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Archiv-Weltaktion


Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2008

Das Gebet und das Bild der Frau aller Völker
kommen zu den Strassenkindern von Buenos Aires

Vor nicht einmal zwei Wochen, am 21. Mai 2008 ist Andrea Mettler de Insua vollbepackt mit Gebetsbildchen und Pilgerbildern der Frau aller Völker von Amsterdam nach Buenos Aires in Argentinien zurückgekehrt. Die 45-jährige Advokatin setzt sich seit Jahren für die Strassenkinder von Buenos Aires ein. Als Jugendrichterin wollte sie den Kindern und Jugendlichen helfen, doch sehr bald verstand sie, dass dies viel zu spät ist. Man muss den Kindern viel früher helfen, noch bevor sie in die Kriminalität und Drogen hineingeraten, man muss Orte schaffen wo Kinder von der Strasse abgehalten werden, wo sie spielen können und geliebt werden. Mittlerweile gründete sie vier Zentren wo sie sich mit Helfern jeweils zwei Stunden täglich um rund 400 Strassenkinder kümmert. Es wird nicht nur gespielt, sondern auch gebetet.

Es ist interessant zu sehen, welchen Weg die Frau aller Völker ging, damit Andrea Mettler sie kennen lernen durfte. Alles begann mit dem Wirtschaftsstudium ihres 21-jährigen Sohnes Thomas. Doch lassen wir ihn selber erzählen, denn er ist heute in unserer Mitte.
„Ich war auf der Suche nach einem kostenlosen Studienplatz für ein Freisemester in Europa. So kam ich für mein Wirtschaftsstudium nach Amsterdam, obwohl ich niemals gedacht hätte, ausgerechnet dort zu studieren. Hat diese Stadt doch eher einen schlechten Ruf. Da ich es von Argentinien gewohnt war, täglich in die Hl. Messe zu gehen, machte ich mich auch in Amsterdam gleich auf die Suche nach einer katholischen Kirche. Als mir am Ende einer Hl. Messe P. Gabriel zum ersten Mal von der Frau aller Völker erzählte, und ich hörte, dass der 31. Mai der besondere Festtag der Frau aller Völker ist, freute ich mich sehr, denn dieser Tag ist mein Geburtstag. Ich muss sagen, dass ich mich gleich in das Bild der Frau aller Völker verliebte.“

Als Thomas vor einigen Wochen die Statue der Immaculata mit dem dahinter stehenden Kreuz im Garten des Heiligtums entdeckte, war er sogleich vollauf begeistert.
In jedem der Spielzentren seiner Mutter, wo auch Thomas in seiner Freizeit mithilft, ist nämlich auch so eine Immaculatastatue. Und so nahm er gleich die Masse des Kreuzes, um dann in Argentinien ebenfalls die Gottesmutter vor das Kreuz ihres göttlichen Sohnes zu stellen.

Seine Mutter, Andrea, hat sich in Amsterdam fest vorgenommen: „Wenn ich zurückkomme, werde ich alle Kinder das Gebet lehren und es täglich mit ihnen beten. Wir werden in den Zentren auch die Pilgerbilder der Mutter aller Völker feierlich inthronisieren und aufstellen.“
Andrea Mettler darf auch immer wieder Kranken und Sterbenden in Buenos Aires die Hl. Kommunion bringen. Dabei bat sie immer schon die Kranken, ihre Leiden für die Kinder in den vier Spielzentren aufzuopfern. Jetzt aber wird sie ihnen anhand des Bildes der Miterlöserin ihre Leiden noch viel besser erklären können.

Eine besondere Bestellung aus Spanien

Vor kurzem haben wir eine ganz ungewöhnliche Bestellung aus Spanien bekommen. Ein gewisser Herr Peregrino Aleman bat um zahlreiche Poster, Gebetsbildchen und zu unser aller Erstaunen um 500 Zusammenfassungen „Diese Zeit ist unsere Zeit“.
500 das war denn doch viel! Und weil wir meinten, Herr Peregrino habe sich sicher vertippt, so fragten wir in Spanien nach, ob er wirklich 500 Zusammenfassungen haben möchte. So grosse Bestellungen machen sonst nämlich die Wenigsten und vor allem nicht Einzelpersonen.
Daraufhin schrieb Herr Peregrino eine so schöne Antwort, dass wir sie gerne mit Euch teilen möchten:

„Ach, schicken Sie mir doch alles, genau so, wie ich es bestellt habe. Sie haben schon richtig verstanden! Ich weiss nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt. Ich bin schon sehr in Erwartung der Bestellung, die ich als einen Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Ida Peerdeman gemacht habe, die gegenüber der Frau aller Völker ein so fügsames Werkzeug war. Zudem will ich, dass mit dem Material der Mutter aller Völker Ehre erwiesen wird.
So bitte ich:

1. um Posters für die Pfarreien.
Im Grunde genommen sind es nur sechs Poster, aber die Zukunft steht unter der Macht der Frau aller Völker. Wir sind nur Werkzeuge der Mutter und dazu noch bedeutungslose. Es ist dann an den Priestern, selber zu entscheiden, wie sie die Wünsche der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin beantworten werden.

2. bitte 1000 Gebetsbildchen, weil es genau so viele Katholiken in meiner Gemeinde gibt. Es sind wenige, aber es ist ja nur der Anfang. Wir sehen dann weiter, was die Muttergottes bewirkt.

3. bitte 500 Zusammenfassungen der Botschaften, weil von den 1000 Dorfleuten nicht mehr als 500 lesen können.

Übrigens ist alles, was ich tun kann, ja gering im Vergleich zu dem, was die Frau aller Völker, aller Zeiten und der ganzen Schöpfung verdient.
Es grüsst Sie Ihr dankbarer Peregrino Aleman

Lydia van Haelst

Die Niederländerin Lydia van Haelst ist heute auch in unserer Mitte. In ihrer Freizeit verteilt sie seit Jahren fleissig die Gebetsbildchen der Frau aller Völker. Dazu setzt sie sich einfach ins Auto, fährt in eine Stadt und während sie durch die Strassen geht, gibt sie allen, die dafür offen sind, ein Gebetsbild. Auf diese Weise kann sie pro Woche oft bis zu 50 Bildchen verteilen. Im Jahr sind das dann über 2000 Bilder!

Heute erzählt sie uns nur eines von vielen Beispielen:
Lydia van Haelst: Im April 2008 war ich in Driebergen. Nach der Hl. Messe, auf dem Weg zum Auto, fuhr ein etwa 80-jähriger Herr in einem Elektromobil an mir vorbei. „Dem musst du ein Gebetsbild geben!“ war mein erster Gedanke, der zweite aber war: „Nein, ich werde ihm doch nicht hinterher laufen. Er ist doch schon viel zu weit weg!“
So stieg ich ins Auto und fuhr ein Stück. Plötzlich stand der Herr im Elektromobil mitten auf der Strasse und versperrte mir die Durchfahrt. Als er weiterfahren wollte, ging’s plötzlich anstatt vorwärts rückwärts, und das Elektromobil stiess an mein Auto.
Erschrocken stieg ich sofort aus. Glücklicherweise war dem Mann nichts geschehen, und auch das Auto hatte nicht einen Kratzer. „Jesus, Du hast wirklich Humor!“ dachte ich. „Noch deutlicher hättest Du mir nicht zeigen können, dass ich diesem Mann ein Gebetsbild geben soll!“
Und wirklich: Der Mann war sehr berührt und sagte: „Oh, das kann ich wirklich gut gebrauchen, denn ich habe es zurzeit sehr schwer!“

Baptisten in den USA verehren die Frau aller Völker

Seit fast 20 Jahren ist Ines Klement aus Bamberg mit Helen, einer Afro-Amerikanerin befreundet, die im amerikanischen Bundesstaat Missisippi ein Kinderhilfswerk für ca. 1500 Kinder aus den Armenvierteln leitet.
Der Grossteil der Stadtbewohner sind Schwarze und zudem Baptisten.

Als Ines letzten September Helen besuchte war diese in grosser Not, denn bei ihrer Mutter hatte man ein Krebsgeschwür gefunden. So erzählte Ines der Kranken von der Frau aller Völker und gab ihr ein Gebetsbild. Sogleich sagte die Mutter: „Sie bleibt jetzt ganz nahe bei mir. Betet bitte mit mir dieses Gebet!“. Und so beteten sie gemeinsam mehrmals das Gebet der Frau aller Völker.
Zwei Tage später verschlechterte sich der Zustand der Kranken drastisch, sodass sie wieder operiert werden musste. Während der stundenlangen Operation beteten Helen und Ines immer wieder das Gebet der Frau aller Völker und als der Arzt endlich kam, sagte er zu Helen:
„Gott muss ihrer Mutter geholfen haben. Wir konnten diese Stelle, aus der die Flüssigkeit tropfte, nicht finden. Ich wollte schon aufgeben. Beim Zumachen entdeckte ich plötzlich ein ganz kleines Loch. Es war ein Wunder, wir hätten sonst nichts mehr für ihre Mutter tun können.
Da gab Helen auch dem Arzt gleich ein Gebetsbild. Ihre Mutter, eine Baptistin, ist mittlerweile wieder vollständig genesen und zu einer eifrigen Verteilerin des Gebetsbildes geworden.

Auch in einem zweiten Anliegen durften die Baptisten die besondere Hilfe der Frau aller Völker erfahren.
Das Hilfsprojekt für die schwarzen Kinder war in grosse finanzielle Schwierigkeiten geraten. Anstatt das Kinderwerk zu unterstützen, forderte der Staat nämlich Zahlungen von mehreren 1000 Dollar. In dieser Not verteilte Helen an alle ihre Mitarbeiter das Bild der Frau aller Völker und gemeinsam beteten sie immer wieder das Amsterdamer Gebet um eine Lösung.

Bereits nach zwei Tagen kam ein höchst ungewöhnlicher Anruf: Ein Beamter entschuldigte sich dafür, dass der Staat so viel Geld gefordert hatte. Und was fast nicht zu glauben war: Er fügte hinzu, man habe sich sogar entschlossen, den Spiess umzudrehen, und die geforderte Summe in eine Spende für das Kinderhilfsprojekt umzuwandeln, denn Helen kümmere sich ja so vorbildlich um die Kinder aus den Armenvierteln und deren Familien.
Alle Mitarbeiter und Kinder im Hilfswerk beten mittlerweile gerne das Gebet von Amsterdam, und Helen hat das Bild der Frau aller Völker in ihrem Büro aufgehängt, damit alle, die kommen, es sehen und das Gebet und Bild der Mutter aller Völker kennen lernen.

Zeugnis über Gerard van den Berg

Es ist Euch sicher schon so gegangen, dass Ihr Euch gefragt habt, ob es überhaupt einen Sinn hat, die Gebetsbildchen weiterzugeben, es tut sich ja doch nichts sichtbar, keine Bekehrung oder Veränderung ist in Sicht. Und doch ist die Gottesmutter am Werk! Dazu erzählen wir Euch noch kurz das schöne Beispiel des 68-jährigen Amsterdamers Gerard van den Berg.
Seit fünf Jahren kommt er mehrmals in der Woche zur Kapelle, betet und nimmt an der Hl. Messe teil. Doch nicht immer praktizierte er den Glauben so lebendig!
35 Jahre lang ging er überhaupt nicht mehr zur Kirche Er hatte seinen Kindheitsglauben völlig abgelegt. Doch die Frau aller Völker hatte ihn durch sein ganzes Leben begleitet, denn als er 15 Jahre alt war, hatte ihm seine Grossmutter das Gebetsbild geschenkt.

„Ich muss sagen“, gestand Gerard „ich habe dieses schwarzweisse Gebetsbild mein ganzes Leben immer bei mir getragen. Es hat mich begleitet auf meinen langen Schiffsreisen nach China, Japan, Australien, Amerika und Afrika, wo ich drei Jahre als Bediensteter auf Passagier- und Transportschiffen arbeitete. Ich legte es auch nicht weg, als ich zur Bundeswehr ging, heiratete und eine Familie gründete. Meine Kinder empfingen dann zwar die Sakramente, wuchsen aber nicht lebendig im Glauben auf. Nur ich zog manchmal in einer stillen Minute das Gebetsbild aus der Tasche und sprach mit eigenen Worten mit Maria.“

Dann machte sich auf die Suche nach dem Ursprung. Als Elektromonteur, der immer wieder älteren Leuten bei kleinen Reparaturen hilft, sah Gerard eines Tages bei jemandem einen Hausaltar mit dem Bild der Frau aller Völker und erfuhr endlich von der Gnadenkapelle. Seither zieht es Gerard so oft wie nur möglich zum Heiligtum. Nach Jahrzehnten empfing er dort die Hl. Beichte und geht nun oft zur Hl. Kommunion.

Gerard ist aber auch ein eifriger Verteiler des Gebetsbildchens geworden. „Ich habe schon hunderte persönlich weitergegeben! Wenn ich bei den Leuten etwas repariere, geben sie mir gerne ein kleines Trinkgeld. Ich nehme dann meine Geldtasche heraus, sie sehen das Bild der Frau aller Völker und blicken neugierig darauf. Ich frage dann, ob sie es haben wollen und viele nehmen es gerne an. Auch im Park, wenn ich mit den Leuten ins Gespräch komme, gebe ich es weiter. Sogar meine Kinder haben das Gebetsbild bei sich aufgehängt. Über den Glauben kann ich noch nicht mit ihnen sprechen, aber ich weiss, die Gottesmutter wird sie begleiten und auch sie zu Jesus führen, wenn die Zeit dafür da ist.“

Kircheinweihung

Gerne möchten wir mit Euch auch die Freude teilen, dass morgen, am 1. Juni, auf der Insel Trinidad, die zwischen Karibik und Atlantik liegt, eine Kirche der Frau aller Völker vom Erzbischof von Port of Spain Msgr. Edward Gilbert eingeweiht wird.

 
 
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