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Archiv-Weltaktion

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Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2009

Jetzt wollen wir Ihnen gleich zu Beginn von einer schönen Heilung erzählen, wie die Mutter aller Völker jemandem zehn Lebensjahre geschenkt hat.

Heilung von Georg Mitterer

Letztes Jahr sandte uns Herr Georg Mitterer aus Warth, einem kleinen Dorf 100 km nord-östlich von München einen Brief ans Heiligtum nach Amsterdam, indem er der Frau aller Völker für seine Heilung dankte, die sich vor zehn Jahren ganz plötzlich ereignete. Er wäre bestimmt bereit gewesen das Zeugnis heute selbst zu geben, aber der Herr hat ihn im vergangenen Herbst zu sich gerufen.

gt09_zeugnisse_mittererSeit Geburt litt er unter dem so genannten Hillebrandt-Syndrom, d.h. er war Bluter. Im März 1998, Herr Mitterer war damals 74 Jahre alt, hatte er in München Großhadern eine Blasenoperation. Da die Nachblutungen nicht zu stillen waren, erhielt er in den kommenden Wochen an die 35 Blutübertragungen. Zwar hörten die Blutungen endlich auf, aber Professor Hiller musste ihm mitteilen: „Durch die lange Zufuhr von Gerinnungsmitteln ist ihre körpereigene Blutgerinnung leider vollständig zerstört.“ An eine Entlassung aus dem Krankenhaus war deshalb überhaupt nicht zu denken, denn Herr Mitterer konnte nur noch durch Gerinnungsmittel am Leben erhalten werden.
Drei Monate war er bereits auf der Krankenstation, als er am 24. Juni 1998 in der Abenddämmerung zum Haupteingang der Klinik spazierte. Dort warteten immer Taxifahrer auf ihre Fahrgäste und mit ihnen wollte Herr Mitterer sich ein wenig unterhalten.
Er schrieb uns letztes Jahr (2008) in seinem Zeugnis: „Einen Gesprächspartner hatte ich gerade noch nicht gefunden, als plötzlich eine mir unbekannte, gutaussehende Frau spontan auf mich zuging. Sie sprach mich auf Hochdeutsch an ,Guten Abend’. Den Gruß erwiderte ich. Gekleidet war ich wie ein Besucher und nicht wie ein Patient, trotzdem sagte die Frau zu mir: ,Sie sind hier Patient und es geht Ihnen nicht gut.’ Ich antwortete: ,Ja, das stimmt.’ Die Frau griff in ihre Umhängetasche und zog einen Zettel heraus. Da sagte ich: ,Ach, Sie sind Bibelforscherin.’ Die Frau war sehr freundlich und sagte: ,Nein, ich bin keine Bibelforscherin. Aber bitte nehmen Sie dieses Bild. Es wird Ihnen helfen.’ Sie sagte noch: ,Ich wünsche Ihnen alles Gute und nun guten Abend.’ Dann ging sie eiligen Schrittes Richtung U-Bahn-Station.“
Georg Mitterer kehrte daraufhin in sein Zimmer zurück, wo er sich das Bild näher anschaute, das er eben erhalten hatte. Es war ein Gebetsbild der Frau aller Völker, wie sich herausstellte. Er schrieb in seinem Zeugnis: „Es war ein sehr schönes Marienbild. Natürlich habe ich alles gründlich durchgelesen und das Bildchen dann in meine Brieftasche gesteckt und dort ist es heute noch!“
Sein Gesundheitszustand besserte sich so schlagartig, dass ihm eine Ärztin schon am nächsten Abend die unglaubliche Mitteilung machen konnte: „Herr Mitterer, halten Sie sich fest. Sie sind gesund!“ Und im Brief schrieb uns Herr Mitterer: „Diese frohe Botschaft kam nach vier Monaten nur negativer Befunden. Ich begann vor Erleichterung hemmungslos zu weinen.“
Tatsächlich konnte er bereits nach einigen Tagen nach Hause gehen. Fast alle Ärzte der Station waren gekommen, um sich persönlich von ihm zu verabschieden. Auf seine Frage: „Wie erklären Sie sich meine plötzliche Heilung?“ antwortete der Oberarzt: „Herr Mitterer, wir wissen es nicht, wir haben keine Ahnung wie dies möglich war! Bleiben Sie gesund.“
Und wirklich: Die folgenden zehn Jahre erfreute sich Georg Mitterer guter Gesundheit, die er stets dankbar der Frau aller Völker zuschrieb. Es ging ihm so gut, dass er noch mit über 80 Jahren täglich im Betrieb seiner Tochter mithelfen konnte! Es war ihm auch noch vergönnt, mit seiner Frau die diamantene Hochzeit zu feiern.
Seine Enkelin, Sabine Süß, bestätigte uns vor drei Wochen am Telefon, dass ihr Großvater das Bild der Frau aller Völker bis zu seinem Sterbetag in der Brieftasche getragen hatte. Übrigens wäre Sabine Süß gerne persönlich zum Gebetstag gekommen, um im Namen ihres Großvaters der Mutter aller Völker heute die Ehre zu geben, aber es gab einen schönen Verhinderungsgrund: sie hat gestern geheiratet.



Verschiedene Beispiele für die Verbreitung

Jeder hat seine eigene Art und Weise wie er an der Verbreitung des Gebetes der Frau aller Völker mitarbeitet. Wichtig ist sicher, dass man die Gebetsbildchen griffbereit hat, dass dann wenn man innerlich spürt, dass man eines geben soll, es auch tatsächlich geben kann.

Keiner lehnte es ab

Als wir einen lieben Bekannten in Nordholland im Krankenhaus von Alkmaar besuchten, sahen wir auf seinem Nachtkästchen das Bild der Frau aller Völker in Postkartenformat. Glücklich erzählte er, dass Krankenschwestern, Pfleger und Besucher ihn auf dieses Muttergottesbild angesprochen hatten und so konnte er jedem von ihnen ein Gebetsbild anbieten. Keiner lehnte es ab.

Das Gebetsbild zum Patrozinium für alle Pfarreien

Zusammen mit ihrem Mann Tony organisierte Chona Montinola von den Philippinen 2001 in Manila einen sehr schönen Gebetstag zu Ehren der FAV, zu dem auch Kardinäle und Bischöfe kamen. Chona, die bei der Gabenprozession mit Tony das Bild der Frau aller Völker brachte, schrieb uns jetzt Anfang Mai: „Vor einiger Zeit machten wir eine Liste von den Pfarreien in Manila und jenen in den Außenbezirken und notierten dabei den Tag des jeweiligen Patroziniums. Allein schon in den Stadteilen Makati und Pasig, wo wir wohnen gibt es 115 Pfarreien. Da am jeweiligen Pfarrfest für gewöhnlich viele Leute zur Hl. Messe kommen, ist es unser Plan, dabei allen Pfarrkindern persönlich das Gebetsbild auszuteilen, mit der einfachen Erklärung: ,Die Gottesmutter wünscht, dass wir dieses Gebet jeden Tag beten.’ Am 31. Mai - also heute - möchten wir und auch Freunde in anderen Provinzen damit beginnen.“
Natürlich kann man dies nur machen, wenn der jeweilige Pfarrer damit einverstanden ist.

„Arbeitet mit den modernen Mitteln“

Emiliano, ein junger Familienvater aus der Gegend von Rimini/Italien, nützt bei der Verbreitung von Gebet und Bild im Besonderen auch die modernen Mittel. Im Internet fand er eine Möglichkeit, auf die Wichtigkeit des Amsterdamer Gebetes hinzuweisen und tausende Gebetsbildchen an Interessierte zu versenden. Vor etwa einem Monat sandten wir ihm irrtümlicher Weise 2000 anstatt 1000 Gebetsbildchen zu. Etwa drei oder vier Tage nach dem Empfang der Sendung schrieb uns Emiliano Paoletti, dass dies sicher göttliche Vorsehung gewesen sei, denn er habe in dieser kurzen Zeit bereits 1300 Bildchen verbreiten können.

Das Gebetsbild am Palmsonntag und Muttertag in Chile

P. Cornelio Fouchier ist ein holländischer Missionar, der schon seit bald 50 Jahren in Chile wirkt. Heuer im April hatte er eine ganz originelle Idee. Nach Ostern schrieb er uns: „In diesem Jahr haben wir die Gebetsbildchen am Palmsonntag an den Palmzweigen befestigt und dann einzeln an die Pfarrkinder ausgeteilt, damit sie auf diesem Weg in alle Familien kommen.
Zudem hat sich die Legio Mariens von Chile entschlossen die Gebetsbildchen drucken zu lassen und zu verbreiten.“

In einer anderen Pfarrei haben sie zu Muttertag allen Müttern ein Gebetsbild der Mutter aller Mütter, der Mutter aller Völker ausgeteilt. Die rund vier- oder fünfhundert Mütter haben sich sehr darüber gefreut.
Nur alle fünf Jahre kommt dieser Vollblutmissionar auf Heimaturlaub nach Holland. Nächstes Jahr ist es wieder soweit. Wenn es geht, möchte er es sich sogar so einteilen, dass er zum Gebetstag der „Vrouwe van alle Volkeren“ kommen kann.


Erfüllter Kinderwunsch

Kinderlosigkeit ist ein Kreuz, unter dem mehr Ehen leiden als man denkt. Aber gerade die Bitte um ein Kind ist eine Bitte, die die Frau aller Völker immer wieder erhört. Dies durften z. B. auch die Schweizerin Ursula Yanguez-Feiss und ihr Ehemann Eduardo aus Panama erfahren.

Dankbarkeit für Max Uriel

gt09_zeugnisse_maxUrsula schrieb Anfang Mai nach Amsterdam ans Heiligtum: „Wir sind der Muttergottes sehr dankbar für unseren Max Uriel. Ungefähr fünf Jahre lang haben wir ernsthaft versucht, ein Kind zu bekommen, haben sogar schon angefangen, medizinische Abklärungen zu machen, doch alles ohne Erfolg. Als quasi letzte Hoffnung pilgerten wir dann zu Ostern 2007 nach Amsterdam und bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit nach unserer Rückkehr, kündigte sich unser Sohn bereits an. … Max ist ein richtiger Sonnenschein. Manchmal habe ich den Eindruck, er mache jeden Menschen, dem er begegnet, für einen Moment glücklich. Er versucht mit großer Ausdauer mit jeder Person Blickkontakt herzustellen und lacht dann solange bis zurückgelächelt wird. … Wir wünschen Euch und allen Besuchern einen guten Gebetstag und danken der Frau aller Völker für Ihre Fürsprache beim Herrn.“

Ein gesundes Kind kam zur Welt

Am 9. Mai vor der Hl. Messe, im Heiligtum in Amsterdam, kam ein junger Mann und überreichte mir eine Kerze mit den Worten: „Diese möchte ich der Mutter aller Völker aus Dankbarkeit schenken, weil sie mich erhört hat.“ Nach der Hl. Messe kamen wir noch einmal ins Gespräch und Petr Sladecek, aus Tschechien erzählte mir freudestrahlend den Grund seiner weiten Pilgerfahrt. Ich bat ihn daraufhin uns den Bericht zusammen mit einigen Fotos zu schicken, damit auch Sie hier in der Kölnarena an seiner Freude anteilhaben können. Er schrieb:
Als meine Frau Helena das dritte Kind erwartete, ging sie im dritten Schwangerschaftsmonat zur üblichen Untersuchung. Wir gingen davon aus, dass alles in Ordnung sei, so wie bei unseren Söhnen Jakub und Tomas. Eine Woche nach der Untersuchung erhielten wir jedoch einen eingeschriebenen Brief, in dem uns mitgeteilt wurde, dass unser Kind mit ziemlicher Sicherheit mongoloid sein wird.

gt09_zeugnisse_matousDer Arzt riet uns zu weiteren Untersuchungen oder auch zu Abtreibung. Da wir sofort wussten, dass wir das Kind mit oder ohne Down Syndrom annehmen werden, lehnten wir weitere Untersuchungen ab.
Zwei Tage konnte ich mich nicht damit abfinden, dass unser Kind, dass wir erwarteten Down Syndrom haben könnte und in der dritten schlaflosen Nacht, alle haben bereits geschlafen, habe ich der Gottesmutter spontan ein Versprechen gegeben und gebetet:
„Maria, du weißt, dass ich dich liebe, du weißt, dass meine Kinder dir gehören, bitte nimm auch dieses Kind an und wenn es möglich ist, dann mache es gesund. Ich verspreche dir, wenn es gesund wird, mache ich eine Wallfahrt nach Amsterdam und zünde dort dir zu Ehren eine Kerze an.“
Ab diesem Zeitpunkt begann ich jeden Tag das Gebet der Mutter aller Völker zu beten und tue es bis heute. Auch bat ich all meine Freunde, mit mir für das Kind zu beten.
Am 2. Januar dieses Jahres ist Matous ganz gesund zur Welt gekommen. Er ist nicht nur gesund, sondern auch besonders brav und schläft fast die ganze Nacht durch und lächelt immer!

Ein Bildstock zu Ehren der Frau aller Völker

Immer wieder werden Kapellen und Bildstöcke zu Ehren der Frau aller Völker errichtet, wie z. B. in der Nähe von Regensburg, der Heimat von Sr. Judith aus unserer Gemeinschaft. Sie kommt eben aus einer Stadtmission in Regensburg. Sie hatte am 20. September vergangenen Jahres zusammen mit vier Mitschwestern ihr feierliches Versprechen als Schwester abgelegt. Übrigens stand Kardinal Meisner dieser liturgischen Feier in Gratzen/Tschechien als Hauptzelebrant vor. Lassen wir sie jetzt selbst erzählen:

„Alles hatte damit begonnen, dass ich meine beiden Brüder fragte, ob sie nicht als Vorbereitung auf mein feierliches Versprechen jeden Tag daheim das Gebet der Frau aller Völker für mich beten würden. Sie waren einverstanden, und mein Bruder Josef meinte sogar, es könnten ja auch andere mitbeten.
Zu der Zeit wurde bei unserem Bauernhof eine Fichte gefällt, an der wir als Kinder immer hochgeklettert sind. Das brachte meine Brüder auf die Idee, daraus einen Bildstock zu machen. Gesagt, getan! Bei der Verwirklichung halfen dann viele mit: Eine Freundin meiner Mutter, die Lehrerin für Technisch Zeichnen ist, fertigte die Skizze an. Meine beiden Brüder hobelten den Baum, brachten ihn in die Sägerei und ein befreundetet Schreiner war bereit, anschließend die Holzplatte zu bearbeiten. Ein solides Steinfundament wurde geschaffen, das ein befreundeter Fliesenleger mit kleinen Mosaiksteinen verzierte. Ein dritter Freund, ein Spengler, versah die Mariensäule mit einem Kupferdach, damit sie vor Regen geschützt ist.

gt09_zeugnisse_bildstockAll diese freiwilligen Helfer nahmen sich immer gleich Zeit für die Arbeit am Marienmarterl, und ihre Freude war groß, als es dann fertig war.
So wurde mir also zu meinem Feierlichen Versprechen dieser Bildstock geschenkt und ich habe mich riesig darüber gefreut. Das Bild und das Gebet der Mutter aller Völker sind darauf angebracht, und so sorgt die Gottesmutter jetzt selbst dafür, dass die Menschen sie als „Frau aller Völker“ kennen lernen.
Mittlerweile hat unser Heimatpfarrer den Bildstock in der stillen Waldlichtung offiziell eingeweiht, und schon viele haben ihren Weg dorthin gefunden. Mitte Mai führte die Bittprozession auf Wunsch des Pfarrers auch am Marterl vorbei. Beim Halt beteten alle für die Priester und um Berufungen und zum Abschluss das Gebet der Frau aller Völker.
Meine Mama, die den Bildstock betreut, erzählte mir, dass selbst im Winter bei Neuschnee schon frühmorgens viele frische Spuren dorthin führen. Auch von zwei Männern aus unserer Pfarrei weiß ich, dass sie beim Walken beim Marterl immer kurz stehen bleiben, das Amsterdamer Gebet beten und weitergehen. Mittlerweile habe ich eine kleine Schachtel aufgestellt mit der Aufschrift: ,Gebetsbilder zum Mitnehmen’. Seither wurden immer wieder welche mitgenommen. Eine ältere Frau aus der Großgemeinde hat sich z.B. so gefreut, als ihr der Nachbar vom Spaziergang das Gebetsbild mitbrachte. So kann ich nur danken für dieses schöne so spezielle Geschenk, das auch andere beschenkt. Denn ich bin mir sicher: Auch viele, die ungesehen sind, finden dort Trost und Kraft und den von der Frau aller Völker versprochenen Frieden.“ 


„Sie blickte mich wirklich an!“ – Aufruf sich in Panama einzusetzen

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Vor vier Tagen, am 27. Mai 2009 kamen ganz unerwartet acht Personen aus Panama zur Kapelle der Frau aller Völker. Dies war die letzte Station ihrer Europapilgerfahrt bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrten. Eine von ihnen Marlene Moreno De Tovar – auf dem Foto ist sie die dritte von links mit dem beigen Poncho - erzählte:
„Wir haben unsere Pilgerfahrt in Guadalupe/Mexiko begonnen und haben sie bei der Frau aller Völker in Amsterdam abgeschlossen. Eigentlich war das Anfangs nicht so geplant. Aber wir konnten nur einen Flug über Mexiko nach Rom buchen und nur über Amsterdam zurück nach Panama. Als ich in Guadalupe vor dem Gnadenbild betete, blickte ich auf die halbgeschlossenen Augen der Gottesmutter und bat sie: ,Schau mich doch an!’ Und als ich heute Abend vor dem Gnadenbild der Frau aller Völker betete, blickte sie mich wirklich an! In diesem Blick erkannte ich einen Ruf und als ich dann von den Botschaften hörte, habe ich verstanden, dass ich das Gebetsbild in Panama drucken lassen soll und werde mich gleich darum bemühen es in die Tat umzusetzen.“


Eine eifrige holländische Pilgerbildbetreuerin

Frau Anni Broekhoven aus Stein, ganz im Süden der Niederlande, betreut seit fast eineinhalb Jahren ein Pilgerbild der Frau aller Völker. Sie tut es mit Leib und Seele, das darf man wirklich sagen.
In diesen 16 Monaten brachte sie „die Vrouwe“ schon in mehr als 60 (!!) Haushalte! Lassen wir sie selbst darüber erzählen.

gt09_zeugnisse_pilgerbild„Das Wegbringen und Abholen des Pilgerbildes ist für mich immer ein besonderes Fest. Bei diesen Autofahrten ist die Gnade stets spürbar, so dass ich mich direkt freue, wenn der Weg zur nächsten Gastfamilie manchmal etwas weiter ist. Unterwegs bete, singe und spreche ich ganz persönlich mit der Gottesmutter und bitte sie immer auch für die Menschen zu denen ich das Bild bringe.
Bei der Gastfamilie angekommen, suchen wir im Wohnzimmer gemeinsam den schönsten Platz für das Pilgerbild und nachdem wir es mit Blumen und Kerzen verziert haben, beten wir gemeinsam den Rosenkranz.
Gerne erinnere ich die Gastgeber dann: ,Seid euch bewusst, dass Ihr jetzt Eure Mutter beherbergt. Seid ihr gegenüber gastfreundlich, betet gemeinsam als Familie und sprecht mit ihr; vertraut ihr eure Sorgen und Probleme an, und ihr werdet spüren, wie sie euch Ruhe und Frieden schenken wird.’“

Die Kinder kamen unerwartet wieder nach Hause

Frau Broekhoven erzählte weiter: „Eine Witwe, zu der ich das Pilgerbild brachte, litt sehr darunter, dass drei ihrer fünf Kinder seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hatten, weil sie bei deren Streitigkeiten nicht Partei für die drei ergreifen wollte. Genau während der Zeit, in der das Pilgerbild bei ihr war, sind zwei der drei weggegangenen Kinder ganz unerwartet wieder nach Hause gekommen. Die Mutter war überglücklich.“

Der amerikanische Fallschirmspringer im Zweiten Weltkrieg

Das folgende Beispiel zeigt so schön, wie sich die Gottesmutter auch um scheinbar unwichtige Dinge kümmert: Eine Frau im südholländischen Margraten pflegt seit viele Jahren freiwillig das Grab eines amerikanischen Soldaten auf dem Friedhof der Gefallenen des 2. Weltkrieges.

„Schon lange hätte sie gerne mehr über diesen jungen Soldaten gewusst, von dem sie nur den Namen Roy Kirckpatrick kannte. Ob er wohl verheiratet war und Kinder hatte; woher er stammte usw. Immer wieder hatte sie Schritte unternommen, um mehr zu erfahren, doch erfolglos! So ermutigte ich diese Dame: ,Sprich doch mit der Frau aller Völker darüber – wer weiß!’ Und wirklich, erhielt sie genau in der Zeit, als das Pilgerbild bei ihr war, einen Anruf vom niederländischen Kriegsinstitut. Dort war nämlich der Antrag einer amerikanischen Dame eingegangen, die erst kürzlich erfahren hatte, dass die Gräber der alliierten Gefallenen noch immer von Einheimischen gepflegt werden. Sie wollte ausgerechnet wissen wer das Grab von Roy Kirckpatrick pflegt. Das war kein Zufall für die Pilgerbildbetreuerin! Sie erhielt nun nicht nur ein Foto des 20-jährigen Fallschirmspringers Roy aus Barrington im Staat Washington, sondern auch Kontakt zu dessen Familie. Und es liegt auch auf der Hand, dass sie Fotos vom Soldatengrab nach Amerika schickte. Am meisten dankte sie aber der Mutter aller Völker für diese auffallend schöne ,Vermittlung’“.

„Es gäbe noch viele Ereignisse zu berichten, auch wenn es meist kleine, bescheidene Gnaden, Freuden und Erhörungen sind. Was mir immer wieder auffällt: Überall spüren die Menschen die Anwesenheit der Gottesmutter, wenn das Pilgerbild zu ihnen kommt. Sie erleben vor allem die Liebe und den Frieden und kommen in dieser so hektischen Zeit durch das Gebet bei der Mutter zur Ruhe.“

35 Pilgerbilder für Gastfamilien in Amsterdamer Pfarrei

Seit einem Jahr hat auch Sylvia Hetarihon ein Pilgerbild. Sie ist Katechetin in der Blessed Trinity, der englischsprachigen Pfarrei von Amsterdam, die aus Gläubigen von rund 40 verschiedenen Nationen besteht. Deshalb kam das Pilgerbild schon zu Leuten aus Burundi, der Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Irland, Indonesien, Jamaika, Kamerun und Nigeria. Sylvia macht immer wieder die Erfahrung, dass die Gastgeber das Pilgerbild fast nicht mehr zurückgeben wollen. Manche Familien hatten solche Freude mit dem Poster der Mutter aller Völker, dass sie sogar zwei Bilder für ihre Häuser wollten, damit sie bleibend bei ihnen daheim sei. So musste Silvia insgesamt schon 35 Bilder und Poster der Frau aller Völker besorgen, und an die Gastfamilien weitergeben.
Eines der Bilder hängt auch in einer Seitenkapelle der Blessed Trinity Church. Gerne zünden die Gläubigen dort eine Kerze an und vertrauen ihre Anliegen der Frau aller Völker an.

Eine Katechesegruppe aus den Niederlanden betreut das Pilgerbild

Vergangenen Herbst, am 22. Oktober 2008, machten mehr als 25 Kinder im Alter von acht bis neuen Jahren aus dem bekannten Fischerdorf Volendam zusammen mit Kaplan Nars Beemster eine Wallfahrt zur Frau aller Völker.
Es blieb aber nicht nur bei einer schönen Hl. Messe und einem frohen Ausflug, denn auf Wunsch des Kaplans kam ein eingerahmtes Bild der Frau aller Völker mit nach Volendam.
„Jeden Monat“, so erzählte Kaplan Beemster, „ziehen wir in der Katechesegruppe Lose, durch diese werden die Kinder bestimmt, die im kommenden Monat das Pilgerbild beherbergen dürfen. Immer gibt es ein großes Jubelgeschrei der glücklichen Auserwählten. Ich bringe das Pilgerbild jeweils persönlich in jede Familie und hole es dann auch wieder ab. Würde ich ein Bild oder eine Statue von Jesus hinbringen, wäre das nicht so einfach. Aber für Maria sind die Menschen interessanterweise stets offen, auch wenn sie ihren Glauben nicht immer aktiv praktizieren. Das schöne daran ist, dass hinter der Frau aller Völker das Kreuz deutlich sichtbar ist, so kommt mit der Gottesmutter immer auch Jesus in jedes Haus.
Bevor ich mich von der Familie verabschiede, mache ich den Kindern im Haus stets ein Kreuzchen auf die Stirn und nutze die Gelegenheit auch die Eltern persönlich zu segnen.“

Versöhnung durch die Mutter aller Völker

Nadine Girimana kommt ursprünglich aus Afrika, wo sie aus Burundi flüchten musste. Seit etwa einem halben Jahr betreut sie in Holland ein Pilgerbild der Frau aller Völker, das sie vor allem zu afrikanischen Familien pilgern lässt.
Am Anfang behielt sie die Mutter aller Völker aber selbst neun Tage in der eigenen Familie. Zusammen mit ihrem Mann betete sie eine Novene zur Mutter aller Völker in einem besonderen Anliegen. Ihr Mann war nämlich im Streit mit einer Person. Gemeinsam baten sie die Frau aller Völker, die Mutter der Versöhnung, inständig um ihre Fürsprache. Am neunten Tag der Novene ermutigte Nadine ihren Mann: „Desiré, mach doch du den ersten Schritt und ruf bei ihm an!“ Doch er konnte sich nicht dazu überwinden.
Es war schon spät, als Herr Girimana endlich allen Mut zusammennahm und ohne dass seine Frau es wusste, anrief und sich entschuldigte. Und was er sich nie erwartet hätte geschah: auch sein Bekannter entschuldigte sich! Sein wieder gewonnener Freund nahm sogar das Pilgerbild der Frau aller Völker für zehn Tage in sein Haus.

„Das muss ich erst mit meiner Frau besprechen!“

Im Zusammenhang mit der Organisation des Gebetestages in Köln erzählte uns im Heiligtum Anfang Mai Frau Rutte, die an der Nordsee lebt:
„Stell dir vor, gestern war der Dachdecker da. Als er auf dem Tischchen in der Eingangshalle einige Gebetsbildchen liegen sah, fragte er spontan: ,Darf ich eines mitnehmen?’ ,Selbstverständlich!’, antwortete ich und zeigte ihm daraufhin das große Pilgerbild im Wohnzimmer. ,Wenn Sie wollen, können Sie auch eine Woche das Pilgerbild der Frau aller Völker zu sich nach Hause nehmen!’, schlug ich vor. ,Da überfallen Sie mich ein bisschen! Das muss ich erst mit meiner Frau besprechen!’, erwiderte der junge Mann. Doch heute kam er wieder und nahm das Pilgerbild mit großer Freude mit.“

Venezuela braucht die Mutter aller Völker

Miguel Vierma, ein Seminarist aus Venezuela, schrieb uns letzten August per Email, dass er gerne die Verehrung der Frau aller Völker in seinem Land verbreiten möchte. Drei Monate war das Bild von Europa nach Venezuela unterwegs bis es endlich ankam. In Erwartung des Pilgerbildes hatte Miguel bereits mehrere Hl. Messen lesen lassen. Er schrieb uns:
„Wir werden die Mutter Maria mit größtmöglicher Liebe empfangen, denn unser Land - bedroht durch die kommunistische Diktatur - braucht mehr denn je die Gegenwart Mariens … wir vertrauen, dass unsere Mutter ihr Versprechen, die Welt zu retten auch hier bei uns erfüllen wird.“

Eine besondere Prozession in Kolumbien

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Von Estrella/Kolumbien, spricht uns das nächste Beispiel, dort wird seit einigen Jahren immer am 31. Mai ein Fest zu Ehren der Frau aller Völker gefeiert. Orlando schrieb uns über den 31. Mai 2008:

„Es war ein herrlicher Tag. Zu Beginn der Prozession mit der ,Madre de todos los Pueblos’, der Frau aller Völker, waren wir nur wenige. Aber dann schlossen sich eine Studentengruppe der Polizeiakademie und eine Schulklasse an, und der Festzug wurde immer länger. Im Anschluss hieß die Polizeiakademie die Frau aller Völker willkommen und ehrte sie mit einer Hl. Messe. Dann wurde die Mutter aller Völker mit großer Freude in den benachbarten Pfarreien aufgenommen.“

 
 
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