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Archiv-Weltaktion



Beitrag von der Kapelle der Frau aller Völker
Drei Schwestern erzählen - 2004

Goede morgen beste pelgrims, Guten Morgen liebe Pilger, good morning,
buon giorno, bonjour, buenos dias, Dobry dien, straastwujtje

Seit acht Jahren dürfen wir zu unserer großen Freude die Kapelle der Frau aller Völker betreuen. In unserem Beitrag, möchten wir gerne einige Erfahrungen mit Ihnen teilen.

Ein Tag im Heiligtum

Immer wieder zeigt uns die Frau aller Völker auf ganz anschauliche Art und Weise, dass sie wirklich die Mutter aller Völker ist. Ein besonderer Tag war da z. B. vor kurzem der 27. April 2004. Neben den regelmäßigen Kapellenbesuchern aus Amsterdam und Umgebung kamen an diesem Tag nacheinander Pilger aus den verschiedensten Weltteilen.
Ein Mädchen aus Irland, das auf der Suche nach ihrer Berufung war, ein Zisterzienser Abt aus der Schweiz, der das Gebet der Frau aller Völker verbreiten möchte, eine Frau aus Hongkong, die sich reichlich mit chinesischem Material eindeckte und eine Advokatin aus dem afrikanischen Kamerun. Sehr interessiert war auch Fernandez, ein brasilianischer Pilot. Er nahm unter anderem auch ein Bild der Frau aller Völker in Originalgröße für eine Gemeinschaft in Brasilien mit, die die Frau aller Völker als Schutzpatronin erwählt hat. Dann kam schließlich noch eine türkische Ärztin, die in Amsterdam arbeitet und uns an diesem Tag sagte, dass sie gerne getauft werden möchte. Zu guter letzt zelebrierten noch zwei junge, amerikanische Priester die Hl. Messe in der Gnadenkapelle. Sie waren so interessiert an der Frau aller Völker, dass sie darüber nachdenken, in Florida einen Gebetstag zu organisieren. Ja, so kann ein Tag bei uns ausschauen. Natürlich gibt es auch ruhigere Zeiten, aber wir staunen immer wieder, wen die Gottesmutter hierher schickt.
Für uns ist es eine große Bereicherung, dass wir Menschen verschiedenster Kulturen begegnen dürfen. Obwohl wir Schwestern zusammen acht Sprachen sprechen, reicht dies oft nicht mehr aus. Bei Koreanern oder Ungarn kann man sich oft nur mit einem Lächeln verständigen.
Lassen Sie uns einige Beispiele erzählen:

Ich werde Trost spenden

In den Botschaften hat die Frau aller Völker versprochen, allen Trost zu schenken. Auf ganz besondere Weise durfte dies auch ein Mann erfahren, der treu jeden Tag in die Kapelle kommt, um den Rosenkranz zu beten. Vor vier Jahren ist seine Frau gestorben. In seinem Kummer fand er nirgendwo Frieden. Zu dieser Zeit stand er der Kirche fern. Mehr als 40 Jahre hatte er den Glauben nicht mehr praktiziert.
In seiner inneren Not kam er zur Kapelle der Frau aller Völker, und fand den Frieden und versöhnte sich mit Gott.

Ich darf für euch die Mutter sein

Vor dem Gnadenbild in der Kapelle steht in den letzten Monaten fast immer eine Vase mit einer einzelnen Rose. Eine etwa 40jährige protestantische Frau, die als Kind keine Mutterliebe erfahren hatte, bringt der Gottesmutter nämlich regelmäßig eine frische Rose, denn sie hat hier vor dem Gnadenbild erkannt, dass Maria ihre ganz persönliche Mama ist, von der sie geliebt und verstanden wird.

Das Gebet der Frau aller Völker heilt innere Wunden

Vor einem Jahr hat Octave, ein junger Flüchtling aus Rwanda, das Gebet der Frau aller Völker kennengelernt. Er erzählte: „Vom Krieg in Rwanda trug ich so tiefe Wunden in mir, dass an Verzeihung gar nicht zu denken war. Zu Hause hatte ich bereits einmal das Bild der Frau aller Völker gesehen, aber erst hier in den Niederlanden lernte ich die Botschaften kennen. Durch das Beten des Gebetes der Frau aller Völker spüre ich, wie meine inneren Wunden heilen, wie Friede in mein Herz strömt und ich fähig werde zu verzeihen.“
Aus Rwanda schrieb uns auch P. Joseph Mary Kasasa: „Wir haben so viele Waisen und Witwen, so viele Aidskranke und Heimatlose, so viele Kranke und Arme. Alle warten auf den Trost der Frau aller Völker.“

Hilfe durch die Frau aller Völker

Auf besonders schöne Weise durfte das niederländische Ehepaar Bert und Maria die Hilfe der ‚Frau’ erleben. Vor 11 Jahren haben sie geheiratet.
In all den Jahren hatten beide den sehnlichen Wunsch nach Kindern, der ihnen aber scheinbar versagt blieb, denn die werdende Mutter hatte immer wieder das Kind, das sie erwartete, vorzeitig verloren. Gerade auch in diesen leidvollen Zeiten hörten Bert und Maria nicht auf der Frau aller Völker zu vertrauen. Und wirklich, ihr vertrauensvolles Beten wurde erhört! Mit 43 Jahren brachte Maria ein gesundes Kind zur Welt. Zu unserer großen Freude fand die Taufe am 18. Januar dieses Jahres bei uns in der Kapelle statt. Sínticha Conchita Maria Dolores ist ein besonders schönes, liebenswertes und frohes Kind und wir genießen es immer, wenn wir sie in den Armen halten dürfen.

Die Verbreitung des Gebetes

Leider - oder besser gesagt glücklicherweise - reicht die Zeit nicht aus, um Ihnen von den vielen Menschen zu erzählen, die sich für die Verbreitung des Gebetes einsetzten. Ich denke da z. B. an Lydia, eine holländische, diplomierte Heilpraktikerin. Seit Jahren schon setzt sie sich für die Verbreitung ein, aber in den letzten Monaten ganz besonders. Manchmal geht sie in ein Krankenhaus, stellt sich bei der Abteilungsleiterin vor, sagt, dass sie römisch katholisch sei und den Kranken, die es wünschen, gerne ein kurzes Gebet für den Frieden schenken möchte. Wenn sie die Erlaubnis erhält, geht sie von Zimmer zu Zimmer, spricht mit den Kranken einige freundliche Worte und fragt, ob sie ihnen ein Gebetsbild schenken dürfe. Letzten Sonntag konnte sie auf diese Weise 150 Bildchen verteilen, und viele freuten sich sehr darüber.

„Schwieriger“, so sagt Lydia, „ist die Stadtmission.“ Aber auch mitten in der Fußgängerzone kommt sie mit vielen ins Gespräch, und durch ihre aufgeschlossene Art kann sie so manchem das Gebetsbild geben. Natürlich gibt es auch viele, die nichts davon wissen wollen. Aber andere sind wieder sehr dankbar und es entstehen schöne Gespräche. Stellen Sie sich vor: In den letzten Monaten konnte sie tausenden persönlich das Gebetsbild geben. Sie sagte uns: „Ich bin so dankbar, dass ich etwas für die Gottesmutter tun kann, denn ich verstehe immer tiefer, wie viel Maria durch ihr miterlösendes Leiden für uns getan hat.“

Die Kapelle ist klein, aber die Frau aller Völker geht hinaus in die Welt

Viele Pilger, die zum ersten Mal die Kapelle der Frau aller Völker besuchen, sind sehr erstaunt darüber, wie klein die Kapelle ist.
Ja, das stimmt! Aber die Frau aller Völker geht von hier aus in die ganze Welt, denn sie sagt in ihrer Botschaft, dass das Bild von Stadt zu Stadt und von Land zu Land gebracht werden soll, und dass es später kein Volk mehr geben wird ohne die Frau aller Völker.
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit besteht also nicht zuletzt aus der internationalen Korrespondenz. Aus allen Kontinenten kommen Anfragen und Bestellungen. Es treffen Briefe aus den verschiedensten Ländern ein:
Frankreich Spanien und Italien, Rumänien, Tschechien und Litauen
Kenia, Ghana, Togo, Tanzania, Kolumbien, Guatemala und Mexiko
Australien, Vietnam, Korea, Indien, Japan und Philippinen

Neuseeland

Etwas Interessantes aus Neuseeland: Zum zweiten Mal werden heute in Wellington - in Neuseeland die Freunde der Frau aller Völker mit uns im Gebet vereint sein.
Wie bereits letztes Jahr schickten uns Tineke Timmermans und Gwen Mc Bride eine genaue Beschreibung wie die Pilgerreise der Frau aller Völker quer durch Neuseeland weitergegangen ist.
Ich fand die Idee, wie Tineke und Gwen diese Mission begonnen hatten, sehr originell und nachahmenswert. Die beiden haben ein kleines Informationspaket zusammengepackt mit dem englischen Video ‚Die Krönung der marianischen Epoche’, einem Poster des Gnadenbildes, Gebetsbildchen. Dieses Paket haben sie bei einem allgemeinen marianischen Treffen an Interessierte weitergegeben, damit sie die Verehrung der Frau aller Völker in verschiedenen Gegenden verbreiten. Immer mehr Menschen fühlten sich daraufhin gerufen, an der Verbreitung mitzuarbeiten.

Besonders offene Herzen findet die Frau aller Völker schon seit einigen Jahren in Indien. Das Gebet wurde dort bereits in mehr als 10 lokalen Sprachen übersetzt und zu 100.000den verbreitet. Dies ist auch dem Einsatz von Pieter und Chiel zu verdanken. Diese zwei niederländischen Berufsübersetzer verbringen immer wieder einige Monate in Indien und besuchen in den verschieden Diözesen des Landes die Bischöfe, um sie für die Frau aller Völker zu gewinnen.

Kirchen zu Ehren der Frau aller Völker

Das Bild der Frau aller Völker findet man schon in vielen Kirchen auf der ganzen Welt. Fanny Diaz aus Kolumbien schrieb uns vor kurzem, dass allein in ihrer Heimatstadt Medellin schon in 7 Kirchen das Bild verehrt wird.

Zu unserer Freude werden aber auch immer mehr Kirchen zu Ehren der Frau aller Völker gebaut. Auf diesem Foto sehen wir eine Kirche, wie sie in Nigeria gebaut wird. Bischof Oga Orgah der Diözese Otukpo kam trotz schwerer Krankheit zum dritten Gebetstag nach Amsterdam. Von der Wichtigkeit dieser Botschaften tief überzeugt, kehrte er nach Nigeria zurück und rief in einem Hirtenbrief zur Verbreitung ihres Bildes und Gebetes auf. Dieses Anliegen machte sich sein damaliger Generalvikar ganz zu eigen, wie auch sein Nachfolger, Bischof Apochi. Heute dürfen wir ihn, zu unserer Freude, zum ersten Mal hier in unserer Mitte haben.

Hier bei diesem Foto sind wir in Indonesien bei der Grundsteinlegung einer Kirche zu Ehren der Frau aller Völker durch Bischof Angkur. Auch er hatte wie der afrikanische Bischof Oga Orgah beim dritten Internationalen Gebetstag in Amsterdam teilgenommen.
Diese Kirche in seiner Diözese Bogor, befindet sich - wie Sie hier sehen - noch im Bau. Und so soll sie dann einmal aussehen.

Vietnam

Viel könnten wir Ihnen über Vietnam erzählen, über die Liebe und den opferbereiten Einsatz der Vietnamesen für die Frau aller Völker. Doch in Rücksicht auf die dortige schwierige politische Lage dürfen wir nicht ausführlich darüber sprechen. Wie Sie wissen, sind religiöse Aktivitäten in diesem kommunistischen Land nicht gerne gesehen. Umso größer ist unsere Bewunderung für jene Gläubigen, die für ihre himmlische Mutter soviel riskieren.

Zwei Priester in den USA

Von den Vereinigten Staaten möchten wir aus den vielen schönen Berichten nur von zwei Priestern erzählen:
Bei Fr. Raymond Jackson aus Texas gehört die Frau aller Völker wesentlich zum pastoralen Erneuerungsprogramm in seiner Pfarrei. Jede Woche nimmt eine andere Familie das Pilgerbild mit dem Informationsvideo mit nach Hause. „Es kam noch nie vor“, so sagt Fr. Jackson, „dass die Mutter nicht Aufnahme gefunden hätte.“ Jeden Samstag kommt das Pilgerbild mit einem Blumenstrauß zurück in die Pfarrei, wo die nächste Familie sie schon erwartet. Auf dieselbe Weise bringt Fr. Jackson die Frau aller Völker in die Missionskirchen entlang der ganzen Grenze zu Mexiko und hat unter der spanisch sprechenden Bevölkerung großen Erfolg.

Fr. John Hedges aus Michigan besuchte vor einigen Jahren die Kapelle der Frau aller Völker. Er sah damals das Gnadenbild zum ersten Mal und man kann sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick. Seither versucht er sich auf verschiedenste Art und Weise für die Weltaktion einzusetzen. Er betet z. B. bei jeder hl. Messe nach der hl. Kommunion mit den Gläubigen das Gebet der Frau aller Völker als Danksagung.

Gebetsbild nach Albanien

Elly Kool, eine Niederländerin, machte Urlaub in den österreichischen Bergen. Dort fand sie in einer kleinen Kapelle ein Gebetsbild der Frau aller Völker. Als sie an der Adresse sah, dass dieses Bild aus Amsterdam, ihrer Heimatstadt kam, wurde sie neugierig. Nach Hause zurückgekommen, besuchte sie die Kapelle. Da Frau Kool Hilfstransporte nach Albanien organisiert, brachte sie tausende Gebetsbildchen und Bilder der Frau aller Völker nach Albanien. Dort wurden diese dankbar aufgenommen und verteilt. Denn der dortige Pfarrer Pater Piet Wanrooy, ein niederländischer Priester der Missionaries of Charity kannte die Frau aller Völker bereits.

Gebetstage der Frau aller Völker

Gleichzeitig mit dem vergangenen Internationalen Gebetstag fand auch im Kongo, ein Gebetstag statt. In Bokonzi, in der Diözese Budjala wurde nämlich im Jahr 1993 eine kleine Kirche mit dem Amsterdamer Gnadenbild eingeweiht.
So versammelten sich am 8. Juni letzten Jahres mehr als 2000 Gläubige. Nach der Hl. Messe, der Prozession und der eucharistischen Anbetung gab es ein richtig afrikanisches Festmahl mit zwei Schweinen, Fisch, einem kleinen Krokodil und anderen Spezialitäten.

Jetzt, am 13. Mai organisierte der griechischkatholische Basilianerpater P. Josafat in der ukrainischen Stadt Lemberg, einen Gebetstag. Letztes Jahr war er mit seinem Bischof Bilyk beim Gebetstag und heute dürfen wieder beide hier begrüßen. In der Ukraine erwartete man 1000 Teilnehmer. Gekommen sind schlußendlich 3000!

Aus Thailand erreichte uns ein e-mail, dass am 5. Juni in Bangkok ein Gebetstag stattfinden wird. Die Organisatoren bitten uns alle um unser Gebet.
Vor zwei Wochen fand in der japanischen Hauptstadt Tokio im Franziskanerkloster ebenfalls ein nationaler Gebetstag statt. Vorgestern haben wir davon einige Fotos bekommen.

Liebe Freunde, zum Schluß noch eine kleine Bitte an Sie:
Wenn die Mutter aller Völker Ihnen Hilfe geschenkt und Gnade erwiesen, Ihr Vertrauen belohnt und Ihr Gebet erhört hat, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese kleinen oder großen Wunder ins Heiligtum nach Amsterdam berichten würden, denn geteilte Freude ist doppelte Freude! Wir danken Ihnen.

 
 
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