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Archiv-Weltaktion



Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2013



Oft haben wir es schon erleben dürfen: Maria, „der Stern der Neuevangelisierung“, öffnet die Herzen für den Glauben auf einzigartige Weise durch die Weltaktion. Darüber könnten bestimmt so manche von Euch hier im Saal aus persönlicher Erfahrung erzählen, die Ihr beim Weitergeben des Gebetsbildes gemacht habt. Und in diesem Sinn teilen wir nun einige dieser kleinen „Sternstunden“ mit Euch.

Besonders liebe Grüße haben wir Euch aus Amsterdam, vom Heiligtum der Mutter aller Völker, mitgebracht. Auch wenn die Gnadenkapelle klein und bescheiden ist, kommen doch Menschen aller Kontinente dorthin.

In letzter Zeit war die Kapelle einmal voll mit brasilianischen Pilgern, an anderen Tagen kamen Vietnamesen – wie diese Emigranten hier – und andere asiatische Gruppen aus Indonesien, Korea und den Philippinen.

Sie waren so ganz verschieden von den Italienern hier – oder wieder anderen Gruppen aus Ungarn und Polen.


Schön war auch das Kommen jener 70 Afrikaner, die kürzlich aus Belgien eine Wallfahrt zur Frau aller Völker machten.



Besonders freute uns vor drei Wochen, am Fest Maria Königin, der Besuch von 40 griechisch-katholischen Ärzten, Genetikern, Laboranten aus der Ukraine. Sie waren eigens zur Mutter aller Völker nach Amsterdam gepilgert, denn schon vor 8 Jahren hatten sie in ihrer Heimat an einem Gebetstag das Gnadenbild bekommen.

Jetzt, in Amsterdam, folgten die tiefgläubigen Mitglieder der katholischen Ärztevereinigung aus der Stadt Lemberg interessiert der Einführung in die Botschaften. Und als ich ihnen erklärte, dass die Seherin, Mutter Ida schaute, wie die Frau aller Völker beschirmend ihre Hände über der Ukraine ausgebreitet hatte, wischten sich manche die Tränen ab.


Nachdem viele gebeichtet hatten, feierte der Basilianermönch, P. Viktor für sie im griechisch-katholischen Ritus das hl. Messopfer.

Dann wurden wir regelrecht „ausverkauft“. Neben einer lieben Ärztin, verantwortlich für 1000 Aidskranke und Sterbende, haben auch alle anderen viele Gebetsbilder, Poster und Broschüren mitgenommen.



Für die Frau aller Völker ist auch Martin Plonka, einem Krankenpfleger aus Bayern, nichts zu schwer. Dieses Jahr entschloss er sich erneut, zusammen mit seiner Frau Edeltraud und seinen fünf Kindern, einen Pilgerbus zum Gebetstag zu organisieren.

Martin Plonka: Schon längere Zeit hatte ich den Wunsch, die Aktion der „Frau aller Völker“ in unserer Marianischen Männerkongregation in Cham vorzustellen. Bei einem Gespräch mit P. Liebl, dem zuständigen Priester, zeigte dieser große Aufgeschlossenheit und er machte den Vorschlag, dass ich beim jährlichen Einkehrtag der Obmänner kurz über die „Mutter aller Völker“ sprechen soll.
Die etwa 100 Obmänner, das sind Leiter der jeweiligen Pfarrgruppen, durften dann je nach Bedarf Gebetsbildchen mitnehmen, um sie an die Mitglieder in ihren Pfarrgruppen weiterzugeben. So wurden an diesem Tag 5400 Gebetsbilder im wahrsten Sinne des Wortes ‚an den Mann gebracht.’ Kein einziges Bildchen blieb übrig!
Eine Woche später rief einer der Obmänner bei uns an und sagte: ‚Da diese Aktion so wichtig ist, möchte ich auch für den katholischen Frauenbund in meinem Ort noch 300 Stück bestellen.’

Am 1. Mai durften wir beim Wallfahrtsort in „Maria Rosenöd“ bereits zum zweiten Mal mit einem Aktionstisch helfen, die Botschaften der „Mutter aller Völker“ zu verbreiten.

P. Liebl sprach während des Wallfahrtsgottesdienstes kurz über die „Mutter aller Völker“ und wies auf unseren Informationstisch hin, der dann auch gut besucht war.
Mit viel Eifer verteilten besonders unsere Kinder etwa 1000 Gebetsbilder, die sehr gerne angenommen wurden. An diesem Tag bekam unser kleiner Leopold eine „Frau aller Völker“-Kerze. Sie sehen ihn hier.
Voll Stolz brachte er die Kerze am nächsten Morgen seiner Erzieherin in den Kindergarten. Sie war sehr erfreut und meinte, dass dies gut für den Monat Mai passe. Und so konnte Leopold auch den Erzieherinnen und Kindern seiner Gruppe allen ein Gebetsbild schenken. Ja, wir haben eigentlich immer Gebetsbilder dabei: im Auto, in der Handtasche und in meiner Arbeit im ambulanten Pflegedienst, denn oft ergibt sich ganz unverhofft die Gelegenheit, eines zu schenken.





In Nouméa, der Hauptstadt von Neukaledonien, einer paradiesisch schönen Inselgruppe östlich von Australien, zeigt der Bankangestellte Philipp Renaud regelmäßig einen ausführlichen Lichtbildervortrag über die Frau aller Völker. Wir sehen ihn hier rechts im weißen Hemd.

Philipp war vor zwei Jahren erstmals in Amsterdam, und durch seine Vorträge haben nun schon insgesamt 500 Inselbewohner von der Mutter aller Völker erfahren. Ausgerüstet mit Gebetsbildern, Postern und Broschüren – kehren sie nach Hause zurück und verbreiten ihrerseits das Amsterdamer Bild und Gebet mehr und mehr über die gesamte Insel.

Übrigens sind wir für das Jahr 2014 bereits eingeladen die Mutter aller Völker auf die südamerikanische Insel Aruba, 30 km von Venezuela entfernt, zu bringen und in den mittelamerikanischen Staat Costa Rica, wo Priester und Laien einen Gebetstag organisieren.



Ein Beispiel aus dem Alltag, erzählt uns jetzt Sr. Marietta aus Österreich. Und zwar darüber, welch innere Wirkung ein Gebetsbild – ganz unvorhergesehen – hervorbringen kann:

Als ich vor kurzem mit dem Zug von Wien nach Innsbruck gefahren bin, stiegen in Salzburg viele Jugendliche ein; unter ihnen war auch ein Mädchen, das mir gleich auffiel, weil es ganz alleine im Gang auf ihrem Koffer saß. Ich winkte und sagte ihr, dass bei mir noch ein Platz frei wäre. Als sie sich neben mich setzte, sah ich an ihren beiden Unterarmen tief eingeritzte Wunden. So gut es ging, versuchte ich meinen Schreck zu verbergen und mein einziger Gedanke war: „Zu diesem Mädchen muss ich jetzt besonders lieb sein.“
Jedes Mal, wenn sich unsere Blicke trafen, lächelte ich sie an und sie mir auch zurück. Schon ziemlich bald begann Vanessa – so ihr Name – zu reden, und sie vertraute mir manches aus ihrem dramatischen Leben an: Vanessa, die ich auf 17 Jahre geschätzt hatte, ist erst 13 Jahre alt. Seit ihrem sechsten Lebensjahr lebt sie weit weg von ihrer Mutter, weil diese sie schon als Sechzehnjährige bekommen und nie angenommen hatte. Obwohl Vanessa nun zwei Mal im Monat am Wochenende zu ihrer Mutter fährt – sie war gerade wieder auf dem Weg zu ihr – hat die Mutter ausgerechnet an diesen Tagen meist keine Zeit für ihre Tochter. Während sie das erzählte, sah man Vanessa an, wie der Gedanke, von der eigenen Mutter nicht geliebt und abgelehnt zu sein, sie tief verletzte.
Während ich in ihre leidenden, aber schönen tiefen Augen schaute, kam mir in den Sinn: „Das Gebetesbild! Das ist jetzt gerade das Richtige!“ Schnell holte ich es heraus, zeigte es Vanessa und fragte sie: „Weißt du, wer das ist?“ – „Nein“, erwiderte sie. Es stellte sich heraus, dass sie nicht getauft ist und noch nie etwas von Jesus gehört hat. Das wurde mir klar, als ich ihr von Jesus zu sprechen begann, und sie mich fragte: „Lebt der noch?“
So versuchte ich ihr mit dem Bild in der Hand zu erklären: „Das ist Maria, die Muttergottes. Sie ist auch deine Mama. Und sie liebt dich so fest, dass sie immer, ununterbrochen voll Liebe auf dich schaut. Sie kann gar nicht anders. Sie liebt dich so wie du bist und schaut immer auf dich, so als ob es nur dich auf der Welt gäbe.“
Für einige Sekunden war sie wie versteinert, sodass ich zuerst nicht wusste, ob sie das alles jetzt gut angenommen hat. Leise fragt sie dann: „Echt?“ – „Ja, ganz echt!“, antwortete ich ihr. Da schaute Vanessa das Gnadenbild lange an, und mit Tränen in den Augen sagte sie leise: „Das hat mir noch nie jemand gesagt!“ Dieser Moment war so besonders, dass man die Gnade förmlich spüren konnte. Auch ich musste die Tränen zurückhalten, denn hier hatte soeben jemand Maria als persönliche Mutter entdeckt. Vanessa nahm das Gebetsbild zu sich, ja, sie nahm tatsächlich ihre Mutter zu sich, der sie an dem Tag zum ersten Mal begegnet ist. Und ich bin mir sicher, dass die Gottesmutter ihrem verwundeten Kind diese Mutterliebe schenken wird, nach der Vanessa schon so lange dürstete, die sie aber nie bekommen hat!



Wirklich beispielhaft und nachahmenswert ist auch das, was die Gebetsgruppe Maria Mutter und Königin in der norditalienischen Hafenstadt Triest bescheiden aber ganz zielstrebig für die Mutter aller Völker tut! Triest liegt direkt an der Grenze zu Slowenien und vereint aufgrund der geografischen Lage schon seit Jahrhunderten verschiedene Völker und Sprachen.

Als die Gebetsgruppe – wir sehen hier einige Mitglieder – letztes Jahr die Botschaften und das Gebet der Frau aller Völker kennenlernte, war sie davon gleich begeistert. Sie besuchten zahlreiche Pfarreien in Triest und Umgebung mit der Bitte, das Gebet der Frau aller Völker zu verbreiten.

Erstaunlicher Weise fanden sie überall offene Türen und sofortige Aufnahme. So wurde für die verschiedenen, auch zweisprachigen Pfarreien der Stadt und der umliegenden Gebiete eine beträchtliche Anzahl Gebetsbilder bestellt, die jetzt schon auf einige zehntausend gestiegen ist: vor allem auf Italienisch, Slowenisch und Kroatisch, aber auch in 10 anderen Sprachen, um sie von diesem Knotenpunkt verschiedenster Sprachen und Kulturen aus zu verbreiten.

Ein besonderes Zuhause hat die Frau aller Völker seit diesem Frühling im nationalen Marienheiligtum Monte Grisa, nahe der Stadt, gefunden – man sieht hier die Spitze davon über den grünen Hügeln.

Mit Erlaubnis des Rektors vom Heiligtum hat die Gebetsgruppe diese Gebetsnische zu Ehren der Frau aller Völker geschmackvoll gestaltet. Jeder darf sich Gebetsbilder und Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen mitnehmen, und die Pilger machen gerne davon Gebrauch, die zahlreich auch aus dem Ausland zur Gottesmutter wallfahren und gleichzeitig den herrlichen Ausblick von hier oben genießen.




Vor ca. 1 ½ Jahren besuchte die polnische Ärztin Aleksandra Zawadka nach einem Kongress die Amsterdamer Innenstadt. In einem Restaurant lernte sie die Niederländerin Elisabeth kennen mit der sie bald über Gott und die Welt plauderte.
Nach einiger Zeit kam das Gespräch auf die Frau aller Völker und kurz entschlossen, fuhren die beiden Frauen mit der Tram zur Kapelle.
Da Elisabeth erfahren hatte, dass Aleksandra bereits sieben Jahre verheiratet war und sich – trotz hormoneller Probleme von Jugend an – so sehr ein Kind wünschte, flüsterte die Niederländerin ihr beim Eintreten in die Kapelle zu: „Bitte die Frau aller Völker um ein Kind“.

Später schrieb uns Aleksandra: „Ich begann sogleich innig zu beten: ‚Maria, ich vertraue auf dich. Bitte schenke mir und meinem Mann eine Tochter.’ Dabei schaute ich in das Antlitz der Frau aller Völker auf dem Gemälde und wusste in dem Augenblick mit innerer Sicherheit: ‚Ich werde erhört werden.’ Dabei war ich so glücklich, so voll Vertrauen. Ich fühlte mich wie ein Kind“.
Doch auch für uns war das Kommen von Aleksandra eine Gebetserhörung. Denn ausgerechnet an diesem Tag hatten wir konkret darum gebetet, die Gottesmutter möge uns doch jemand zuführen, der eine Endkorrektur für das polnische vierseitige Gebetsbild machen könnte. Und wirklich: Aleksandra war gleich dazu bereit!

Nach Hause zurückgekehrt, schaute es für die polnische Ärztin gar nicht danach aus, dass die Mutter aller Völker sie erhört hatte. Vielmehr stellte der Arzt bei ihr Probleme im Unterleib fest. Aleksandra musste Medikamente nehmen und fühlte sich so elend, dass sie mehrere Wochen zu Hause bleiben musste und anschließend zur Erholung zu ihren Eltern fuhr. Weil ihr weiterhin schlecht war und sie sich unwohl fühlte, kam ihr eines Tages der Gedanke: „Könnte es nicht vielleicht sein, dass ich in Erwartung bin?“
Und tatsächlich: der Test bestätigte es! Sofort rief sie ihren Mann an: „Liebling, wir bekommen ein Baby!“ Und nach Amsterdam schrieb sie uns: „Ich wusste, dass SIE, die Frau aller Völker, es war. Sie hatte mich erhört und bei Gott für mich um ein Kind gebeten.“ Die weitere Schwangerschaft verlief problemlos und genau vor einem Jahr kam im September ihr Töchterchen Zuzanna zur Welt, und Aleksandra schrieb uns: „Sie gehört dir, Maria, ich werde alles tun, dass sie dich kennen und lieben lernt.“




Georg Hunstig ist Latein- und Religionslehrer an einem katholischen Mädchengymnasium in Neuss, der Nachbarstadt von Düsseldorf auf der anderen Rheinseite, und kennt die Mutter aller Völker seit dem 1. Internationalen Gebetstag 1997 in Amsterdam.

Mitte Juni 2013 machte ich mit der englischsprachigen Pfarrei von Köln und Düsseldorf eine Wallfahrt nach Amsterdam und deckte mich mit Gebetsbildern in allen möglichen Sprachen ein. Ich habe sie nämlich immer in mindestens 10 Sprachen bei mir.

Dann, in den folgenden Tagen im Unterricht, war es lediglich meine Absicht zwei kroatischen Mädchen das Gebetsbild der Mutter aller Völker für ihre Familien auf Kroatisch mitzugeben. Das bekamen die anderen Schülerinnen mit, denn ich hatte das Gebet mit diesen Elf, Zwölf-Jährigen schon öfters als offizielles Morgengebetet auf Deutsch zu Unterrichtsbeginn gebetet. Gleich meldeten sich einige: ‚Meine Oma aus Polen ist gerade auf Besuch!’ – ’Und meine Mutter ist auch aus Polen!’ Von einer anderen war die Oma aus Spanien. Ein Finger nach dem andern ging hoch und nach ca. 25 Minuten waren in acht Sprachen 75 Bilder verteilt.

Schließlich beteten wir das Gebet gemeinsam als Morgengebet, aber jede in ihrer Muttersprache. Ich staunte nicht schlecht, wie die Gottesmutter in so kurzer Zeit so viele Nationen erreichen konnte! Schön ist auch, dass die Schülerinnen es selbst weitergeben und es daheim mit ihren Familien beten.

Auch anderen Schülerinnen – aus neun verschiedenen Klassen, bis hinauf zur Abiturklasse – schenkte ich das Gebetsbild, so dass wir es morgens beten konnten. Viele klebten es sich sorgfältig in ihre Ordner, und ein Mädchen sagte: ‚Schauen Sie, ich habe hier eines mit dem Bild und daneben eines mit dem Text, so dass ich gleichzeitig beides sehen kann.’
In diesem gerade begonnenen Schuljahr habe ich wieder neue Klassen, denen ich die Mutter aller Völker hoffentlich nahe bringen kann. Das Tolle bei diesem Gebet ist ja, dass es selbst für jene ‚ertragbar’ und ‚betbar’ ist, die etwas kirchenkritisch sind oder Maria distanziert gegenüber stehen. Wir beten ja um den Frieden, den jeder wünscht. Und deshalb – so bin ich überzeugt – kann dieses Bild und Gebet total die Herzen öffnen.
Abschließend liegt mir eines noch besonders am Herzen: dass wir die Mutter aller Völker gemeinsam anflehen, uns gute Religionslehrer zu schenken.


Viel Zeit und Energie setzt auch die 29-jährige Zahnärztin Paola Melo in Peru – hier links im Bild – für die Weltaktion ein.


Sie bringt das Gnadenbild gemeinsam mit Seelsorgern in Gefängnisse, Krankenhäuser und Kapellen. Auch zu Gebetstreffen und in Schulen, sogar nach Brasilien.
Alles in allem hat Paola inzwischen tausende Gebetsbilder verteilt.

Sie schrieb uns: „Beim letzten Gefängnisbesuch kamen von 400 Häftlingen 100 zur Hl. Messe. Bei vielen konnte man die Sehnsucht nach einem Neuanfang sehen. Als wir die Gebetsbildchen verteilten, wollten alle eines, auch die Ungläubigen. Einer sagte: ‚Ich bin nicht gläubig, aber ich will auch eines, weil ich sie in meinem Leben brauche.’
Zum Schluss beteten alle das Gebet der Frau aller Völker und der Priester sagte zu den Häftlingen: ‚Die Frau aller Völker ist eure Mutter, so wie sie es für ihren Sohn war.’
Vor dem Schlusssegen stellten sich alle in einer Reihe auf und kamen vor zum großen Gnadenbild. Viele küssten es und weinten dabei.“

Die zahlreichen Besuche in Krankenhäusern, bei denen das große Bild der Mutter aller Völker von Zimmer zu Zimmer gebracht wird, sind für Paola nie nur flüchtige Begegnungen. Über Tage und Wochen besucht sie in ihrer Freizeit die Kranken immer wieder und betet an ihren Betten zur Mutter aller Völker bis eine Besserung eintritt.

Dieser dreijährige Junge z. B. war vom dritten Stock gestürzt. Bewusstlos und lebensgefährlich verletzt brachte man ihn ins Krankenhaus.
Sein Vater, ein Analphabet, lernte durch Paola das Gebet der Frau aller Völker auswendig, so dass er es jeden Tag am Krankenbett mit seinem Kind beten konnte. Und dem ging es, zum Erstaunen der Ärzte, übrigens rasch besser!


Auf Anraten des Priesters besuchte Paola mit dem Pilgerbild der Mutter aller Völker auch die tuberkulosekranke Isidora aus sehr ärmlichen Verhältnissen.

Trotz großer Schmerzen betete diese gerne das Gebet der Mutter aller Völker und versprach sogar, endlich kirchlich zu heiraten, falls sich ihr Zustand bessere. Bereits nach einer Woche ging es mit Isidora bergauf, und so kam es tatsächlich zur Hochzeit, wie ihr auf dem Bild seht.
Für Hochzeitskleidung und Festessen hatten wohltätige Leute gesorgt, und mittlerweile ist Isidora gesund, und auch ihr Mann Jorge hat eine feste Anstellung bekommen.

Einmal bat eine Frau um das Pilgerbild, obwohl ihr Mann, der nichts von Gott wissen wollte, strikt dagegen war. Als Paola das Gnadenbild mit dem Auto brachte, war er gerade im Begriff, verärgert das Haus zu verlassen. Da bat sie ihn höflich: „Ach bitte, helfen Sie mir doch mit dem Bild.“
So trug er es ins Haus und stellte es auf den Altar, den seine Frau liebevoll hergerichtet hatte. Bewegungslos blieb er vor dem Gnadenbild stehen, blickte es still an und sagte spontan: „Verzeihe mir!“ –
„Dann“, so schrieb uns Paola, „setzte er sich nieder und zusammen lernten wir den Rosenkranz, den dieses Ehepaar noch nie zuvor gebetet hatte. Oft kam ich zu ihnen für den Rosenkranz, und der Mann war immer dabei. Nun beten sie treu weiter, auch ohne mich!“

Im Juni schrieb uns Paola nach Amsterdam, dass die Frau aller Völker und die Weltaktion ihr Leben so sehr verändert haben, dass sie daran denkt, als Gottgeweihte in eine Gemeinschaft einzutreten. Wir versprachen Paola, heute in diesem Anliegen für sie zu beten.



Das nächste Beispiel führt uns nach Portugal zu P. Vitor Espadilha, der die Frau aller Völker bereits seit vielen Jahren kennt.


Seit gut einem Jahr lässt er in Aveiro, einer malerischen Stadt zwischen Coimbra und Porto, zwei große Bilder zu den Familien seiner Pfarrgemeinde pilgern. So besuchte die Mutter aller Völker vergangenes Jahr bereits 52 Familien und für dieses Jahr haben sich bereits im Januar ! 104 ! Familien angemeldet.

Das Pilgerbild bleibt bei jeder Familie immer eine Woche. Dann wird es zur Sonntagsmesse mitgebracht und einer Familie übergeben, die es noch nie hatte. Diese Familie erhält jeweils von P. Vitor einen besonderen Segen, und anschließend betet die ganze Pfarrgemeinde in der Kirche das Amsterdamer Gebet.
Könnte das nicht auch der ein oder andre von uns daheim in der Pfarrei vorschlagen?





Heute findet in Abidjan an der Elfenbeinküste ebenfalls ein Gebetstag zu Ehren der Mutter aller Völker statt. Andere Gebetstage gab es in diesem Jahr bereits in den Niederlanden, in der Slowakei, in Uruguay und Argentinien, auf den Philippinen, in Rumänien und sogar in Thailand. Dort bemüht sich der Kölner Hans Jakob Stahl gemeinsam mit dem Thailänder Raphael sehr für die Verbreitung des Gnadenbildes.


In der thailändischen Hauptstadt Bangkok nahmen am 1. Juni 2013 400 Gläubige aus verschiedenen Nationen am Gebetstag teil.

Nach der feierlichen Hl. Messe durfte jeder seine persönlichen Anliegen zum sehr geschmackvoll, mit gelben Orchideen geschmückten Bild der Mutter aller Völker bringen. Anschließend fand eine Prozession mit dem Gnadenbild statt.








Unbedingt wollen wir Euch noch als krönenden Abschluss vom niederländischen Monfortaner-Missionar P. de Waard erzählen, der schon 45 Jahre in Brasilien wirkt und hier gerade das Gnadenbild krönt.


Als großer Verehrer der ‚Vrouwe van alle Volkeren’ hat er in den letzten neun Jahren ihr zu Ehren in Atibaia diese Kirche erbaut, die jetzt am 22. September vom Ortsbischof eingeweiht wird.
Wir danken Ihnen, P. de Waard für Ihr Beispiel!



Eigentlich muss sich jeder täglich den konkreten Vorsatz fassen: „Heute nehme ich die Gebetsbilder mit und will versuchen einige weiterzuschenken.“
So schauen wir uns jetzt zum Abschluss noch über die Mittelmeerinsel Malta einen kurzen Videoclip an, der uns zeigt, wie man sogar einen Urlaub bewusst dazu nutzen kann, Einheimische und Touristen mit der Mutter aller Völker an Ferienorten bekannt zu machen.

Wir danken Euch!

 
 
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