die Pflegehelferin Dominique, die Moniques Mutter bis zum Tod beistand. Danach hatte Dominique keine Arbeit mehr gefunden und war depressiv geworden. Tatsächlich fand Dominique bald darauf eine neue Arbeitsstelle und konnte alle Medikamente absetzen.


Eine besonders schöne Erhörung fanden Caroline und Jean François, die seit 2009 verheiratet sind und sich sehnlichst ein Kind wünschten. Medizinische Untersuchungen hatten jedoch Anfang 2014 ergeben, dass sie nie eigene Kinder haben können. Obwohl sie keine ausgesprochenen Kirchgänger sind, beteten sie voller Hoffnung die Novene und schrieben auf die Postkarte ihre Gebetsintention nach Amsterdam: „Wir kommen zu dir, Mutter aller Völker, um dir unseren innigsten Wunsch anzuvertrauen: nämlich eine Familie zu gründen. Schenke uns das Glück, Eltern zu werden“ Und jetzt, Anfang Oktober, ist Caroline im fünften Monat glücklich in Erwartung!




Nun lasst uns nach Afrika gehen, wo die Mutter aller Völker in vielen Ländern und ganz entlegenen Winkeln dankbare Aufnahme findet.
Hier in Uganda übertrug P. Aloysius z. B. ein Poster der Mutter aller Völker unter Beteiligung der Pfarrei recht feierlich in seine Kirche. Frau Amann, die heute unter uns ist, brachte das Material persönlich den Priestern und Pfarrkindern – und bis hinaus in die Geburtenstation des kleinen Buschdorfes Nanfumba.





Ganz unter der Patronanz der Frau aller Völker stand im Juli und August auch eine schöne siebenwöchige Sommermission in den USA. Die Zeit in der Stadt Rock Island im Bundesstaat Illinois, wurde zu einem fruchtbaren Apostolat unter kinderreichen jungen Familien, die sich fest bemühen, den Glauben zu leben. Bei Gottesdiensten in verschiedenen Pfarreien und in Schulen verstand man - angesichts der beängstigenden Weltlage - überall sehr gut die aktuelle Bedeutung der Mutter aller Völker.


Diese Japanerin im Pflegeheim lehnte das Gebetsbild zuerst ab: „Ich will mit meinen 84 Jahren meinen buddhistischen Glauben nicht mehr ändern“, sagte sie. Erst als wir ihr erklärten: „Aber Maria ist doch die Mutter aller Menschen, auch von Nichtchristen und sogar von Ungläubigen!“, nahm sie es doch lächelnd und schaute es lange an.


Die 93-jährige Trudi, hier im Bild, war sterbend und doch so sehr getröstet, als sie zum ersten Mal das Bild der Mutter vor dem Kreuz sah. Da sie unbeweglich im Bett liegt, fixierten wir das Bild für sie an der Decke, so dass sie es jederzeit sehen kann. Trudi versprach, alle Leiden vereint mit der Miterlöserin für die Priester aufzuopfern.


Ein andermal, bei einer sogenannten Country Fair, einer Veranstaltung bei der die Farmer ihre Tiere verkaufen, trafen wir diesen kleinen Farmerboy hier. Es freute ihn besonders, dass Maria von so vielen Schafen umgeben ist, die der tierliebende Junge so gerne hat.



Abschließend noch eine berührende Begegnung, die wir hatten, als wir mit Jugendlichen eine Straßenmission für die Frau aller Völker machten: An einer Straßenecke fanden wir einen etwa 40-jährigen tätowierten Mann am Boden sitzend, umgeben von Plastiksäcken. Er nahm das Gebetsbild mit den Worten: „Ich lebe nach der buddhistischen Philosophie, bin aber offen für neue Ideen“.
Als wir Tony eine halbe Stunde später erneut trafen, fragte er leise: „Könntet ihr für mich beten? Ich mache gerade eine schwere Zeit durch und lebe auf der Straße. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was es für mich bedeutet hat, als ihr mir vorhin das Bild mit Maria geschenkt habt. Denn heute wollte ich mir eigentlich das Leben nehmen. Ich habe meine Mama besucht und dachte bei mir: ‚Das ist das letzte Mal, dass ich dich sehe.’ Aber jetzt weiß ich: Gott hält Ausschau nach mir. Das musste ich euch einfach sagen. Danke!“



Ihr habt es vielleicht auch schon erlebt, dass jemand das Gebetsbild mit den Worten nahm: „Ach, genau das brauche ich heute!“ oder jemand anderer: „Wenn Sie wüssten, was Sie mir damit schenken!“ Auch Stefan Lepping aus Werl, der Klavierlehrer, Organist und Chorleiter ist, macht immer wieder ähnliche Erfahrungen. Er fiel uns durch seine regelmäßigen Großbestellungen auf. 2014 waren es bisher acht Postsendungen, mit insgesamt 10 000 Gebetsbildern. So bitten wir Herrn Lepping jetzt, uns zu erzählen, wie er sie in den deutschen Städten Dortmund, Bochum, Hagen, Münster, Soest, Osnabrück, Gelsenkirchen, Paderborn, Unna, Aachen, Köln oder hier in Düsseldorf „an den Mann bringt“.

Zeugnis von Stefan Lepping:

Liebe Mitchristen, ich möchte Sie durch dieses Zeugnis einladen, sich mit Mut und Eifer für die Verbreitung des Bildes und Gebetes der Frau aller Völker einzusetzen. Die Gottesmutter hat uns ja diese ganz einfache Methode der Evangelisierung geschenkt, und uns sogar den Erfolg ihrer Weltaktion prophezeit: „Ich gebe dir die Gewissheit, dass die Welt sich ändern wird!“

Auf meinem ersten Gebetstag der Frau aller Völker in Amsterdam im Jahr 1998 verstand ich tief, dass unser Mitwirken im Guten Kettenreaktionen des Guten in Gang setzen kann, ebenso aber kann unsere Trägheit die Welt den „natürlichen“ Gesetzmäßigkeiten von Verfall, Unheil und Krieg überlassen, bzw. den Sieg Gottes verzögern.

„Geht mit großem Feuereifer an dieses Werk und ihr werdet das Wunder sehen!“, dieser Aufruf der Frau aller Völker hat mich getroffen. Und so wollte ich mich an der Verbreitung ihres Gnadenbildes und Gebetes beteiligen. Im persönlichen Umfeld fand ich das oft schwierig. Ich wollte nicht, dass meine religiöse Art den anderen auf die Nerven ging. Auch hatte ich anfangs große Angst davor, dass jemand, dem ich das Bild gebe, es nicht wertschätzt oder gar lächerlich macht, oder es ihm peinlich ist.

Wie aber das Gebet und Bild der Frau aller Völker über den kleinen Bekanntenkreis hinaus verbreiten? „In Fußgängerzonen!“, fiel mir ein. Und dazu braucht man nichts weiter als 50-100 Gebetsbilder und etwa eine Stunde Zeit, die man der Gottesmutter als Helfer zur Verfügung stellt. So fahre ich regelmäßig in verschiedene Städte und suche mir einen belebten Standort, wo Leute in zirka zwei Meter Entfernung vorbeigehen. Dann biete ich den Passanten ein Bild an und sage freundlich und bestimmt: „Bitteschön!“ Das ist für die Leute unkompliziert: Ich dränge mich nicht auf, sondern biete ihnen etwas Kostenloses an, und sie haben die Freiheit, es abzulehnen: „Danke!“ oder anzunehmen: „Danke!“ Ich antworte dann mit „Schenk ich Ihnen“ oder „gern“. Wenn sie - was selten vorkommt - fragen: „Was ist das?“, sage ich kurz: „Ein Gebet für den Frieden“ oder: „Ein Gebet von der katholischen Kirche anerkannt, aber für alle Völker und Konfessionen“.

Am Anfang war ich immer etwas gekränkt, wenn jemand einen dummen Spruch machte oder das Bild nicht annahm. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, das lockerer zu sehen und nicht negativ zu urteilen. Vor allem in den ersten 10 Minuten sollte man sich auf keinen Fall entmutigen lassen! Manchmal gibt es sogar mit Leuten, die das Bild nicht haben wollen, trotzdem sehr gute Gespräche! Auch das ist eine Frucht der Weltaktion. Das einzige, was wir zu tun haben, und was die Gottesmutter nicht alleine tun kann, ist, das Bild freundlich anzubieten. Ich weihe mich - und auch die Stadt und Straße, in der ich die Aktion machen will, in diesen Stunden ganz bewusst der Frau aller Völker.

„Geht nur mit Feuereifer an das Werk, und ihr werdet das Wunder sehen!“ Nehmen wir die Gottesmutter beim Wort! Ich für mich persönlich habe die Wahrheit dieses Versprechens auch in schwierigen politischen Situationen erlebt und kann es bezeugen.

Natürlich dürfen wir kleinen Menschen uns nicht einbilden, dass wir allein eine günstige Beeinflussung der Weltpolitik erreichen könnten. Aber ich glaube, dass erst wenn unser Herr Jesus Christus, der Sohn des Vaters, seinen Geist über die Erde sendet und ihn in den Herzen aller Völker wohnen lässt, auf die Fürsprache der Gottesmutter, sich diese positiven Kräfte in Kirche und Welt bündeln. Die Frau aller Völker sagt: „Ihr wisst nicht, welche Macht dieses kleine einfache Gebet hat.“ Es ist ein Geheimtipp, ein Schlüssel, den uns der Himmel für diese Zeit gibt!

Von den Gebetstagen weiß ich, dass auch in Deutschland sich viele an der Weltaktion beteiligen. Aber es könnten noch viel mehr sein! Jugendliche, Studenten, Rentner, Mittelalter, Arbeitslose, alle könnten an dieser so wichtigen und schönen Aufgabe mitwirken! Ich lade alle ein, die sich auf diese Weise einsetzen möchten, heute um 13.00 Uhr zu einem 15 minütigen Treffen vor die Sakristei zu kommen.

Vielleicht schämt man sich in der eigenen Stadt, wo einen viele kennen. Dann fahre man doch gelegentlich in eine andere! Volksfeste, verkaufsoffene Sonntage wären gute Gelegenheiten. Ergreifen wir doch diese einfache und schöne Methode, die der Himmel selbst für unsere Zeit „erfunden“ hat, um z. B. auch Menschen der ehemaligen DDR den Glauben näher zu bringen!

Besorgen Sie sich also am besten schon heute eine nicht zu kleine Anzahl von Gebetsbildern, und probieren Sie es doch einfach mal aus - in dieser betenden Haltung: „Mutter, ich stehe hier für dich! Also wirke jetzt du, wie du es verheißen hast!“


Ähnlich wie Stefan Lepping macht die niederländische Krankenschwester Lydia van Haelst schon seit Jahren viel für die Mutter aller Völker. Diesen Sommer zog sie mehrmals mit dem Rucksack voller Gebetsbilder los und bot in verschiedenen Städten in Holland und Belgien den Leuten auf den Straßen das Gebetsbild an. Vor kurzem sagte sie:

„Unlängst kam ich in Utrecht mit einem jungen Mann nach der Hl. Messe ins Gespräch. Er erzählte mir, er habe wieder begonnen, regelmäßig in die Hl. Messe zu gehen, nachdem er auf der Straße von jemandem das Gebetsbild erhalten hatte. ‚Und außerdem geht es mir seitdem auf meinem Arbeitsplatz besser.’, ergänzte er.

Ein andermal, in Chèvremont, dem Zentrum der ‚Kleinen Seelen’ in Belgien, hatte ich vor der Heimfahrt noch ein Bündel französischer Gebetsbilder. ‚Zeig mir doch, wem ich sie geben soll!’, betete ich zur Gottesmutter. Und weil gerade ein afrikanischer Priester an mir vorbeiging, bot ich sie ihm an. Zu meiner Überraschung sagte er. ‚Schon als kleiner Bub bekam ich in Afrika ein solches Gebetsbild. Seither habe ich eine große Vorliebe für dieses Gebet und bin mir sicher, es hat dazu beigetragen, dass ich heute Priester bin.’ Gerne nahm er das Päckchen entgegen, und es stellte sich heraus, dass es gerade genügend Bilder für den Pilgerbus waren, den er begleitete.“




Wie eifrig in der Slowakei, dem geografischen Zentrum Europas, an der Weltaktion mitgearbeitet wird, ist wirklich vorbildlich. Ähnlich wie heute hier in Düsseldorf fand dort am 15. März 2014 in Nitra schon zum zweiten Mal ein Gebetstag statt. Aus allen Landesteilen waren 3500 Pilger gekommen, um gemeinsam mit dem Diözesanbischof von Nitra, Viliam Judák und Bischof Tóth diesen marianischen Gebetstag zu feiern.




Zwei Tage später schrieb uns Kaplan Ivan Barus aus Pezinok, den Ihr hier bei seiner Priesterweihe 2012 seht: „Unsere Pfarrei kam per Bus zum Gebetstag. Ich war von der Pastoral ziemlich erschöpft, doch abends fuhr ich wie verwandelt nach Hause. Tags darauf nahm ich gleich das Poster der Frau aller Völker zum Sonntagsgottesdienst mit und sprach bei der Predigt über das Bild und die Macht des Gebetes, das die Frau aller Völker uns als ‚Weg des Friedens’ schenkt.
Selten erlebte ich solches Interesse und so freudige Gesichter bei meinen Gläubigen, die nachher hunderte Gebetsbilder mitnahmen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass der Erfolg von uns Priestern in der Evangelisation nicht durch ‚schöne Worte’ sondern durch die Gnade kommt und durch den marianischen Weg, den Gott selbst uns durch die Mutter aller Völker weist. Ich jedenfalls möchte meinen priesterlichen Weg nicht ohne sie gehen.“


Noch ein letztes Beispiel, das die Auswirkung eines Gebetsbildes schön zeigt:

Vor kurzem wurde unsere slowakische Sr. Ludmila auf dem Weg zum Arzt in Nitra von einer Frau angesprochen: „Hätten Sie ein wenig Zeit?“ Und gleich sprach sie mit Tränen in den Augen weiter: „Wissen Sie, vor einigen Monaten habe ich von einer anderen „weißen“ Schwester‚ die Gottesmutter mit den Schafen’ bekommen, und ich habe das Gebet hinten auf dem Bild immer wieder gebetet, so wie die Schwester es mir geraten hat. Ich war ja gerade in einer schweren Krise und hatte große Probleme. Seitdem hat sich Schritt für Schritt alles zum Guten gewendet. Ich denke, es war kein Zufall, dass ich in der schweren Zeit das Bild bekam und das schöne Gebet zu beten begann. Schwester, als ich Sie heute sah, musste ich Ihnen das einfach erzählen, um zu danken für all die Gnaden von der ‚Gottesmutter mit den Schafen’.“

Übrigens: Die Slowaken laden schon wieder für das nächste Jahr herzlich zum 3. Gebetstag ein. Er wird am 14. Februar stattfinden! Und wir erlauben uns, Euch jetzt wieder zum Mitmachen an der Weltaktion einzuladen. Danke fürs aufmerksame Zuhören!

 
 
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