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Archiv-Weltaktion



Beitrag von der Kapelle der Frau aller Völker
Drei Schwestern erzählen - 2005

„Neuigkeiten über die Frau aller Völker
aus Amsterdam und aller Welt“

Liebe Freunde aus nah und fern,
wir möchten jetzt mit Ihnen eine kleine Weltreise unternehmen und einige Länder und Orte besuchen, um Sie so ein wenig an der weltweiten Aktion der Frau aller Völker teilhaben zu lassen.

Philippinen – Die Macht des Gebetes
Wie Sie wissen, ist die Verehrung der Frau aller Völker auf den Philippinen auf ganz besondere Art und Weise verbreitet. Die jetzige Präsidentin Gloria Arroyo hat dieses Land mit den über 7000 Inseln bei ihrem Amtsantritt am 30. Juni 2004 ausdrücklich dem Schutz und dem Patronat der Frau aller Völker anvertraut. Diesen Schutz durften die Philippinen im vergangenen Dezember wirklich erfahren.
Ich möchte Ihnen dazu einen Auszug eines e-mails vorlesen, das uns ein Ehepaar aus Manila geschrieben hat:

„Unser Land hat sehr unter verschiedenen Stürmen gelitten, die in der letzten Novemberwoche tobten. Viele Menschen starben bei Erdrutschen und Überschwemmungen, sogar ein Priester. Er versuchte jemanden vom Ertrinken zu erretten, wurde dann aber selbst von der starken Strömung mitgerissen.
Anfangs Dezember, direkt nach den unheilvollen Stürmen, drohte ein noch viel stärkerer und heftigerer Sturm, der das ganze Land treffen sollte. Als die Nachricht bekannt wurde, ging der Gebetsaufruf in Windeseile mit SMS Berichten über das ganze Land und jeder betete nur noch.
Das Gebet der Frau aller Völker wurde ziemlich oft im nationalen Fernsehen ausgestrahlt, währenddem wir beteten und uns auf das Unheil gefasst machten, das jedoch niemals kam. Sogar CNN berichtete, dass das, was geschehen ist, sehr außergewöhnlich war: Der große, heftige Taifun, der geradewegs auf die Philippinen ausgerichtet war, wandte sich eigenartiger Weise ab, änderte die Richtung und entfernte sich.“

Das zweite Land, das wir in Asien besuchen ist Kambodscha. Pieter van der Veen und Chiel van Soelen, zwei Amsterdamer, die ihre Fähigkeiten als Berufsübersetzer voll und ganz für die Frau aller Völker einsetzen, reisten anfangs Januar nach Kambodscha.
Schon zu Beginn ihres Aufenthaltes wurde deutlich, dass die Frau aller Völker auch in diesem leidgeprüften Land verehrt werden möchte, denn die Kontakte ergaben sich wie von selbst. So konnte das Gebet auf Khmer übersetzt werden, der Bischof von Phnom Penh gab das Imprimatur und kurz darauf wurden 30 000 Gebetsbildchen und 3000 Poster gedruckt. Bei der Druckerei arbeitete ein philippinischer Salesianerpater, der die Frau aller Völker bereits kannte. Er freute sich sehr über den Druckauftrag und versprach die Gebetsbildchen in allen drei Bistümern Kambodschas zu verbreiten. Die Verehrung der Frau aller Völker ist übrigens die erste marianische Devotion Kambodschas.

Machen wir jetzt eine kurze Zwischenlandung in Israel.
Im Sommer 2004 saß der Franziskaner Bruder Leo vor der Kapelle ‘Dominus Flevit’ in Jerusalem. Ein junger jüdischer Mann kam auf ihn zu und sagte: „Bruder, ich hatte einen Traum. Eine Frau sagte in diesem Traum zu mir: Werde Christ, denn Christus liebt dich.“ Der Mann fuhr fort: „Als ich wach wurde, verspürte ich einen tiefen Frieden in meinem Herzen, all die Unruhe in mir war verschwunden. Bruder, Sie sind der erste, dem ich es erzähle und ich bin noch ganz erfüllt davon. Ein solcher Friede ist jetzt in mir.“ Bruder Leo und der junge Mann hatten ein längeres Gespräch. Dabei sagte der Franziskaner: „Jetzt bist du im Frieden, aber darf ich dir noch ein Gebet für den Frieden geben?“ Bruder Leo erzählte ihm von der Frau aller Völker und holte das Gebetsbild aus seiner Tasche. Da war der Israeli tief bewegt und sagte, auf die Frau aller Völker weisend: „Das ist die Frau, die zu mir sagte, dass ich Christ werden soll, denn Christus liebt mich. Sie ist es, sie trägt auch dasselbe Kleid.“

Unseren nächsten Abstecher machen wir in die Ukraine.
Letztes Jahr konnten in Lwiw (Lemberg), in der Ukraine, zwei Gebetstage zu Ehren der Frau aller Völker stattfinden. Tausende Ukrainer, meist griechisch-katholische Gläubige nahmen daran teil. Mit großer Ehrfurcht empfingen sie das Gebetsbild. Beinahe jeder der eines bekam, küsste es sogleich.
Die ukrainischen Präsidentschaftswahlen im letzten November versetzen die ganze Welt in Aufregung. Die Wahlergebnisse vom 21. November 2004 waren manipuliert! Die Ukrainer wussten: Wenn wir jetzt nicht gegen die Lüge und Ungerechtigkeit auftreten, dann werden wir unsere Freiheit verlieren.
Im Zentrum von Kiew versammelten sich über eine Million Ukrainer, die gewaltlos für die Freiheit kämpfen wollten. Weder Kälte noch Schnee konnten sie davon abhalten. Viele beteten. Selbst auf der Tribüne, auf dem Platz der Unabhängigkeit, wurde gebetet. Einmal waren es Orthodoxe, dann Katholiken, dann Protestanten oder Juden.
Olga Witruk entschloss sich zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern bei der Revolution Gebetsbildchen zu verteilen. Auf den Bildern sehen wir mit wie viel Freude die Menschen das Bildchen angenommen haben, denn in dieser so gefahrvollen Situation war sich jeder bewusst, dass die Ukraine den Schutz und die Hilfe der Gottesmutter brauchte. Sogar der jetzige Präsident Wiktor Juschenko erhielt ein Gebetsbild.
Diese Briefmarke wurde als Erinnerung an die friedliche Revolution herausgegeben, über die Politiker und selbst der Präsident sagten, dass es nur durch Gottes Hilfe möglich war, dass alles ohne Blutvergießen geschehen konnte. Haben Sie das Bild der Frau aller Völker auf der Briefmarke entdeckt?

So und jetzt machen wir einen Abstecher nach AFRIKA. Dazu haben wir uns eine ortskundige Führerin mitgebracht. Sr. Jacinta Dähler ist eine Baldeggerschwester aus der Schweiz. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet sie in Tansania. In den letzten 7 Jahren setzte sie sich wirklich mit Feuereifer für die Frau aller Völker ein. Lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

Zeugnis von Sr. Jacinta Dähler:

1997 erhielt ich auf einer Pilgerfahrt ein Gebetsbild der Frau aller Völker. Nach Tansania zurückgekehrt, begann ich mich in die Botschaften von Amsterdam zu vertiefen und verstand deren Wichtigkeit immer besser. Der Bischof von Mahenge beauftragte mich schließlich, für die Verbreitung der Verehrung der Frau aller Völker in Tansania zu sorgen. Im Jahr 2000 ermutigte mich sogar die Bischofskonferenz dazu. Mit der Hilfe von Priestern, Schwestern und Laien konnten in den vergangen Jahren über 70’000 Gebetsbildchen auf Kiswahili verbreitet werden. Wir konnten auch verschiedene Broschüren und Büchlein mit den Botschaften lokal drucken. Da ich einige Jahre in Dar es Salaam in einem spirituellen Zentrum arbeitete, hatte ich die Möglichkeit vielen Priestern, Ordensleuten und Katecheten aus Tansania Vorträge über die Frau aller Völker zu halten und auch Exerzitienteilnehmern darüber zu erzählen. Im Jahr 2002 durfte ich sogar 110 Bischöfe aus ganz Ostafrika über die Frau aller Völker informieren.
In ihren Botschaften bittet die Mutter, dass wir uns mit Feuereifer für die Weltaktion einsetzen und sie verspricht: „Ich werde euch helfen.“ Und ich kann wirklich bezeugen: Maria hat geholfen!

Von Afrika fliegen wir nun weiter nach SÜDAMERIKA.
In Brasilien werden schon seit über 50 Jahren Gebetsbildchen der Frau aller Völker verbreitet! Arnaldo Camargo Fo aus Sao Paulo schrieb uns, dass die Nachfrage nach den Gebetsbildchen so groß ist, dass er - obwohl er erst im Dezember 50 000 Gebetsbildchen gedruckt hatte - Mitte April wieder 100 '000 drucken musste. Und von diesen wurde auch schon wieder die Hälfte verbreitet.
Nach der Anerkennung der Amsterdamer Erscheinungen im Mai 2002, äußerte der brasilianische Bischof Msgr. Bruno Gamberini den Wunsch, möglichst bald in seiner damaligen Diözese eine Kirche zu haben, die der Mutter aller Völker geweiht ist.
Im September 2003 begannen in Atibaia, ca. 60 km von Sao Paulo, die Bauarbeiten. Am 31. Mai 2004 segnete und mauerte Msgr. Dom Bruno einen Gedenkstein ein.
Der Bau schreitet aus finanziellen Gründen nur langsam voran. Spenden aus Europa haben ein gutes Stück weitergeholfen, aber auch die einheimische Bevölkerung trägt ihren Teil dazu bei. So fand z. B. am 27. Mai 2005 zum zweiten Mal ein Benefizkonzert der „Anjos de Resgate – der „Engel der Befreiung“ zu Gunsten der neuen Kirche statt.

Auch in Kolumbien wird die Mutter aller Völker von mehr und mehr Menschen geliebt. Hier sehen wir eine Prozession mit einer Statue der Frau aller Völker von Bogota nach Tibawy. Menschen aller Altersgruppen nahmen daran teil. Großeltern genauso wie kleine Kinder, auch einige Lehrer zusammen mit ihren Schülern.
Ja, die Verehrung der Frau aller Völker breitet sich in Südamerika immer mehr aus. In Peru z.B. werden in diesen Tagen eine Million Gebetsbildchen gedruckt.

So und jetzt kehren wir langsam aber sicher in die Niederlande zurück, denn da gibt es auch einiges zu berichten. Zuerst gehen wir in die Innenstadt von Amsterdam zur so genannten Straßenaktion.

Gespräch vom Filmausschnitt über die Straßenaktion:
- Möchten Sie ein Gebetsbild von Mutter Maria? Welche Sprache sprechen Sie?
- Hebräisch.
- Möchten Sie es auf Hebräisch?
- Haben Sie es auf Hebräisch?
- Ich gehe nachschauen.
....
- Ah, das ist Hebräisch.
- Ja, o.k.. Aber, ich behalte auch das Englische. Danke.
- Gott segne Sie.

... Heute ist es wieder so weit. Ein Mal pro Monat trifft sich eine Gruppe, die regelmäßig in die Kapelle der Frau aller Völker kommt. Wir gehen dann in die Innenstadt von Amsterdam, um den Wunsch der Gottesmutter zu erfüllen und unter all ihren Kindern das Gebetsbild zu verbreiten. Wir nehmen es in den verschiedensten Sprachen mit, denn hier treffen wir Menschen aus der ganzen Welt: Jugoslawen, Spanier, Italiener, Amerikaner, Engländer.
Es ist ergreifend zu sehen, wie die Leute sich über das Bild freuen, vor allem, wenn man ihnen sagt, dass Maria die Mutter aller Menschen ist, aller Völker und dass ihr Gebet ein Gebet für den Weltfrieden ist.

Simone Faber
- Ermutigung zur Straßenaktion

Liebe Zuhörer, treue Kinder der Gottesmutter,
mit denen, die hier bei mir sind, möchte ich Euch ermutigen und auffordern keine Angst zu haben das Netz auf der anderen Seite auszuwerfen. Wir meinen damit: Habt keine Angst das Evangelium unseres Herrn auf eine Weise weiterzugeben, wie Ihr es noch nie zuvor getan habt, z. B. auf der Strasse. Obwohl es immer Leute gibt, die es zurückweisen, gibt es doch viele, die danach dürsten die Frohbotschaft Gottes zu hören. Das Verbreiten des Gebetsbildchens ist dazu eine fantastische Art und Weise und bietet für jeden Charakter Möglichkeiten, dem Wunsch der Frau aller Völker nachzukommen. Maria bittet ja nur darum, dass wir es den Menschen geben. Aber wie schön ist es, wenn die Leute nach der Hoffnung fragen, die in dir lebt; dann können wir Zeugnis ablegen. Was für eine Gnade!
Habt keine Angst! Hört nicht auf die Stimme die sagt: „Leb’ so wie alle anderen, dann bist du schon verrückt genug.“ Oder dass man nicht als Heiliger dastehen will oder gar anderen den Glauben aufzwingen möchte. Hört nicht auf diese Stimme, denn das ist der Widersacher!
Gott wird Euch lehren was normal ist und was nicht, dass wir Menschen unter Menschen sind. Er wird uns lehren, demütig zu sein und dass alle frei sind es anzunehmen oder abzulehnen.
Obwohl ihr uns hier mit gut 20 Personen seht, gibt es noch viel mehr Beteiligte, die für jene beten, die wir auf der Straße treffen. Jede Aktion ist vom Gebet getragen.
Wir beginnen mit der Hl. Messe. Während wir draußen sind, beten andere und auch wir schließen mit dem Gebet in der Kapelle ab. Es ist wirklich eine Aktion der ganzen Gemeinschaft, nicht nur von uns.
Danke sehr.

Jetzt hören wir das Zeugnis eines jungen Mannes, der das Gebetsbild eigentlich nur aus Höflichkeit angenommen hat. Nicht bei der Straßenaktion, sondern bei einem Jugendtreffen, aber lassen wir ihn selbst erzählen.

Zeugnis von Sander
„Mein Glaube ist weniger oberflächlich, seit ich den Rosenkranz bete“

Liebe Zuhörer,
Seit einigen Monaten gehe ich regelmäßig in die Kapelle der Frau aller Völker und ich möchte gerne den Grund dafür erzählen.
Bis vor einem Jahr war ich Maria gegenüber sehr zurückhaltend. „Warum zu Maria gehen, wenn du Jesus hast?“ dachte ich mir. Ich sah keine Notwendigkeit.
Wenn ich betete, dann nur zu Jesus. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich in den letzten Jahren nicht so viel zum Beten kam, da ich fast nie die Ruhe finden konnte, um ein ordentliches Gebet zu formulieren.
Letztes Jahr im Oktober 2004 geschah da aber eine Veränderung. Während eines Besinnungswochenendes lernte ich eine junge Frau kennen, die sagte, dass sie eine besondere Beziehung zu Maria habe. Ich dachte mir meinen Teil. Am Ende des Gesprächs gab sie mir ein Gebetsbildchen auf dem eine Frau auf einer Weltkugel stehend, abgebildet war. Auch da dachte ich mir meinen Teil, nahm es aber aus Höflichkeit an.
Als ich nach Hause kam, holte ich das Gebetsbildchen aus meiner Tasche und realisierte, dass ich vor einer Wahl stand:
Entweder ich werfe es in den Papierkorb, oder ich leg es weg, oder ich lasse mich darauf ein und schau was geschieht. Zu meinem Erstaunen entschloss ich mich für die letzte Möglichkeit.
Einige Minuten später begann ich zum ersten Mal unbefangen den Rosenkranz zu beten, mit dem Gebet der Frau aller Völker am Ende des Geheimnisses. Ich begann voll Begeisterung, aber nach dem ersten Geheimnis dachte ich bereits: „Sander womit hast du bloß begonnen?“ Ich hab’ erst 10 Ave Maria gebetet und schon hab’ ich genug vom Beten! Dennoch betete ich beharrlich weiter und Wunder über Wunder! Ich fühlte, dass der Kontakt mit Maria immer inniger wurde. Aller Unfriede und alle Müdigkeit fielen nach und nach von mir ab. Am Ende verspürte ich einen tiefen Frieden in meinem Herzen und ich kann nicht ausdrücken wie oft ich Maria dafür gedankt habe.
Seither bete ich regelmäßig den Rosenkranz und habe entdeckt, dass der Rosenkranz für mich auch das ideale Gebet ist, um für andere Menschen und auch für sich selbst zu beten. Mein Glaube wurde dadurch weniger oberflächlich. Das ist der Grund, weshalb ich jetzt regelmäßig in die Kapelle der Frau aller Völker gehe.

Liebe Pilger,
Am Ende unserer kleinen Weltreise, möchte ich Sie ermutigen mit großem Vertrauen all Ihre Anliegen zur Frau aller Völker zu bringen. Ihre persönlichen Anliegen, aber auch die Anliegen der Kirche und der ganzen Welt.
Letztes Jahr kam z. B. auch ein Gymnasiallehrer aus Sonthofen/Süddeutschland zum Gebetstag. Er wurde gebeten bei dem Gebetstag ganz besonders für einen Mann zu beten, der schon seit seiner Jugend sehr große psychische Probleme hatte. Gleich nach dem Gebetstag trat eine deutliche Besserung ein. Und der Arzt, der ihn schon seit 10 Jahre behandelt, drückte es so aus: „Thomas fängt erst jetzt an zu leben, er hat sich um 200% verändert.“

 
 
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