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DER TITEL - DIE FRAU, DIE MUTTER ALLER VÖLKER

„UNTER DIESEM TITEL WIRD SIE DIE WELT RETTEN.“ (20. März 1953)

In den Amsterdamer Erscheinungen wünschte die Gottesmutter, unter dem neuen Titel ’DIE FRAU ALLER VÖLKER’ angerufen zu werden. 1996 veröffentlichte Msgr. H. Bomers, Bischof von Haarlem-Amsterdam, zusammen mit seinem Weihbischof und Nachfolger Msgr. J. M. Punt eine schriftliche Mitteilung, (external_link_new_window Anerkennung des Titels) in der er in Absprache mit der Glaubenskongregation die öffentliche Verehrung Mariens unter diesem Titel erlaubte.

Wenn wir bedenken, dass Maria in den Botschaften mehr als 150 Mal ihren neuen Titel erwähnt, so muss er von überragender Bedeutung sein. Natürlich ist hier nicht der Platz, all diese Stellen anzuführen, aber einige wichtige sollen uns verstehen helfen, warum Maria mit der Offenbarung ihres neuen TITELS bis 1950 gewartet hat, und was er bedeutet.
Schon bei der ersten Botschaft kündigt Maria an: „Sie werden mich 'Die Frau' nennen, 'Mutter'!“ (25.03.1945), doch war dies noch nicht der vollständige Titel. Erst als Pius XII. am 1. November 1950 feierlich das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündet hatte, stellt sich die Gottesmutter sogleich in der darauffolgenden Botschaft mit ihrem neuen Titel vor: „Kind, ich stehe auf dieser Erdkugel, weil ich die Frau aller Völker genannt werden will.“ (16.11.1950)

Warum sie in den fünf vergangenen Jahren ihres Kommens kein einziges Mal diesen neuen Namen nannte, erklärt die Gottesmutter selbst: „Wieso kommt der Titel ,Die Frau aller Völker‘ jetzt erst in die Welt? Weil der Herr diese Zeit abgewartet hat. Die anderen Dogmen mussten vorausgehen, so wie das Leben der Frau aller Völker erst vorausgehen musste. Alle Dogmen, die vorausgegangen sind, umfassen das Leben und den Heimgang der Frau. Den Theologen wird diese einfache Erklärung genügen.“ (5.10.1952)
Schon einige Sätze zuvor begründet Maria ihren neuen Titel mit den Worten ihres Sohnes: „Beim Heimgang unseres Herrn Jesus Christus gab er ... Maria ... an die Völker ... Er sprach ja die Worte: ,Frau, siehe, dein Sohn! Sohn, siehe, deine Mutter!‘ Durch diese eine Geste bekam Mirjam oder Maria diesen neuen Titel.“ (5.10.1952)

Wenn man die Botschaften aufmerksam liest, fällt einem auf, dass der neue Titel eigentlich wie eine Zusammenfassung der miterlösenden, gnadenvermittelnden und fürsprechenden Berufung Mariens ist.
Um uns das zu zeigen, gebraucht Maria ihren Titel, ihren neuen Namen FRAU ALLER VÖLKER, oft in direkter Verbindung mit Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. „Die Frau aller Völker steht mitten auf der Welt vor dem Kreuz. Sie kommt unter diesem Namen in diese Zeit als die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin.“ (31.12.1951) „Meine Füße habe ich fest auf die Erdkugel gesetzt, weil mich der Vater und der Sohn in diese Zeit, in diese Welt bringen will, als die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin.“ (31.05.1951)
In der gleichen Botschaft heißt es etwas später: „Der Vater und der Sohn wollen Maria, die Frau aller Völker, als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin in diese Zeit senden.“


Aus: P. Paul Maria Sigl, 
Die Frau aller Völker 'Miterlöserin Mittlerin Fürsprecherin'
Amsterdam - Rom, 25. März 1998

 
 
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