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Aus: Miriam-Verlag (Hrsg.),
Die Botschaften der Frau aller Völker, Jestetten/D, überarbeitete Auflage 2004



26. Botschaft - 25. Januar 1951

Ein Traum

Diese Botschaft war eigentlich ein Traum. ( Anm. 25) Ich war wirklich eingeschlafen und träumte. Doch war ich im Augenblick, als ich diese Botschaft bekam, in halbwachem Zustand. Als es vorüber war, wurde ich hellwach. Ich stand dann auf und schrieb diese Botschaft selbst auf:
In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 1951 träumte ich, dass ich irgendwo weit weg plötzlich in einem eigenartigen Saal oder Raum stand. Da stand mir die Frau gegenüber. Sie trug einen weiten Mantel. Das Tuch, das sie normalerweise um den Kopf trug, war jetzt um ihren Hals geschlungen. An ihren Füßen hatte sie Sandalen. Sie sagte zu mir:
„Sieh gut zu und höre.“

Das Letzte Abendmahl

Dann sah ich vor mir einen langen Tisch und dahinter eine Art Ruhebank, auf die sich verschiedene Männer halb liegend niederließen. In der Mitte sah ich eine leuchtende Gestalt mit Brot vor sich und einem Kelch mit Wein. Die Frau stand hinter allem und sagte wieder zu mir:
„Sieh gut zu und höre.“
Nüchtern zum Tisch des Herrn gehen
Und plötzlich wurde der Saal zu einer großen Kirche, die voll von Menschen war. Die Frau und ich standen mittendrin und blickten umher.
Dann hörte ich die Frau sagen:
„Es wird und muss ein Dekret ausgearbeitet werden, dass die Menschen nicht mehr nüchtern zu sein brauchen, um zu kommunizieren. Es gibt so viele Menschen, die, gerade wenn sie in der Kirche sind, ein großes Verlangen bekommen können, zum Tisch des Herrn zu gehen, aber davon ausgeschlossen sind, weil sie nicht nüchtern geblieben sind.“
Danach zeigte die Frau auf die Männer und sagte:
„Diese Männer gingen auch so von der Straße zu Tisch.“
Und plötzlich sah ich sehr kurz den Saal wieder.

Ein neues Dekret

„Sieh mal!“,
sagte die Frau,
„Zuerst gehen wenige Menschen zur Kommunionbank.“
Und dann hörte ich plötzlich eine Stimme, als würde sie von draußen kommen und das Dekret ausfertigen. ( Anm. 26) Danach sah ich die Menschen zur Kommunionbank strömen.
„So muss und wird es geschehen“,
sagte die Frau.
„Siehst du jetzt den Unterschied?“
Und plötzlich war alles weg, und ich wurde wach.


27. Botschaft - 11. Februar 1951
Unsere Liebe Frau von Lourdes ( Anm. 27)

Die Frau, Maria, Mutter aller Völker

Ich sehe ein helles Licht, und dann erblicke ich die Frau. Sie sagt:
„Ich bin die Frau, Maria, Mutter aller Völker. Du kannst sagen: Die Frau aller Völker oder Mutter aller Völker, die einst Maria war. Ich komme gerade heute, um dir zu sagen, dass ich das sein will. Die Menschenkinder aller Länder sollen doch eins sein.“
Dann bleibt die Frau ohne etwas zu sagen in der mir bekannten Haltung stehen und blickt mich beständig an. Dann fährt sie fort:
„Die ganze Welt ist in Umwandlung. Doch das Schlimmste ist, dass die Menschen dieser Welt umgewandelt werden.“
Und dann scheint es, als würde die Frau an der Erdkugel entlang gehen und ich sehe die ganze Welt durcheinander und in Umwandlung geraten.

Das Zweite Vatikanische Konzil

„Ich bringe dich hierher“,
sagt die Frau nun, und auf einmal stehe ich mit der Frau über Italien. Ich sehe den Vatikan und ich betrete mit der Frau den Petersdom. Wir gehen durch den Mittelgang und bleiben ungefähr in der Mitte der Peterskirche stehen. Auf beiden Seiten sehe ich Gestelle, Bänke, die stufenweise nach oben gehen. Auf diesen Bänken sehe ich lauter Kardinäle und Bischöfe mit weißen Mitren. ( Anm. 28) Die Frau sagt:
„Sieh gut hin! Das sind die Bischöfe aller Länder.“
Jetzt sehe ich den Papst mit der Tiara dasitzen. Er sitzt am Ende des Mittelganges. Um ihn herum sehe ich ein paar Geistliche stehen. In der einen Hand hält er ein Zepter und in der bekannten Haltung hat er zwei Finger der anderen Hand erhoben. Er hat ein großes, dickes Buch vor sich. Die Frau sagt:
„Höre gut zu, Kind! Es sind bereits Veränderungen vorgenommen worden und in Bearbeitung. Ich will jedoch die Botschaft des Sohnes bringen. Die Lehre ist gut, doch die Gesetze können und müssen geändert werden. Ich will dir dies gerade heute sagen, weil sich die Welt in starker Umwandlung befindet. Niemand weiß, in welche Richtung. Darum will mich der Sohn diese Botschaft überbringen lassen.“

Die Schmerzen des Kreuzes

Jetzt stehe ich plötzlich vor einem großen Kreuz. Ich blicke es an und bekomme dann schreckliche Schmerzen. Ich bekomme Muskelkrämpfe vom Kopf bis zu den Füßen. Es ist, als würden sich alle Muskeln in beiden Armen zusammenziehen, so dass meine Hände sich zu Fäusten ballen. Es ist, als würde mein Kopf auseinander gerissen werden, und es befällt mich ein Fiebergefühl. Es ist, als platze mir der Kopf. Deshalb beginne ich zu weinen. Ich kann das nicht länger aushalten und frage die Frau, ob das von mir genommen werden könne. Die Frau lächelt daraufhin. Es dauert noch eine Weile, dann ist alles wieder vorbei. Dann sagt die Frau zu mir:
„Alle sollen doch wieder zum Kreuz zurückkehren, nur dann kann Friede und Ruhe sein!“

Das Gebet wird gegeben

Während ich noch mit der Frau vor
dem Kreuz stehe, sagt sie:
„Sprich mir nach!“
Das ist schon etwas eigenartig für mich. Ich denke: „Ich wiederhole doch alles, was sie mir vorspricht!“ Aber auf einmal sehe ich, dass die Frau noch schöner wird, als sie schon ist. Das Licht, das immer um sie ist, wird viel heller und so grell, dass man fast nicht hineinblicken kann. Ihre Hände, die sie sonst immer nach unten hält, hebt sie jetzt nach oben und faltet sie. Ihr Gesicht wird so himmlisch, so erhaben, dass man es gar nicht beschreiben kann. Ihre Gestalt wird noch durchscheinender und so schön, dass ich in Verzückung auf sie blicke. Dann spricht die Frau:
„Bete doch vor dem Kreuz:

Herr Jesus Christus,
Sohn des Vaters,
sende jetzt Deinen Geist über die Erde.
Lass den Heiligen Geist wohnen
in den Herzen aller Völker,
damit sie bewahrt bleiben mögen
vor Verfall, Unheil und Krieg.
Möge die Frau aller Völker,
die einst Maria war,
unsere Fürsprecherin sein.
Amen.“

Die Frau spricht dieses Gebet so schön und eindrucksvoll, das kann kein Mensch der Welt nachmachen. Sie betont das Wort „jetzt“ in „sende jetzt deinen Geist“ und „alle“ in „lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker“. Das Wort „Amen“ spricht sie auch so schön und so feierlich. Während ich noch immer vor dem Kreuz stehe, bete ich dies und spreche jene Worte nach, die mir die Frau vorsagte. Es ist, als wären die Worte in mich eingeprägt. Ich sehe sie jetzt in großen Lettern geschrieben stehen.

Das erste und größte Gebot

Die Frau fährt fort:
„Kind, dieses Gebet ist so einfach und kurz, dass es jeder in seiner eigenen Sprache, vor seinem eigenen Kreuz beten kann. Und jene, die kein Kreuz haben, beten es für sich selbst. Das ist die Botschaft, die ich gerade heute bringen will, denn ich komme jetzt, um zu sagen, dass ich die Seelen retten will. Arbeitet doch alle mit an diesem großen Werk der Welt! Wenn doch jedes Menschenkind für sich versuchen würde, dem nachzukommen.“
Und nun hebt die Frau einen Finger und sagt:
„Vor allem im ersten und größten Gebot: Liebe.“
In großen Lettern sehe ich nun dieses Wort geschrieben stehen.
„Lass sie damit beginnen!“,
sagt die Frau. Dann sehe ich eine gewisse Gruppe von Menschen. Die Frau blickt sehr mitleidig darauf und sagt:
„Und dann werden die Kleinen dieser Welt sagen: Wie können wir damit beginnen? Die Großen sind es ja, die uns das antun.“
Sie sagt das so liebevoll, als hätte sie großes Bedauern mit den Menschen um sie herum. Aber dann ändert sich der Gesichtsausdruck der Frau, und sehr nachdrücklich sagt sie:
„Und dann sage ich zu den Kleinen: Wenn ihr die Liebe bis zum Äußersten untereinander übt, haben auch die Großen keine Chance. Geht zu eurem Kreuz und betet, was ich euch vorgesprochen habe, und der Sohn wird es erhören.“

Der Kampf um den Geist

Dann sagt die Frau zu mir:
„Es wird wieder eine große Naturkatastrophe kommen. Die Großen dieser Welt werden stets uneinig sein. Die Menschen werden suchen, hier und dort. Achte auf die falschen Propheten! Suche und bete nur um den wahren, den Heiligen Geist! Es ist doch zur Zeit ein Ideenkrieg. Der Streit geht nicht mehr um Rassen und Völker, der Streit geht um den Geist. Begreife das gut!“

Die Gesetze können geändert werden

Dann faltet die Frau die Hände. Ich sehe den Papst mit Kardinälen und Bischöfen. Jetzt sagt die Frau, als würde sie zum Papst sprechen:
„Du kannst diese Welt retten. Ich habe öfter gesagt: Rom hat seine Chance. Ergreife diese Gelegenheit! Keine Kirche in der Welt ist so aufgebaut wie die deine. Aber gehe mit der Zeit und dränge doch auf zeitgemäße Änderungen bei Ordensleuten, Priestern, Priesterstudenten usw.! Hab doch ein Auge darauf! Führe das doch durch bis ins Kleinste. Die Lehre bleibt, aber die Gesetze können geändert werden. Lass die Kinder dieser Welt mehr genießen vom Andenken an meinen Sohn!“
Dann sagt die Frau zu mir:
„Ich habe dir im Traum gezeigt, wie die häufigere Kommunion durchgeführt werden kann. Das sage ich dir für die Niederlande und für alle Länder, in denen es nicht so ist.“

Länder Europas. Amerika

„Für Deutschland will ich sagen: Man lasse in diesem Land hart, hart arbeiten, um die Menschen, die weit, weit abgeirrt sind, zurückzubringen zu diesem Mittelpunkt, dem Kreuz. Priester gibt es zu wenig, aber Laien gibt es viele. Führt doch eine große Aktion unter den Laien durch, um sie aufzurufen zu diesem Ziel! Wirkt hier vor allem mit großer Liebe und Caritas! Die Großen Deutschlands sollen helfen und sich nicht von der Kirche abwenden. Deutschland jedoch liegt mir sehr am Herzen. Die Mutter Gottes weint über die Kinder Deutschlands. ( Anm. 29)
Für Frankreich, Belgien, den Balkan und Österreich sage ich das Folgende: Lasst euch nicht zum falschen Geist führen.
Für Italien sage ich: Große Italiens, kennt ihre eure Aufgabe?
Zu England sage ich: Ich kehre zurück, England!
Zu Amerika sage ich: Treibt eure Politik nicht zu weit, und sucht den wahren Geist. Ich bin froh, dass Amerika im Augenblick den Glauben besser findet.“

Afrika. Asien. Wir sorgen für sie

„Für Afrika sage ich: Sage doch, dass ich dort gern ein Seminar hätte. Ich werde den Dominikanern helfen. Sage das deinem Seelenführer. ( Anm. 30)
Sage ihm auch, dass der Sohn mit seiner Arbeit und seiner Führung zufrieden ist. Sage ihm, dass er doch in diesen Dingen mehr durchzuführen wage. Ich will dich nur gebrauchen, um den Willen des Sohnes in dieser Zeit durchzuführen. Doch möchte ich dich bitten, dass du, Menschenkind, den Menschen so viel wie möglich hilfst. Ich gebe dir die Kraft und Stütze dazu. Dein Seelenführer ist erwählt, dir einzig bei diesem Werk zu helfen. Sonst kann alles so bleiben, wie es ist. Er wird mich verstehen.
Ferner will ich allen östlichen und asiatischen Völkern, ob sie den Sohn kennen oder nicht, sagen: Wir sorgen für sie!“

Diese Zeit ist unsere Zeit

Dann zeigt die Frau wieder auf die Erdkugel und sagt:
„Diese Zeit ist unsere Zeit!
Du, Kind, bist das Werkzeug, nur um diese Dinge zu überbringen. Du sollst dies tun. Ja, es gibt Beweise genug, die ich auch heute noch gegeben habe. Sag, dass ich sein will: Die Frau aller Völker.“


28. Botschaft - 4. März 1951

Der Wille des Sohnes

Ich sehe ein helles Licht und höre dann:
„Da bin ich wieder.“
Durch das helle Licht hindurch sehe ich die Frau dastehen. Sie sagt:
„Sieh gut zu und höre, was ich dir zu sagen habe!“
Dann schüttelt die Frau in meine Richtung missbilligend den Kopf und sagt:
„Kind, du wirst doch meine Botschaft überbringen. Es ist einzig meine Absicht, dass der Wille des Sohnes in dieser Zeit befolgt wird. Begreife gut, du bist nur das Werkzeug.“

Das Bild der Frau

Dann ist es, als würde sich die Frau ganz deutlich vor mich hinstellen, und sie sagt:
„Sieh mein Bild an und betrachte es gut!“
Und sie macht eine Handbewegung, so als wolle sie sagen: Fühle mal! Ich darf wirklich die Umrisse ihrer Gestalt befühlen, aber ich empfinde die Umrisse als etwas Geistiges. Ihre Haare sind dicht und gewellt. Sie fallen bis über ihre Schultern herab. Es ist, als wäre sie für einen Augenblick ein Mensch, und doch wieder nicht. Ich sehe jetzt, dass ihr Kopftuch aus einer Art Leinen ist. Es ist weiß, aber nicht blütenweiß. Es scheint mir, als würde sie das Tuch nach hinten zurückgeschlagen haben, um ihr Gesicht zu zeigen.
Jetzt sagt die Frau:
„So, präge das gut in dein Gedächtnis ein! Ich stehe auf der Weltkugel, und meine beiden Füße stehen fest darauf. Meine Hände siehst du auch deutlich und mein Gesicht, meine Haare und mein Kopftuch. Das andere ist wie in einem Dunst.“
Es ist, als würde ich um sie herum für einen Moment Dunst sehen.
„Sieh gut, was in der Höhe meiner Schultern zu beiden Seiten und über meinen Kopf hinausragt.“
Mit Verwunderung bemerke ich, dass es ein Kreuz ist. Und ich sage zur Frau: „Das ist ein Kreuz, ich sehe den Quer- und Längsbalken herausragen.“ Die Frau lächelt und sagt:
„So, hast du es gut gesehen? Ich habe dich meinen Kopf, meine Hände und meine Füße sehen lassen, wie die eines Menschen. Gib gut Acht: wie die vom Menschensohn. Das übrige ist der Geist.“

Die Verbreitung von Gebet und Bild

„Du sollst dieses Bild malen lassen und zusammen mit dem Gebet, das ich dir vorgesprochen habe, verbreiten. Das ist mein Wunsch für heute. Und ich will, dass die Verbreitung in vielen Sprachen geschieht. Das ist die Antwort für deinen Seelenführer. Kind, nochmals dränge ich darauf, dass dies durchgeführt wird. Es ist von großer Wichtigkeit, dass du, Menschenkind, dich nicht von anderen davon abhalten lässt. Du selbst sollst doch stark sein und es durchsetzen.“
Nun frage ich die Frau: „Ich fühle mich doch so schwach dafür. Werden sie es denn glauben?“ Dann antwortet die Frau:
„Ich verlange von dir nur, das zu tun, was ich dir sage. Mehr wird nicht verlangt. Ich wünsche nur, dass dies geschieht. Du, Menschenkind, kannst doch nicht beurteilen, welch großen Wert das haben kann. Sage das auch deinem Seelenführer. Ich will ja die Frau aller Völker sein in dieser Zeit. Und darum verlange ich, dass dieses Gebet mit Bild in die gebräuchlichsten Sprachen übersetzt und jeden Tag gebetet wird. Fürchte nichts!“

Erklärung des Bildes

Nun bleibt die Frau eine Weile vor mir stehen, und ich sehe sie sehr deutlich. Dann sagt sie:
„Nun werde ich dir erklären, warum ich so, in dieser Form erscheine. Ich stehe als die Frau vor dem Kreuz, mit Kopf, Händen und Füßen wie von einem Menschen, mit dem Leib jedoch wie vom Geist, weil durch den Willen des Vaters der Sohn gekommen ist. Nun aber soll der Geist über die Welt kommen, und deshalb will ich, dass darum gebetet wird.“
Dann wartet die Frau wieder eine Weile, danach sagt sie:
„Ich stehe auf der Erdkugel, weil dies die ganze Welt betrifft.“
Dann ist es, als würde die Frau mit der Hand einen Halbkreis ziehen, und sie sagt:
„Sieh gut zu!“
Jetzt sehe ich, wie sich von der einen Seite des Querbalkens zur anderen ein Halbkreis bildet. Der Kreis scheint von ganz eigenartigem Licht zu sein, und ich sehe darin schwarze Druckbuchstaben erscheinen: Links „de Vrouwe“, oben in der Mitte „van alle“ und rechts „Volkeren“.
Nun sagt die Frau:
„Weshalb ich dir dies hier gebe? Damit habe ich meine besondere Absicht, das kommt noch. Überbringe alles gut! Das ist meine Botschaft für heute. Der Geist der Unwahrheit dringt so entsetzlich vor, dass es nötig ist, dies schnell durchzuführen. Die ganze Welt ist in Verfall, und darum sendet der Sohn die Frau aller Völker, die einst Maria war.“


29. Botschaft - 28. März 1951

Gehorsam dem Sohn gegenüber

Ich sehe ein helles Licht und höre dann:
„Da bin ich wieder, die Frau aller Völker.“
Dann sehe ich die Frau deutlich vor mir stehen. Sie sagt:
„Ich komme, um dir nur die folgende Botschaft zu bringen. Sage deinem Seelenführer, dass so alles gut geht. Nur, der Sohn verlangt Gehorsam. Sein Wille muss erfüllt werden.“

Nochmals das Gebet

„Sieh nochmals genau wie ich aussehe!“
Nun ist es, als würde die Frau näher kommen und mir erneut alles deutlich zeigen. Dann sagt sie:
„So muss es verbreitet werden. Am Text des vorgesprochenen Gebetes darf nichts verändert werden!“
Wieder betet die Frau das Gebet in der gleichen wunderbaren Weise und mit himmlischem Ausdruck vor:

Herr Jesus Christus,
Sohn des Vaters,
sende jetzt Deinen Geist über die Erde.
Lass den Heiligen Geist wohnen
in den Herzen aller Völker,
damit sie bewahrt bleiben mögen
vor Verfall, Unheil und Krieg.
Möge die Frau aller Völker,
die einst Maria war,
unsere Fürsprecherin sein.
Amen.“

Während die Frau das Gebet vorspricht, lässt sie es mich in Druckbuchstaben lesen. Dann sehe ich, dass das Wörtchen „jetzt“ von „Sende jetzt deinen Geist“ und das Wörtchen „aller“ von „die Frau aller Völker“ unterstrichen ist.
Die Frau sagt:
„Die einst Maria war, das bleibt so.“

Zeit des Verfalls

„Sage ferner deinem Seelenführer, dass Vorsicht gut ist! Der Sohn aber sendet mich zu dir, um das durchzuführen, was sein Wille ist. Sei nicht ängstlich, Kind! Ich stehe als die Frau vor dem Kreuz, und so will ich in die Welt zurückgebracht werden. Und du, Kind, bist das Werkzeug, nur das Werkzeug. Ich habe dir bereits früher ( Anm. 31) gezeigt: ,51 - 53‘. Weißt du, Kind, was das für ein Zeitabschnitt ist? Solch einen Zeitabschnitt hat die Welt in Jahrhunderten noch nicht durchgemacht, so einen Verfall des Glaubens; und darum will ich, dass dies durchgeführt werde, schnell und ohne Furcht. Sage deinem Seelenführer, dass in dieser modernen Zeit, in dieser modernen Welt, die im Materiellen sofort und schnell zu handeln weiß, auch im Geistlichen sofort, schnell und modern gehandelt werden muss.“

Gefahr für Rom

Dann ist es, als würde ich auf einmal Rom vor mir sehen. Ich höre die Frau, während sie missbilligend mit dem Finger hin- und hergeht, sagen:
„Kennt ihr eure Gesetze?“
Nun sagt die Frau wieder zu mir:
„Sage ferner deinem Seelenführer, er müsse keine Angst haben. Er wird mich verstehen. Ich bin es doch, die ihn ausgesucht hat und dich, um das zu überbringen. Dies ist heute meine besondere Botschaft, auf dass gehandelt werde.
Ich habe dir bereits früher gesagt: Das Kreuz muss wieder in die Welt gebracht werden. In diesen Jahren 51 - 53. Du weißt nicht, was in der Zukunft verborgen liegt. Du verstehst die große Gefahr für Rom nicht. Rom glaubt noch immer, dass es stark sei, aber es weiß nicht, wie es untergraben wird. Weißt du wohl, wie schnell gehandelt werden muss? Weißt du wohl, dass Theologie vor der Sache meines Sohnes weichen muss?“

Hab keine Angst

Danach sagt die Frau:
„Ich gehe vom Kreuz weg und stelle mich daneben.“
Jetzt stellt sich die Frau neben das Kreuz, und es ist, als würde ich vor das große Kreuz gestellt werden. Wieder bekomme ich die entsetzlichen Schmerzen. Das dauert eine Weile, und dann stellt sich die Frau wieder vor das Kreuz und sagt weiter:
„Du sollst doch tun, was ich dir sage, Kind! Ich werde dir und den anderen beistehen. Ich will, dass es in vielen Sprachen verbreitet wird. Ich werde ihnen dabei helfen. Sei doch nicht so ängstlich. Weshalb Angst haben wegen der Sache des Sohnes? Verbreite das doch! Sonst gerät die Welt in Verfall, sonst vernichtet sich die Welt selbst. Ansonsten werden immer wieder Kriege kommen, und die Vernichtung wird andauern.“

Falsche Propheten

„Rom muss seine Aufgabe kennen in dieser Zeit. Weiß Rom wohl, welcher Feind lauert und wie er einer Schlange gleich in der Welt umherkriecht? Und damit meine ich nicht nur den Kommunismus. Es kommen noch andere Propheten, falsche Propheten. Darum sollen doch diese Mittel gebraucht werden.
Ich stehe als die Frau vor dem Kreuz, als die Mutter vor meinem Sohn, der durch den Vater in mich gekommen ist. Und darum stehe ich vor meinem Sohn als die Fürsprecherin und Überbringerin dieser Botschaft für diese moderne Welt.“


30. Botschaft - 1. April 1951

Alle Völker

Ich sehe ein helles Licht und höre eine Stimme, die sagt:
„Kind, das letzte Mal bin ich nur gekommen, um dich wissen zu lassen, dass ich es war.“
Und nun sehe ich auf einmal die Frau aus dem hellen Licht hervortreten. Sie sagt zu mir:
„Jetzt stehe ich hier, um dir weitere Erklärungen zu geben. Sieh und höre gut zu, was ich zu sagen habe! Ich stehe hier und will sein: die Frau aller Völker; nicht eines besonderen Volkes, sondern aller.“
Dabei breitet die Frau die Arme aus, und ich sehe sehr viele verschiedene Menschen, selbst Menschenrassen, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt.

Das letzte marianische Dogma

Die Frau fährt fort:
„Jetzt werde ich dir wieder etwas erklären, höre gut zu. Versuche zu verstehen, was diese Botschaft enthält! Ich stehe vor dem Kreuz, mit Kopf, Händen und Füßen wie von einem Menschen. Mein Leib ist wie vom Geist. Warum stehe ich so da? Mein Leib ist aufgenommen, gleich dem Sohn. Jetzt stehe ich opfernd vor dem Kreuz. Fürwahr, ich habe mit meinem Sohn seelisch und vor allem auch körperlich gelitten. Dies wird ein viel umstrittenes Dogma werden.“
Ich erwidere, dass ich voller Angst über diese Botschaft bin. Die Frau sagt dann:
„Kind, überbringe dies und sage: Damit sind die marianischen Dogmen abgeschlossen.“
Während die Frau das sagt, macht sie eine Art Ring oder Kreis, welchen sie gleichsam mit einem Schloss verschließt.
„Du hast nichts anderes zu tun, als dies zu überbringen.
Ich habe gesagt, Theologie muss weichen vor der Sache meines Sohnes. Damit will ich sagen: Theologen, der Sohn sucht immer das Kleine und Einfache für seine Sache! Glaubt ihr an das Kleine und Einfache, so wie ihr das auch anderen vorhaltet? Einfach glauben! Wir haben keine Zeit, um lange zu warten. Diese Zeit ist unsere Zeit!“

Die Mutter des Menschensohnes

Nun bleibt die Frau, ohne etwas zu sagen, lange Zeit vor mir stehen und sieht mich lächelnd an. Dann geht sie vom Kreuz weg, und wieder bekomme ich die heftigen Schmerzen. Erst furchtbare Krämpfe in den Muskeln des ganzen Körpers. Dann lässt das nach, und ich fühle mich seelisch so sonderbar und abgespannt. Auf einmal sehe ich die Frau wieder vor dem Kreuz stehen, und die Schmerzen hören auf. Jetzt sehe ich die Frau wie im Dunst. Ihr Leib ist so durchscheinend, dass ich jetzt gleichsam durch ihren Körper hindurch das Kreuz deutlich vor mir sehe. Dann fangen die furchtbaren Schmerzen plötzlich wieder von neuem an. Das dauert ein Weile, und hernach ist alles wieder wie gewöhnlich. Die Frau sagt zu mir:
„Kind, so wie er gelitten hat, so habe ich gelitten als die Mutter des Menschensohnes. Wiederhole das genau!“

In den Herzen aller Völker

Danach zeigt die Frau auf die Erdkugel, auf der sie steht, und es ist, als würde es rund um sie herum schneien. Die Frau lächelt und sagt:
„Das begreifst du nicht? Sieh gut auf die Erdkugel!“
Und nun sehe ich die Weltkugel mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Jetzt lächelt die Frau abermals und sagt:
„Sieh nun wieder auf die Erdkugel.“
Und es ist, als würde die Sonne darauf scheinen, als würde der Schnee schmelzen und langsam im Boden verschwinden.
Dann sagt die Frau:
„Du fragst dich: Was hat dies zu bedeuten? Jetzt erhältst du die Erklärung meines heutigen Kommens. So wie die Schneeflocken über die Welt hintreiben und als eine dicke Schicht auf den Boden niederfallen, so wird sich das Gebet mit dem Bild über die Welt verbreiten und eindringen in die Herzen aller Völker.“
Während sie das sagt, erblicke ich vor mir alle diese Völker. Die Frau weist dann zuerst auf ihr eigenes Herz und danach auf die Herzen all dieser Menschen und sagt:
„So wie der Schnee sich auflöst in der Erde, so wird die Frucht, der Geist, in die Herzen aller Menschen kommen, die dieses Gebet jeden Tag beten werden. Sie bitten ja, dass der Heilige Geist über die Welt komme.“

Beginne und du wirst das Wunder sehen

„Und nun spreche ich zu denjenigen, die ein Wunder wollen. Nun denn, ich sage ihnen: Geht mit großem Feuereifer an dieses Erlösungs- und Friedenswerk, und ihr werdet das Wunder sehen! Das ist meine Botschaft für heute, denn die Zeit drängt. Es muss eine große Aktion kommen für den Sohn und das Kreuz, die Fürsprecherin und Botin von Ruhe und Frieden, die Frau aller Völker.“

Der einfache Glaube

„Du, Kind, wirst mitarbeiten müssen ohne Furcht und Angst. Seelisch und körperlich wirst du leiden. Später werden sie sehen, was meine Absicht war. Ich werde dir Anweisungen geben für die Verbreitung. Ich habe dich heute hierher gebracht, in aller Stille und Ruhe, damit du meine Botschaft gut überbringen kannst.
Sage, dass es eilt! Die Welt ist so in Verfall, so materialistisch, dass es höchste Zeit wird, den einfachen Glauben wieder unter die Menschen zu bringen. Und das ist alles, was sie brauchen: das Kreuz mit dem Menschensohn. Ihr Älteren dieser Welt, lehrt doch eure Kinder zum Kreuz zurückzukehren. Ich werde ihnen helfen als die Frau aller Völker.“

Vertraue doch

„Und du, Kind, in deinen Schoß lege ich die Menschenkinder der ganzen Welt. Sieh mich an und vertraue doch!“
Dann blickt mich die Frau lange Zeit an, und während ich sie langsam verschwinden sehe, sagt sie:
„Diese Zeit ist unsere Zeit.“


31. Botschaft - 15. April 1951

Das Lendentuch

Ich sehe wieder das große, helle Licht. Sehr langsam kommt die Frau aus diesem Licht hervor. Und dann steht sie deutlich vor mir. Die Frau sagt noch nichts, sondern blickt mich lächelnd an. Das dauert eine Weile, und dann beginnt sie zu sprechen. Die Frau sagt:
„Kind, sieh nochmals genau hin!“
Nun zeigt die Frau auf den Gürtel, den sie um ihre Mitte geschlungen hat. Darauf muss ich genau blicken. Die Frau sagt:
„Du hast alles gut wiedergegeben. Du bist auf dem guten Weg. Nur sieh noch einmal genau auf dieses Tuch!“
Dann sehe ich, wie die Frau das Tuch von ihrer Mitte losmacht. Es ist ein sehr langes Tuch, und sie lässt mich sehen, wie sie es umbindet. Mit der linken Hand hält sie ein Ende fest und mit der rechten schlägt sie das Tuch zweimal um ihre Mitte, wieder bis auf die linke Seite. Dann schlägt sie das Ende mit der linken Hand nach innen, so dass noch ein kleines Stück nach unten hängt.
„Höre gut zu, was das bedeutet!“,
sagt die Frau.
„Dies ist wie das Lendentuch des Sohnes. Ich stehe ja als die Frau vor dem Kreuz des Sohnes.“

Ein neues Dogma

„Dieses Bild wird vorausgehen …“
Hier schweigt die Frau einen Moment und wiederholt dann mit viel Nachdruck:
„wird vorausgehen einem Dogma, einem neuen Dogma. Nun erkläre ich es dir, höre gut zu! Der Sohn kam in diese Welt als der Erlöser der Menschen, und das Erlösungswerk war das Kreuz mit all seinen seelischen und körperlichen Leiden.“
Dann geht die Frau vom Kreuz weg, und ich stehe wieder vor dem großen Kreuz. Ich bekomme wieder die entsetzlichen Schmerzen in heftigerem Maße als zuvor. Das dauert lange für mich, und dann stellt sich die Frau wie im Dunst vor das Kreuz. Ich sehe die Frau sich zusammenkrümmen. Dann beginnt sie zu weinen. Solch unbeschreibliches Leid steht auf ihrem Gesicht, und die Tränen laufen über ihre Wangen. Dann sagt die Frau:
„Kind.“
Jetzt ist es, als würde sie dieses Leid auf mich übertragen. Erst überfällt mich eine seelische Mattigkeit, ich empfinde das sehr stark. Ich bekomme dieselben Schmerzen wie zuvor, doch nicht so stark wie beim ersten Mal. Plötzlich ist es, als breche ich zusammen. Ich sage zur Frau: „Ich kann nicht mehr.“ Es dauert noch eine Weile, dann ist alles vorbei.

Die Miterlöserin und Fürsprecherin

Die Frau steht jetzt wieder deutlich vor dem Kreuz und sagt:
„Höre gut zu, begreife gut, was ich jetzt erklären werde! Nochmals sage ich: Der Sohn kam in die Welt als der Erlöser der Menschen. Das Erlösungswerk war das Kreuz. Er war vom Vater gesandt.
Nun aber will der Vater und der Sohn die Frau in die ganze Welt senden. Sie ist ja dem Sohn auch früher vorausgegangen und gefolgt. Darum stehe ich jetzt auf der Welt, auf der Erdkugel. Das Kreuz steht dort fest verankert, eingepflanzt. Nun stellt sich die Frau davor als die Mutter des Sohnes, die mit Ihm dieses Erlösungswerk vollbracht hat. Dieses Bild spricht eine deutliche Sprache und soll jetzt schon in die Welt gebracht werden, weil die Welt das Kreuz wieder braucht.
Die Frau aber steht als die Miterlöserin und Fürsprecherin vor dem Kreuz. Hierüber wird viel Streit entstehen, aber die Kirche, Rom, soll nicht ängstlich sein, diesen Kampf aufzunehmen. Das kann die Kirche nur stärker und kräftiger machen. Dies sage ich zu den Theologen. Ferner sage ich ihnen: Nehmt diese Sache ernst. Nochmals sage ich: Der Sohn sucht immer das Kleine, das Einfache für seine Sache. Kind, ich hoffe, dass du das gut begriffen hast und Antwort stehen kannst.“

Schnelle Verbreitung des Gebetes

„Nun spreche ich besonders zu dir, Kind. Sorge für die schnelle Verbreitung!“
Ich sage zur Frau: „Wie bin ich dazu imstande? Ich habe solche Angst davor.“ Darauf sagt die Frau:
„Du hast Angst? Ich helfe doch. Du wirst merken, dass die Verbreitung wie von selbst erfolgt. Du bist auf dem guten Weg. Dies soll und muss geschehen. Die Menschen, die dieses Gebet annehmen, sollen das Versprechen geben, es jeden Tag zu beten. Du kannst nicht ermessen, welch großen Wert das haben wird. Du weißt nicht, was die Zukunft bringt.“

Die Welt in Verfall

Und nun zeigt mir die Frau die Welt, und es ist, als würden auf der ganzen Erdkugel Schlangen umherkriechen. Dann sagt sie:
„Die Menschen begreifen noch immer nicht, wie schlimm es um die Welt bestellt ist. Weil die Menschen so verflachen, können sie nicht ermessen, wie viel Schaden das dem Glauben bringt.“
Danach blickt die Frau lange Zeit vor sich hin, als blicke sie weit in die Ferne. Dann sagt sie:
„Kind, es ist dieselbe Zeit wie damals, bevor der Sohn kam. Darum kann ich nicht genug darauf drängen, dass die Menschen, dass Rom, dass alle mithelfen zu kämpfen für die Sache des Sohnes. Ich weiß wohl, es gibt hier und dort einen Aufschwung, aber bei weitem nicht so, wie er sein müsste, um die Welt retten zu können. Und die Welt muss gerettet werden von Verfall, Unheil und Krieg. Sende dieses Gebet mit dem Bild in die Länder, in denen der Glaube abgenommen hat.“

Frieden

„Und dann spreche ich für deinen Seelenführer. Sage ihm, dass er zu handeln hat. Ich werde mithelfen, und du sollst nur tun, was ich sage. Ich will ja die Frau aller Völker sein, die der Welt in dieser Zeit helfen will. Niemand weiß wohin. Also, kehrt zurück zum einfachen Glauben, und die Welt wird wieder Frieden haben.“
Nun geht die Frau weg, ganz langsam, und ich höre sie erneut sagen:
„Diese Zeit ist unsere Zeit.“


32. Botschaft - 29. April 1951 ( Anm. 32)

Die Frau aller Völker

Ich sehe ein helles Licht. Langsam tritt die Frau daraus hervor. Nun sehe ich sie deutlich dastehen, und sie sagt:
„Ich stehe hier als die Frau aller Völker und komme gerade jetzt, um zu zeigen, dass ich die Frau aller Völker sein will.
Höre gut zu. Du siehst mich hier auf der Erde stehen, vor dem Kreuz des Sohnes. Du hast nichts vergessen zu überbringen. Nur das Lendentuch war noch nicht da. Das hat der Sohn getragen, sage das.“

Das Dogma von der Miterlöserin

„Ich stehe hier als die Miterlöserin und Fürsprecherin. Jeder Gedanke soll dahin zielen. Sage mir dies nach: Das neue Dogma soll das Dogma der Miterlöserin sein. ,Mit‘, darauf lege ich besonderen Nachdruck. Ich habe gesagt: Es wird viel Streit darum entstehen. Ich sage dir nochmals: Die Kirche, Rom, wird das durchführen und erkämpfen. Die Kirche, Rom, wird Widerstand bekommen und Widerstand leisten. Die Kirche, Rom, wird kräftiger und stärker werden in dem Maße, wie sie dem Streit Widerstand leisten wird.
Meine Absicht und mein Auftrag an dich ist nichts anderes als die Kirche, die Theologen für diesen Kampf anzuspornen. Denn der Vater, der Sohn und der Heilige Geist will die Frau, die auserkoren war, den Erlöser zu bringen, als Miterlöserin und Fürsprecherin in diese Welt bringen.“

Diese Zeit ist unsere Zeit

„Ich habe gesagt: Diese Zeit ist unsere Zeit! Damit meine ich das Folgende: Die Welt ist in Verfall und Verflachung, sie weiß nicht ein noch aus. Darum sendet mich der Vater, um Fürsprecherin zu sein, so dass der Heilige Geist kommen möge. Denn die Welt wird nicht mit Gewalt gerettet, die Welt wird durch den Geist gerettet werden. Es sind ja nichts anderes als Ideen, die die Welt regieren. Also, Kirche von Rom, sei dir deiner Aufgabe bewusst! Bringe deine Ideen, bringe Christus wieder von neuem.“

Die Frau unter dem Kreuz

Nun geht die Frau vom Kreuz weg, und ich bekomme wieder die entsetzlichen Schmerzen in heftigem Maße. Das dauert ein wenig, und dann sehe ich die Frau wie im Dunst vor dem Kreuz stehen. Jetzt befallen mich wieder heftige seelische und körperliche Schmerzen. Ich fühle mich so erschöpft. Mir ist, als würde ich gleich zusammenbrechen, und ich sage: „Ich kann nicht mehr.“
Unterdessen sehe ich, wie die Frau unter dem Kreuz zusammenbricht. Sie schlägt beide Arme um die Füße ihres Sohnes, während sie bitter weint. Danach sehe ich sie aufstehen. Von rechts sehe ich ein Schwert erscheinen, dessen Spitze auf das Herz der Frau gerichtet ist. Dann höre ich sie sagen:
„Das war der Dolchstoß, der mir vorhergesagt war.“

Es ist schon vorherbestimmt

Nun fallen alle Schmerzen und der seelische Druck wieder von mir ab, und ich sehe die Frau wieder deutlich vor dem Kreuz stehen. Sie blickt mich an und sagt:
„Kind, überbringe doch gut, dass jene, die für diese Sache kämpfen und arbeiten, von der der Sohn will, dass sie verwirklicht werde, dies doch mit großem Feuereifer tun.“
Und dann lächelt die Frau und sagt:
„Ich werde ihnen helfen. Ich habe dir dieses einfache Gebet zum Vater und zum Sohn gesagt, vorgesagt. Sorge dafür, dass es in der Welt, unter allen Völkern, verbreitet wird! Sie alle haben ein Recht darauf. Ich gebe dir die Versicherung, dass die Welt sich ändern wird.
Du aber, Kind, sollst einfach weitergeben, was ich sage. Dein Seelenführer soll ganz einfach meinen Willen tun. Du fragst, wie das geschehen soll? Einfach verbreiten, sonst wird noch nichts verlangt. Nur, dies soll vorausgehen. Ich sage nochmals: vorausgehen! Dieses Bild soll verwendet werden als ein vorausgehendes Werk von Frieden und Erlösung. Später werden sie dieses Bild verwenden für die Miterlöserin …“
Jetzt macht die Frau eine Pause. Dann sagt sie noch einmal sehr nachdrücklich:
„Miterlöserin!
Die Schmerzen, seelisch und körperlich, hat die Frau, die Mutter mitgelitten. Vorausgegangen ist sie immer. Als der Vater sie auserkoren hatte, war sie schon die Miterlöserin mit dem Erlöser, der in die Welt kam, als Mensch – Gott. Sage das euren Theologen! Ich weiß wohl, der Streit wird schwer und groß sein, …“,

und dann lächelt die Frau vor sich hin, und es ist, als würde sie in die Ferne blicken,
„aber es ist schon vorherbestimmt.“

Der Ernst der Zeit

Dann sagt die Frau zu mir, während sie mehr nach vorne kommt:
„Du siehst mich jetzt deutlich, ganz deutlich da stehen. So soll das Bild in die ganze Welt gelangen. Kind, dränge doch darauf, dass diese Dinge durchgeführt werden! Nein, sie sollen nicht zögern, sie sollen handeln. Die Zeit ist viel zu ernst. Niemand begreift, wie ernst.
Ich will auch unter jene Völker kommen, die vom Sohn ferngehalten werden. Rette doch die Menschen, die gezwungen werden, sich von Ihm fernzuhalten! Du bist dazu verpflichtet. Die Welt ist in Verfall, so schlimm, dass es nötig war, dass der Vater und der Sohn mich in diese Welt, unter alle Völker gesandt haben, um als Fürsprecherin zu kommen und zu erlösen. Sage das den Theologen!“

Dann sehe ich die Frau weggehen und höre sie wiederum sagen:
„Diese Zeit ist unsere Zeit.“


33. Botschaft - 31. Mai 1951
Maria, Mittlerin aller Gnaden

Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin

Da ist die Frau wieder, und sie sagt:
„Ich stehe hier und komme, um dir zu sagen, dass ich Maria, die Frau aller Völker sein will. Sieh gut her: Ich stehe vor dem Kreuz des Erlösers. Mein Kopf, meine Hände und meine Füße sind wie von einem Menschen, wie vom Menschensohn, der Leib ist wie vom Geist. Meine Füße habe ich fest auf die Erdkugel gesetzt, weil mich der Vater und der Sohn in diese Zeit, in diese Welt bringen will, als die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. Das neue und letzte marianische Dogma wird dies sein. Dieses Bild wird vorausgehen. Dieses Dogma wird viel umstritten, doch durchgeführt werden. Ich habe diese Dinge wiederholt, damit du sie deinem Seelenführer und den Theologen nochmals verdeutlichen kannst und diese widerlegen kannst.“

Die Schafherde

„Pass nun gut auf und berichte, was ich dich sehen lasse! Das ist die letzte Anweisung, die ich für das Bild gebe. Sieh gut hin! Ich stehe auf der Erdkugel. Kind, du hast gedacht, rund um diese Weltkugel Wolken zu sehen. Doch jetzt sieh gut hin, was ich dich sehen lasse!“
Nun sehe ich, wie sich die Wolken in lebendige Schafe verwandeln. Von links und rechts, rund um die Erdkugel kommt von beiden Seiten wie aus der Tiefe eine Herde Schafe. Dazwischen sehe ich hier und dort schwarze Schafe. Lämmer legen sich am Fuß der Erdkugel nieder. Die Schafe kommen herbei, einige grasen. Aber die meisten haben die Köpfe in die Höhe gerichtet, als würden sie direkt zur Frau mit dem Kreuz aufblicken. Es sind auch Schafe dabei, die liegend mit erhobenem Kopf zur Frau aufblicken. Dies ist ein schönes und friedliches Bild. Dann sagt die Frau zu mir:
„Kind, präge diese Darstellung gut in dein Gedächtnis ein und gib sie gut wieder! Diese Darstellung von der Schafherde bedeutet die Völker der ganzen Welt, die nicht eher Ruhe finden werden, bis sie sich hinlegen und in Ruhe aufblicken zum Kreuz, dem Mittelpunkt dieser Welt.“

Die Strahlen von Gnade, Erlösung und Friede

„Sieh nun auf meine Hände und berichte, was du siehst!“
Nun ist es, als wäre dort, mitten in ihren Händen, eine Wunde gewesen, und daraus fallen aus jeder Hand drei Strahlen, die auf die Schafe herabscheinen. Die Frau lächelt und sagt:
„Dies sind drei Strahlen, die Strahlen von Gnade, Erlösung und Friede. Durch die Gnade meines Herrn und Meisters sandte der Vater aus Liebe zur Menschheit seinen einzigen Sohn als Erlöser auf die Welt. Sie beide wollen nun den Heiligen, den wahren Geist senden, der allein Friede sein kann. Also: Gnade, Erlösung, Friede.
Der Vater und der Sohn wollen Maria, die Frau aller Völker, als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin in diese Zeit senden.
Hiermit habe ich dir eine deutliche und klare Erklärung dieses Bildes gegeben. Damit ist dieses Bild vollständig.“  ( Anm. 33)

Versprechen

„Du, Kind, bist das Werkzeug, nur das Werkzeug, um diese Dinge zu überbringen. Sorge dafür, dass das Gebet, in dem kurz und kräftig um die Sendung des Heiligen, wahren Geistes gebeten wird, doch so schnell wie möglich verbreitet wird! Sage deinem Seelenführer und allen, die daran mitarbeiten, dass ich das Versprechen gebe, allen, die vor dem Bild beten und Maria, die Frau aller Völker bitten, Gnade für Seele und Leib zu geben, in dem Maß, wie der Sohn es will!“

Von Land zu Land, von Stadt zu Stadt

„Ihr sollt dies nicht nur in engem Kreis betrachten. Ich bin ja die Frau aller Völker. Dieses Bild soll von Land zu Land, von Stadt zu Stadt gehen. Das ist die Absicht des Erlösungswerkes. Jetzt spreche ich zu deinem Seelenführer und zu den anderen, die mitarbeiten. Erkennt doch eure Pflicht und zögert nicht, das, was ich gesagt habe, auszuführen! Nochmals möchte ich sagen: Ich gebe allen, die in seelischer und körperlicher Not sind, das Versprechen, ihnen zu helfen, wenn sie meinen Willen, den Willen des Vaters tun.“

Die Frauen und Männer dieser Welt

Jetzt wartet die Frau einen Augenblick und blickt vor sich hin. Dann sagt sie:
„Theologen, ihr werdet keine Schwierigkeit haben, wenn ihr bedenkt, dass der Herr und Meister die Frau bereits vorherbestimmt hatte, um zu opfern. Das Schwert war ja schon auf das Herz der Mutter gerichtet. Damit will ich sagen, dass ich dem Sohn in seelischen und körperlichen Leiden immer vorausgegangen bin.
Und nun spreche ich zu den Frauen dieser Welt. Ihr Frauen dieser Welt, wisst ihr, was es heißt, Frau zu sein? Das bedeutet opfern. Legt all eure Selbstsucht und Eitelkeit ab, und bemüht euch, alle Kinder und diejenigen, die noch ,grasend‘ herumlaufen, zum Mittelpunkt, dem Kreuz, zu bringen! Opfere selbst mit!
Und dann spreche ich zu den Männern dieser Welt. Ich sage ihnen: Männer, von euch aus muss die Kraft und der Wille kommen, die Welt zum einzigen Fürsten dieser Welt, dem Herrn Jesus Christus, zu bringen.“

Handle zeitgemäß und schnell

„Ich habe dir, Kind, erklärt, was diese Botschaft für die Welt bedeuten wird. Du sollst durch deinen Seelenführer und andere dafür sorgen, dass dies der Welt bekannt wird. Das ist mein Wunsch für heute. Ich will ja die Frau aller Völker sein. Handle zeitgemäß und schnell!“
Und nun geht die Frau langsam weg, während sie noch sagt:
„Diese Zeit ist unsere Zeit.“


34. Botschaft - 2. Juli 1951
Mariä Heimsuchung

Eine große Aktion für Gott

Ich sehe die Frau wieder in hellem Licht stehen. Sie lächelt und während sie um sich blickt, sagt sie:
„Ich bin zufrieden, sorge für die Verbreitung! Ich habe gesagt: Von hier aus wird eine große Aktion für Gott ausgehen, und daran sollen alle mitarbeiten.“

Erklärung für das neue Dogma

„Sieh nun gut und höre. Das Folgende ist eine Erklärung für das neue Dogma. Als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin stehe ich auf der Erdkugel, vor dem Kreuz des Erlösers. Durch den Willen des Vaters kam der Erlöser in die Welt. Der Vater bediente sich dabei der Frau. Der Erlöser bekam also von der Frau allein – und ich lege jetzt den Nachdruck auf das Wort ,allein‘ – das Fleisch und Blut, also den Leib. Von meinem Herrn und Meister empfing der Erlöser seine Gottheit. Die Frau ist auf diese Weise die Miterlöserin geworden.
Ich habe gesagt: Diese Zeit ist unsere Zeit. Das bedeutet, dass der Vater und der Sohn die Miterlöserin, die Mittlerin und Fürsprecherin in diese Zeit, in die ganze Welt senden will.“

Gottesliebe. Nächstenliebe

Nun bleibt die Frau lange Zeit, ohne etwas zu sagen, vor mir stehen. Während sie auf ihre Hände blickt, sagt sie dann:
„Sieh nun gut auf meine Hände. Daraus kommen Strahlen von Gnade, Erlösung und Friede. Die Strahlen scheinen auf alle Völker, auf alle Schafe. Unter diesen Menschen sind viele guten Willens. Guten Willens sein heißt: Das erste und größte Gebot halten. Das erste und größte Gebot ist die Liebe. Wer Liebe besitzt, wird seinen Herrn und Schöpfer ehren in seiner Schöpfung. Wer Liebe besitzt, wird nichts Unehrbares gegen seinen Nächsten tun. Das ist es, woran es dieser Welt gebricht: Gottesliebe, Nächstenliebe.“

Die einst Maria war

„Diese Zeit ist unsere Zeit. Alle Völker müssen den Herrn und Meister ehren in seiner Schöpfung. Alle Völker sollen um den wahren, den Heiligen Geist beten. Darum habe ich dieses Gebet, kurz und kräftig, gegeben. Deshalb sage ich nochmals: Dieses Gebet soll schnell verbreitet werden! Die ganze Welt ist in Verfall. Die Menschen guten Willens sollen doch jeden Tag darum bitten, dass der wahre Geist kommen möge. Ich bin die Frau aller Völker. Diese Zeit ist unsere Zeit.
,Die einst Maria war‘ bedeutet: Viele Menschen haben Maria als Maria gekannt. Nun aber will ich in diesem neuen Zeitabschnitt, der anbricht, die Frau aller Völker sein, das versteht jeder.
Sage das deinem Seelenführer. Sage ihm, dass ich mit allem zufrieden bin, und dabei betone ich das Wort ,allem‘. Und dir, Kind, trage ich auf zu tun und zu überbringen, was ich will. Keine Angst haben, weitergeben!“
Und jetzt geht die Frau langsam weg.


35. Botschaft - 15. August 1951
Mariä Aufnahme in den Himmel

Das Dogma von Mariä Aufnahme in den Himmel

Ich sehe die Frau. Sie sagt:
„Ich komme heute als die Frau aller Völker.“
Dann zeigt die Frau um sich. Sie sieht mich an und sagt:
„Ich habe mit meinem Fuß die Schlange zertreten. Ich bin vereint worden mit dem Sohn, so wie ich immer vereint war mit Ihm. Dieses, das Dogma, ( Anm. 34) ist in der Kirchengeschichte vorausgegangen. Als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin stehe ich jetzt in dieser Zeit, in unserer Zeit. Das Dogma von der Aufnahme in den Himmel musste vorausgehen. Das letzte und größte Dogma kommt danach. Das Opfer steht und wird mitten in der Welt, in dieser Zeit, stehen.“

Der Mutter anvertraut

Nun geht die Frau vom Kreuz weg, und ich bekomme wieder heftige Schmerzen. Danach stellt sich die Frau wieder vor das Kreuz, und beim Betrachten ihres Leidens erfasst mich großer Kummer. Ich sehe ein helles Licht vom Kreuz her kommen. Die Frau sagt:
„Die Menschen sind der Mutter anvertraut. Der Sohn sagte doch: ,Frau, siehe, dein Sohn; Sohn, siehe, deine Mutter!‘, also Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. Sage das euren Theologen! Sage, dass ich die Miterlöserin, die Mittlerin und Fürsprecherin sein will und sein werde!“

Das letzte marianische Dogma

„Dieses Bild soll vorausgehen, dieses Bild soll verbreitet werden. Sage das deinem Seelenführer! Ich bin zufrieden mit allem, auch mit der Vorsicht. Aber, … die Frau aller Völker wird sich in die Welt stellen. Das ist der Wille des Vaters und des Sohnes, mit dem ich wieder ganz vereint bin. So wie mich der Sohn gekannt hat, so hat er mich wieder zurückgeholt. Das letzte marianische Dogma wird das größte sein: Als Miterlöserin vor dem Kreuz zu stehen in dieser Zeit.“

Zögere nicht

„Ich habe gesagt: Katastrophen werden kommen, Naturkatastrophen. Ich habe gesagt: Die Großen werden nicht einig sein. Ich habe gesagt: Die Welt gerät in Verfall. Darum sendet jetzt der Vater und der Sohn die Frau zurück in die Welt, so wie sie war. Die Frau war einst als Maria bekannt.
Die Welt geht dem Verfall entgegen, sie ist im Verfall. Die Niederlande stehen am Rande des Verfalls, darum habe ich meinen Fuß darauf gesetzt. Von den Niederlanden aus will ich meine Worte der Welt künden. Mein anderer Fuß steht auf Deutschland. Die Mutter Gottes weint über die Kinder Deutschlands. ( Anm. 35) Sie sind immer meine Kinder gewesen, und darum will ich auch von Deutschland aus in die Welt gebracht werden als die Frau aller Völker.
Ich werde dir helfen und allen, die dafür Sorge tragen. Ich will, dass die Verbreitung sogar in jene Länder durchdringen wird, die abgeschlossen sind von den anderen. Auch dort wird die Frau aller Völker ihren Segen geben. Sorge dafür, zögere nicht! Ich habe doch auch niemals gezögert. Ich bin dem Sohn zum Kreuz vorausgegangen. Dieses Bild wird vorausgehen. Dieses Bild soll in die Welt gebracht werden.
Weißt du wohl, Rom, wie alles unterhöhlt wird? Jahre werden verfliegen, Jahre werden darüber hingehen. Aber je mehr Jahre, desto weniger Glaube; je mehr Jahre, desto mehr Abfall. Die Frau aller Völker steht hier und sagt: Ich will ihnen helfen, und ich darf ihnen helfen.“

Die Liebe

„Das erste und größte Gebot für die Menschen ist die Liebe. Wer Liebe besitzt, wird seinen Herrn und Meister ehren in seiner Schöpfung, das heißt, das Große in seiner Schöpfung sehen, das Opfer darin inbegriffen. Wer Liebe besitzt, wird anderen Menschen gegenüber all das tun, was er sich selbst gerne wünscht, dass es ihm getan werde. Die Liebe ist das erste und größte Gebot, das Christus gegeben hat. Das will ich heute bringen. Diese Botschaft soll weitergegeben werden. Du bist das Werkzeug.“

Zum Guten, zu Christus

„Die Kirche wird viel Widerspruch wegen des neuen Dogmas erfahren. Es wird bei anderen Verwunderung auslösen. Es wird die Kirche nur kräftiger und stärker machen. Weißt du, Rom, wie groß deine Macht ist? Begreifst du wohl, was du in Händen hast? Einfach die Menschen zum Guten bringen, zu Christus. Auf andere Kleinigkeiten kommt es nicht an.
Ich will die Frau aller Völker sein. Ich werde und darf allen, die mich bitten, Gnade, Erlösung und Friede austeilen. Ich verspreche das heute.“

Eins in Christus

„Du, Kind, sollst ruhig abwarten. Dein Seelenführer soll nicht so ängstlich sein.
Bringe alle Völker unter einem Gedanken zusammen! Lass alle Völker eins sein in Jesus Christus!“
Und die Frau geht nun langsam weg.


36. Botschaft - 20. September 1951

Geistige Unterwanderung

Da steht die Frau wieder. Sie blickt mich lange Zeit an, ohne etwas zu sagen. Dann beginnt sie zu sprechen und sagt:
„Ich bin Mirjam oder Maria genannt worden. Jetzt will ich die Frau aller Völker sein. Kind, sage doch, dass die Zeit drängt!“
Nun sehe ich „52“ geschrieben stehen. Die Frau sagt:
„Es stehen große, ernste Ereignisse bevor, geistige, wirtschaftliche und materielle. Geistige Ereignisse, geistige Unterwanderung.“

Großzügig und weitherzig

„Die Christen sollen sich auf der ganzen Welt zusammenscharen. Wissen die Christen wohl, was andere tun und opfern für ihre Ideale? Die Kirche soll und muss sich auf große Gefahren gefasst machen. Die Christen sollen und müssen Einkehr halten bei sich selbst. Sie sollen doch bedenken, was ihre Aufgabe in dieser Welt ist!
Ich warne Rom nochmals, und dann sage ich zum Heiligen Vater: Du bist der Kämpfer in dieser Zeit. Sorge doch dafür, dass deine Untergebenen großzügig und weitherzig in ihrer Arbeit und im Urteil sind. Damit allein kann diese Welt für den Glauben gewonnen werden.“

Das Gebet um den wahren Geist

Nun sehe ich auf einmal rings um die Frau Schneeflocken, die auf die Erdkugel fallen. Die Frau sagt dann:
„Kind, warum wird das Gebet nicht verbreitet? Warum wird so lange gewartet? Ich habe es dir vorgesprochen, damit es in die Welt, unter die Menschen gebracht werde. Lass die Menschen doch dieses kleine, einfache Gebet jeden Tag beten! Dieses Gebet ist klein und einfach gegeben, so dass es jeder in dieser modernen, schnelllebigen Welt beten kann. Es ist dafür gegeben, um den wahren Geist über die Welt herabzuflehen.“

Christenvölker, schließt euch zusammen

Nun blickt die Frau um sich und dann auf die Erdkugel. Dann sehe ich hier und dort auf der Erdkugel dunkle, schwarze Flecken entstehen. Die Frau sagt zu mir:
„Dieses sind die wirtschaftlichen und materiellen Dinge, die über die Welt kommen werden. Ich habe gesagt: Es werden Katastrophen kommen, es werden Naturkatastrophen kommen. Ich sage dir jetzt: All die schwarzen Flecken, die du jetzt siehst, sind die Katastrophen, die noch kommen werden. Und jetzt spreche ich nicht nur von Naturkatastrophen.
Nochmals rufe ich allen Christenvölkern zu: Es ist höchste Zeit, schließt euch zusammen!
Und du, Kind, sollst dies überbringen. Du sollst der Welt sagen, dass es die Frau aller Völker ist, die dir das sagt.“

Streit um das marianische Dogma

Ich sehe jetzt ein großes Zimmer, in dem vielerlei Geistliche beieinander sind. Sie sind sehr damit beschäftigt, miteinander zu disputieren. Es scheint sogar, als würden sie sich ab und zu in die Haare geraten. Die Frau zeigt darauf und sagt:
„Du sollst die Theologen auffordern, ihren Kampf für das marianische Dogma von der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin weiterzuführen!“
Dann hält sie ihre Hand über die Köpfe der verschiedenen Geistlichen und sagt:
„Ich werde ihnen helfen.“

Die Frau aller Völker und die Einheit

„Die Frau aller Völker wird über die ganze Welt kommen. Und in die Länder, die mich verworfen haben, komme ich zurück als die Frau aller Völker, auf der Erdkugel stehend, vor dem Kreuz, ringsum die Herde Christi. So will und werde ich kommen. Diejenigen, die mich auf diese Weise als die Frau aller Völker anrufen, werde ich erhören, so wie es der Sohn will.
Dem Herrn und Meister soll gedient werden, er soll geehrt werden in seiner Schöpfung. Die Menschen müssen das erste und größte Gebot untereinander halten.
Ich will in dieser Zeit die Frau aller Völker genannt werden. Weil sich die Welt in allem, was sie angeht, nach Einigkeit sehnt, will der Herr und Meister den Völkern dieser Welt geistige Einheit bringen. Darum sendet er Mirjam oder Maria – als die Frau aller Völker.“

Der Heilige Vater

„Die Klöster sollen für die Verbreitung sorgen. Der Heilige Vater soll seinen Segen geben für dieses Werk. Er ist doch der Kämpfer in dieser Zeit. Er wird bei den Unseren aufgenommen werden.“
Nun sehe ich den Papst ( Anm. 36) in einem unbeschreiblichen Licht stehen und neben ihm die Frau aller Völker. Die Frau hält eine Krone in ihrer Hand und setzt diese auf das Haupt des Papstes. Danach gibt sie ihm ein Kreuz in die rechte Hand.
Dann verschwindet dieses Bild vor meinen Augen. Die Frau steht nun wieder allein vor mir und sagt:
„Kind, du wirst doch alles gut überbringen und deinem Seelenführer sagen. So sei es.“
Dann entschwindet die Frau langsam.


37. Botschaft - 15. November 1951

Miterlöserin durch den Willen des Vaters

Ich erblicke die Frau. Sie sagt:
„Verkünde der Welt, dass ich die Frau aller Völker sein will! Lass die Welt zum Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters beten, dass er den Heiligen Geist sende, auf dass der wahre Geist wohnen möge in den Herzen aller Völker! Bitte, dass die Frau aller Völker, die einst Maria war, die Fürsprecherin sein möge!
Die Frau aller Völker steht hier vor dem Kreuz ihres Sohnes. Ihre Füße stehen mitten auf der Welt, ringsum die Herde Jesu Christi. Ich komme als die Miterlöserin und Mittlerin in diese Zeit. Miterlöserin war ich schon bei der Verkündigung.“

Nun frage ich die Frau, was das bedeutet. Sie erwidert:
„Dies bedeutet: Die Mutter wurde durch den Willen des Vaters zur Miterlöserin gemacht. Sage das euren Theologen. Sage ferner, dass dies das letzte Dogma in der marianischen Geschichte sein wird.“

Dieses Bild soll vorausgehen

„Dieses Bild soll vorausgehen, nochmals: soll vorausgehen. Bringe dieses Bild in die Welt! Und jetzt spreche ich nicht nur für dein eigenes Land, sondern für die ganze Welt. Die Welt ist in Verfall. Die Welt erleidet Katastrophe um Katastrophe. Die Welt geht wirtschaftlich und materialistisch zugrunde. Kriege werden bleiben, solange keine Hilfe vom wahren Geist kommt. Bringe die Menschen zurück zum Kreuz!“

Ein Gebot: Liebe

Dann zeigt die Frau auf die Erdkugel. Ich bekomme furchtbare Ängste, und jetzt sehe ich, wie die Erdkugel schwarz wird. Wenn ich genau hinblicke, ist sie nicht überall gleich schwarz. Vor allem im Osten ist es ganz schlimm. Die Frau sagt:
„Kind, überbringe das Folgende gut: Die Völker dieser Erde sollen ein Gebot gut vor Augen halten, und das ist die Liebe. Wer Liebe besitzt, wird seinem Herrn und Meister in der Schöpfung dienen. Ein Gebot vor Augen halten: Liebe. Wenn das wieder unter die Menschen gebracht wird, wird die Welt gerettet werden.“
Und dann geht die Frau mit dem Finger hin und her und sagt:
„Die Heiden dieser Welt wollen es euch Christen vormachen. Christen, erkennt eure Pflicht!
Und nun spreche ich zur Kirche von Rom, und dann sage ich zum Papst: Sorge dafür, dass deine Untergebenen fähig sind, die Liebe des Sohnes Jesus Christus in diese Welt, diese verfallene Welt zu bringen! Dieses Gebot muss die Kirche von Rom bis zum Äußersten verwirklichen. Und dann sage ich: Sei großzügig! Versuche dich mit Jesus Christus am Kreuz in diese moderne Welt zu stellen. Versuche, diese Worte gut zu begreifen und auszuführen. Diese Welt kann nur gerettet werden durch die Kirche, die diese Lehre beibehält.“

England. Amerika

Dann sehe ich England vor mir liegen. Die Frau sagt:
„Ich spreche nun zu England, wenn ich sage: Ich komme zurück.“
Das Letzte sagt die Frau sehr kräftig, als wolle sie sagen: Niemand kann mich aufhalten. Und es ist, als würde sie sich tatsächlich auf England stellen.
„Du, England, wirst getroffen werden in deinen Dominions.“
Ich sehe verschiedene Länder vor mir liegen. Es herrscht Unruhe unter den größtenteils schwarzen Menschen.
„Du, England, wirst nicht weiter können als nur mit Hilfe von anderen. Katholiken von England, erkennt eure Aufgabe und arbeitet für die Kirche von Rom! Bringt die Frau aller Völker nach England!“
Dann zeigt die Frau auf Amerika und sagt aufgebracht:
„Amerika, wo bleibst du? Wagst du, dich durchzusetzen? Das fragt dich die Frau aller Völker.“

Deutschland

Danach sehe ich Deutschland vor mir liegen. Die Frau sagt:
„Sieh, worauf ich einen meiner Füße gesetzt habe. Er ist auf Deutschland und der andere auf den Niederlanden. Und dann sage ich: Armes Volk von Deutschland. Hast du noch nicht genug gelernt? Lass dich nicht irreführen durch schöne Worte! Christen Deutschlands, kehrt zurück zum Kreuz, und betet zur Frau aller Völker, dass sie Deutschland helfen möge!“
Die Frau blickt jetzt vor sich hin, so als würde sie ganz tief in die Welt blicken. Dann sagt sie:
„Dies muss eine große Aktion werden.“

Die Niederlande

Jetzt sehe ich die Niederlande. Während die Frau warnend den Finger hin- und herbewegt, sagt sie:
„Und nun spreche ich zu deinem eigenen Land und sage: Niederlande, passt auf! Auch dein Volk, Niederlande, schlägt den verkehrten Weg ein.“
Es ist dann, als würde ich vielerlei Seitenwege und geschlungene Pfade sehen. Die Menschen, die darauf gehen, sehe ich wieder davon abkommen.

Frankreich

Nun sehe ich, dass die Frau auf Frankreich zeigt, und sie sagt:
„Frankreich, du wirst in deinem Glauben vernichtet werden, und du bist es schon.“
Dann sehe ich eine rote Glut über Frankreich kommen. Die Frau sagt weiter:
„Frankreich, – und nun spreche ich zu den Großen – du wirst dein Land retten, nur retten, wenn du das Volk zum Kreuz und zu ,votre Dame‘ zurückbringst. Dein Volk muss zurückgebracht werden zur Frau aller Völker.“

Italien. Der Papst

Danach erblicke ich Italien. Während die Frau warnend den Finger erhoben hat, sagt sie:
„Italien, du hast deine Kreuze gehabt. Bleibe bereit! Rom, denke an dein armes Volk!
Und nun spreche ich nochmals zum Papst und sage: Du bist der Kämpfer! Du bist der Retter für diese Welt! Du wirst aufgenommen werden bei den Unseren! Dieser Papst wird verehrt werden von den Völkern der ganzen Welt.
Nun spreche ich zur ganzen Welt, wenn ich sage: Völker, wer oder was ihr auch seid, geht zu eurem Schöpfer mit all euren Nöten. Lernt, Ihn zu finden, wo ihr auch seid! Bittet die Frau aller Völker, dass sie eure Fürsprecherin sei!“

Die Seherin und das Gemälde

Nun sagt die Frau, während sie mich lächelnd ansieht:
„Kind, sage, dass ich mit dem Anfang der Aktion zufrieden bin! Sage allen, die mitarbeiten, dass sie noch mehr, immer mehr das Gebet mit dem Bild in der Welt verbreiten sollen! Ich werde ihnen helfen.“
Jetzt sehe ich vor mir das Gemälde der Frau aller Völker. ( Anm. 37) Die Frau sagt:
„Und nun spreche ich im Besonderen zu dir, Kind. Du sollst immer vor dieses Bild kommen – und nun sage ich dieses –, um für all die Menschen zu bitten, die körperlich oder seelisch in Not sind. Das sollst du immer tun, bis das Ende da ist. Mit diesem Bild habe ich meine besondere Absicht. Darüber wirst du später hören. Sage deinem Seelenführer: So sei es!“
Und dann sehe ich die Frau langsam weggehen.


38. Botschaft - 31. Dezember 1951

Die Lehre ist gut

Da steht die Frau wieder. Sie blickt mich lächelnd an und bleibt so lange Zeit stehen. Dann beginnt die Frau zu sprechen, und sie sagt:
„Kind, sieh gut zu und höre, was ich dir heute sagen werde! Ich bringe keine neue Lehre. Die Lehre ist gut, doch die Gesetze können verändert werden.“
Nun zeigt die Frau auf die Erdkugel. Plötzlich sehe ich Rom vor mir liegen, und ich sehe einen Papst. ( Anm. 38) Dann sagt die Frau:
„Sage dem Papst, dass er auf dem rechten Weg ist! Das musst du mitteilen, weil darüber anders gedacht wird. Der Geist der Rechtschaffenheit und Wahrheit wird immer über die Welt regieren. Nochmals sage ich: Dieser Papst ist auf dem rechten Weg. Nochmals sage ich: Diese Zeit ist unsere Zeit.
Ich gebe dir nun eine Erklärung meines Kommens. Nochmals sage ich: Ich komme nicht, um eine neue Lehre zu bringen, die Lehre ist schon da. Ich komme, um eine andere Botschaft zu bringen. Übermittle sie genau!“

Miterlöserin bereits am Anfang

Nun lässt mich die Frau wieder ganz deutlich ihr Bild sehen. Es ist, als würde sie nach vorne kommen, und dann sagt sie:
„Überbringe das Folgende gut! Der Vater, der Herr und Meister, hat die Magd des Herrn als Mirjam oder Maria in die Welt gebracht. Sie wurde unter allen Frauen auserwählt als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. Sage euren Theologen: Zur Miterlöserin wurde sie bereits am Anfang gemacht.“

Die Zeit drängt

„Diese Zeit ist unsere Zeit. Jetzt will der Vater und der Sohn gebeten werden, den Geist zu senden. Ich habe dir das einfache Gebet vorgesprochen und dich sehen lassen, wie ich es über die ganze Welt verbreitet haben will. Also, fahre fort mit der Verbreitung! Dieses einfache Gebet ist gegeben für alle Völker. Erfülle dein Werk und sorge für die Verbreitung!“
Ich sage darauf zur Frau: „Ich werde doch gehindert!“ Die Frau sieht mich lächelnd an und sagt:
„Du sollst tun, was ich sage! Geh zu deinem Bischof und sage, dass ich die Frau aller Völker sein will, die durch den Vater in diese Zeit gesandt wird! Nochmals sage ich: Die Kirche von Rom soll nichts tun, was im Widerspruch zur Lehre steht. Nun denn! Diese Aktion steht nicht im Widerspruch zur Lehre. Die Zeit drängt, bedenke das wohl! Alle Völker seufzen unter dem Joch Satans. Wie schlimm das vordringt, weiß niemand. Ich warne die Völker dieser Welt. Die Zeit ist ernst und drängt. Die Kirche von Rom hat jetzt die Chance. Sie wird stärker werden in dem Maße, wie der Kampf heftiger wird.“

Das letzte Dogma in der marianischen Geschichte

„Die Frau aller Völker steht mitten auf der Welt vor dem Kreuz. Sie kommt unter diesem Namen in diese Zeit als die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. In die marianische Geschichte wird sie unter diesem Titel aufgenommen werden. Das neue und letzte Dogma in der marianischen Geschichte wird das Dogma von der Miterlöserin und Mittlerin sein. Als Fürsprecherin stehe ich jetzt in dieser sorgenvollen Zeit. Bittet alle, wer oder was ihr auch seid, dass der wahre, der Heilige Geist kommen möge! Um das sollt ihr den Vater und den Sohn bitten. Die göttliche Dreifaltigkeit wird wieder über die Welt regieren. Die Frau steht hier als die Fürsprecherin. Es geht hier um den Schöpfer, nicht um die Frau. Sage das euren Theologen! Frage, ob sie dieses einfache Gebet über die ganze Welt verbreiten wollen! Und die Frau wird die Kraft und Stärke geben, dies durchzuführen.“

Eine einfachere Lehre gibt es nicht

Nun zeigt die Frau auf die Erdkugel und sagt:
„Ich zeige dir, was geschehen wird. Durch furchtbaren Kampf und schreckliches Unheil wird die Welt, jene, die sich vom dreifaltigen Gott abgewandt haben, zur Kirche zurückkommen. Darum sage ich nochmals: Rom, ergreife deine Chance! Sei großzügig und handle nur mit Liebe! Liebe kann diese zerrüttete Welt retten. Bringe alle Völker zurück zu ihrem Schöpfer! Lehre sie, wie einfach es ist, den Schöpfer zu erkennen! Die Menschen sollen ihren Nächsten behandeln wie sich selbst. Eine einfachere Lehre gibt es nicht. Diese zwei Dinge halte ein jeder fest, und ihr werdet die Kirche von Rom fest in euren Händen haben. Einfach glauben, das kann den Menschen Rettung bringen.“

Russland. China. Amerika. Europa

„In Russland wird ein großer Umbruch kommen.“
Die Frau wartet jetzt einen Augenblick und sagt dann ganz deutlich und langsam:
„Nach viel Kampf.“
„China wird sich zur Mutterkirche hinwenden.“
Wieder wartet die Frau und sagt ganz langsam:
„Nach viel Kampf.“
„Amerika, denke an deinen Glauben. Bringe keinen verkehrten Geist und keine Verwirrung in deine Bevölkerung hinein und auch nicht darüber hinaus. Die Frau aller Völker mahnt Amerika zu bleiben, was es war.“
„Europa, ihr sollt untereinander Frieden suchen! Helft denjenigen, die in Not, in seelischer Not sind. Rüstet euch für den Kampf, den geistigen Kampf! Die Frau aller Völker will zu allen gebracht werden, wer oder was sie auch sind. Darum hat sie diesen Titel von ihrem Herrn und Meister erhalten.“

Hab keine Angst

„Du, Kind, sollst keine Angst haben, diese Botschaft weiterzugeben. Ich werde dir und all denen helfen, die daran mitarbeiten. Sage deinem Seelenführer im Namen der Frau aller Völker, dass er an der Verbreitung mitarbeiten soll. Sage deinem Seelenführer, er solle keine Furcht haben, sondern tun, was gesagt wird. Er soll bitten, dass er ganz einfach dieses Bild mit Gebet in der Welt verbreiten darf.“

Die Auswirkung des Gebetes

„Die Frau aller Völker verspricht hiermit, dass jene, die bitten, erhört werden, so wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist es will. Dieses Gebet ist gegeben für die Erlösung der Welt. Dieses Gebet ist gegeben für die Bekehrung der Welt. Betet dieses Gebet bei allem, was ihr tut! In den Kirchen und durch moderne Mittel soll dieses Gebet verbreitet werden. Die Menschen dieser Welt sollen lernen, die Frau aller Völker, die einst Maria war, als Fürsprecherin zu bitten, damit die Welt befreit werden möge von Verfall, Unheil und Krieg. Sage das euren Theologen! Diese Zeit ist unsere Zeit. Komm vor dieses Bild und bitte!“
Und dann geht die Frau langsam weg.



39. Botschaft

 
 
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