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Archiv-Weltaktion






Zeugnisse der Weltaktion
der Frau aller Völker - 2010

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Liebe Pilger, zu unser aller Freude ist in diesem vergangenen Jahr sehr viel Schönes für die Verbreitung des Gebetes und Bildes der Mutter aller Völker geschehen.
Und so möchten wir jetzt gerne mit Euch das ein oder andere schöne Beispiel der so genannten „WELTAKTION“ mit Euch teilen. Beginnen wir deshalb gleich bei der

WELTAKTION AUF DEN STRASSEN DER STÄDTE

Bei uns in Amsterdam gehen seit fast einem Jahr bis zu 15 Gläubige von der Kapelle der Frau aller Völker einmal pro Monat am Samstag in die Innenstadt, um dort jedem, der es möchte, ein Gebetsbild zu schenken. Gleichzeitig bleiben immer auch einige, still vor dem ausgesetzten Allerheiligsten betend, in der Kapelle zurück. Denn wir sind uns bewusst: jede äußere Aktion muss von innen her getragen werden.
Nach abgeschlossener „Mission“ treffen sich wieder alle in der Kapelle zum Rosenkranz der Barmherzigkeit und danach zu einer guten Tasse Kaffee mit einer Stärkung. Das Beisammensein ist - wie die Niederländer sagen würden - immer sehr „gesellig“. Jeder erzählt von seinen Erlebnissen; wir lachen gemeinsam oder ermutigen einander, wenn Begegnungen einmal schwierig waren. Jeder freut sich am Erfolg des anderen, denn es ist ja unsere gemeinsame Mission, die uns immer fester zusammenschweißt.

Auch wenn beim Austeilen der Gebetsbilder in der Stadt jeder mitmachen kann und es keine besondere Begabung erfordert, verlangt es manchmal doch eine gewisse Opferbereitschaft.
So war es bei Gerard, einem pensionierten Elektriker, der praktisch immer mit von der Partie ist. Als leidenschaftlicher Fußballer hatte er seiner Frau schon Wochen vor der Fußball WM 2010 eingeschärft, wegen eines WM Spieles an diesem einen gewissen Samstag nur ja keine Termine in seinen Kalender einzutragen. Leider war aber ausgerechnet dieser Tag die einzige Möglichkeit für die monatliche Weltaktion in den Straßen. „Man hat für morgen Regen angesagt“, rief er noch am Freitagabend an, in der Hoffnung, die Aktion würde im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Da Regen uns jedoch nicht abschrecken konnte, hieß es für Gerard auf das Spiel Holland gegen Italien verzichten. Es fiel diesem Fußballfan sichtlich schwer, doch entschlossen sagte er: „Ich kann meine himmlische Mutter nicht im Stich lassen. Die Straßenaktion geht vor!“ Gerards Familie konnte es nicht fassen, denn so etwas hatte es noch nie gegeben! Früher hatte er sogar zu einer Hochzeit den tragbaren Fernseher mitgenommen, um zwischendurch auf dem Parkplatz - den Fernseher auf der Kühlerhaube seines Autos - ein Fußballmatch zu schauen.

Man weiß von vorneherein auch nie, was ein EINZIGES Gebetsbild auslösen kann:
Da man auf Plätzen und Fußgängerzonen viele Touristen trifft, haben wir uns eigens Mappen mit den Gebetsbildern in verschiedenen Sprachen gemacht, damit jeder das Gebet in seiner Muttersprache erhalten kann. Es war vor einem Monat hier in der Kölner Innenstadt: Als eine Frau ein Foto machen wollte, nützten wir gleich die Gelegenheit, und boten ihr das Gebetsbild auf Arabisch an. Sie stammte nämlich vom Inselstaat Bahrain, der östlich von Saudi-Arabien in einer Bucht des persischen Golfes liegt. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass sie in diesem muslimischen Königreich Direktorin einer christlichen Schule ist und auch für ihre 2000 Schüler gerne dieses Friedensgebet hätte. Anfang Oktober ging die Paketsendung Richtung Saudi-Arabien.

Manchmal staunen wir, WER das Gebetsbild annimmt:
Schon öfter machten wir die Erfahrung, dass auch Andersgläubige offen für die Mutter aller Völker sind. So nahmen viele Muslime ohne Probleme das Gebetsbild an, was man nicht denken würde! Einige junge Türken erklärten uns sogar freundlich, dass Maria, Mirjam bei ihnen im Koran als Mutter des Propheten Jesus hoch geschätzt ist.
Vor vier Wochen kam in Münster ein junges muslimisches Paar auf uns zu, das erstaunlicherweise jeden Sonntag in die Kirche zum Beten geht. Die Frau küsste sogar dankbar das Bild der Mutter aller Völker, und die beiden versprachen zum Gebetstag zu kommen. Wir hoffen, dass sie heute unter uns sind.
Auch zwei Juden schlugen uns das Gebetsbild nicht ab, sondern beteten sogar mitten auf der Straße das Gebet auf Hebräisch vor. Ein anderer Jude, der beinahe alle Verwandten im KZ verloren hatte, sagte lächelnd: „Wie bezeichnend, dass Maria Ende des 2. Weltkrieges in Amsterdam erschien und ein so schönes Friedensgebet für alle Völker gab!“
Nicht wenig überrascht waren wir, als diese vier Inder auf dem Foto, die der Sikh-Religion angehören, geduldig warteten, bis wir unter den Gebetsbildern welche auf Hindi fanden. Und zwei Iranerinnen zögerten nicht, es auf der Straße in Arabisch vorzubeten, sich dann zu verneigen und das Bild ehrfürchtig zu küssen.

Die Weltaktion gibt uns vielfältige Möglichkeiten, mit Leuten in Kontakt zu kommen, die oft weit weg vom Glauben sind, sich aber dann doch von der Gnade berühren lassen.
Einer unserer Gruppe saß z. B. einmal auf einer Parkbank, als sich ein drogenabhängiges Mädchen neben ihn setzte und ungeniert eine Marihuanazigarette zu drehen begann. „Das ist ‚Stoff’, möchtest Du auch eine?“ bot sie ihm an. „Nein danke, aber warum machst du das?“, fragte er. Da begann sie zu weinen und sagte leise: „Ich schaffe es nicht, davon loszukommen.“ Da schob er ihr mit den Worten ein Gebetsbild hin: „Du schaffst es nicht, aber SIE kann dir helfen!“ Das Mädchen schaute auf das Bild und nahm es dankbar an.
Zwei andere Drogenabhängige lehnten abrupt ab, als ich sie für die „Vrouwe“ gewinnen wollte. Gelangweilt meinte der eine: „Was willst du? Ich habe doch alles: eine Arbeit, Liebe und Geld. Ich brauche Gott nicht!“ „Oh, das stimmt nicht!“, fiel ich ihm ins Wort. „Im Tiefsten bist du und auch dein Freund nicht glücklich, sonst würdet ihr dieses ‚Zeug’ nicht rauchen!“ Da wurden beide ganz still, und als ich wagte, erneut zu fragen, ob sie nicht doch das Gebetsbild annähmen, griffen sie gerne danach.
Humorvoll war die Begegnung, die Franklin mit einer jungen Niederländerin hatte. „Ich hätte da ein schönes Gebet“, bot er ihr an, doch entschieden stellte sie klar: „Ich bete nicht. Ich bete nie!“ Doch so leicht gab er sich nicht geschlagen und sagte: „Nun ja, heute ist vielleicht ein guter Moment, damit zu beginnen. Wenn du nur einmal das Gebet betest …“, da unterbrach sie ihn neugierig: „Ja, was geschieht denn dann, wenn ich’s bete?“ „Dann“, meinte er schmunzelnd, „dann wirst du es bestimmt nicht nur einmal beten!“ Da zog sie es ihm lachend aus der Hand.

Immer wieder begegnet man bei der Weltaktion auch Verbitterten und Leidenden.
Als wir bei einer Straßenbahnhaltestelle z. B. eine Frau fragten, „Dürfen wir Ihnen ein Gebetsbildchen geben?“, erwiderte sie schroff: „Ich habe genug von Gott.“ „Aber warum denn?“, fragten wir vorsichtig. Da rief sie aufgebracht, mit Tränen in den Augen: „Ich habe zwei kranke Kinder. Das hat Er mir angetan!“ „Aber nein! Wir beten für Sie!“, versuchten wir diese vergrämte Mutter zu beruhigen. Doch sie meinte nur ganz verschlossen: „Ich habe schon so viel gebetet. Ich bete nicht mehr. Er hilft mir ja doch nicht!“ Da zeigten wir ihr das Gebetsbild: „Sehen Sie, die Mutter steht vor dem Kreuz. Sie sah ihren eigenen Sohn am Kreuz sterben. Sie hat all Seine Leiden mitgelitten, und sie versteht auch unseren Kummer. Diese Mutter wird Ihnen Trost schenken. Möchten Sie sie nicht zu sich nehmen?“ Bei diesen Worten wurde sie ruhig und sagte am Schluss leise: „Ich danke Ihnen.“

Durch die Mutter aller Völker geschehen innere Wunder:
Z. B. man kann nach langer Zeit jemandem verzeihen oder man findet die Kraft, der Versuchung zu widerstehen und sich zu verändern. Davon spricht folgendes Beispiel, das sich auch auf Amsterdams Straßen ereignete: Der im Spiritismus gefangene Franzose Christoffer aus Metz ging nicht ins Rotlichtviertel.
Er nahm bei der Weltaktion in Amsterdams Straßen das Bild an und erbat ein zweites für seinen Freund. Später stellte es sich heraus, dass er sich mit Spiritismus beschäftigte. Er erzählte uns aber, dass er durch eine Krankheit näher zu Gott und zu Maria gefunden hatte. Trotzdem waren in ihm noch viele Zweifel.
Am nächsten Tag suchte er in Amsterdam die Kapelle der Frau aller Völker auf und erzählte, was ihm passiert war, nachdem er am Vortag das Gebetsbild angenommen hatte.
So wie alle Touristen, die an diesem Tag Amsterdam besuchten, spazierte er durch die Innenstadt. Er wollte eben in das Rotlichtviertel einbiegen, als er plötzlich im Inneren eine große Schwere erlebte, wie er sie noch nie empfunden hatte. Da änderte er seine Meinung und ging nicht ins Rotlichtviertel. Er konnte es ganz einfach nicht und er stimmte zu, als wir sagten, dies sei wohl der Schutz der Gottesmutter gewesen.

Ein besonderer Tag für die Weltaktion in der Stadt Amsterdam war dieses Jahr am 30. April 2010 der so genannte Königinnentag.
Ganz Holland ist an diesem Tag auf den Straßen, und an unzähligen Ständen wird an diesem Nationalfeiertag alles Mögliche angeboten. Warum also die Gelegenheit nicht auch für die Mutter aller Völker nutzen? So fanden bis zum Abend rund 1000 Gebetsbilder in den Menschenmassen einen neuen Besitzer. Nur ein Beispiel möchten wir herausgreifen:
Plötzlich stand am Nachmittag ein kleiner Junge mit einer Oranje-Krone vor Sr. Crescentia. Die Eltern, Nichtpraktizierende, wie sich herausstellte, wollten gleich weiter. Doch ihr Sohn fragte begeistert auf ein Mutter aller Völker-Bild weisend: „Was haben Sie denn da? Sagen Sie, was ist denn das?“ Die Schwester erklärte ihm ein wenig das Gnadenbild, worauf er stolz erzählte, er wäre schon zwei-, dreimal in einer Kirche gewesen und habe Bilder von Jesus und Maria gesehen, als er mit seinem Chor in Ungarn war. Dabei hingen seine Augen sehnsüchtig an einem eingerahmten Bild der Mutter aller Völker. Nicht vergebens! Für die letzten Münzen seines Taschengeldes wurde es sein Eigentum.

Wenn die Frau aller Völker sagt: „Alle haben ein Recht darauf“, (29.04.1951) ist dies für viele immer wieder neu eine Ermutigung, sich für die Weltaktion einzusetzen.
Auch mir erging es so, als ich mit dem Fahrrad in Amsterdam an einer Gracht entlang fuhr, wo ein Komplex mit Bordells liegt. „Alle haben ein Recht darauf“, ging es mir durch den Kopf. Wie gerne hätte ich den Gedanken gleich verdrängt, denn bisher hatte mir einfach der Mut für den Schritt gefehlt, den ich jetzt wagte: Mit mulmigem Gefühl näherte ich mich den ebenerdigen Schaufenstern, in denen die Frauen im Bikini saßen. Auf mein zaghaftes Klopfen bei der erstbesten Tür öffnete eine Asiatin. Als ich ihr das Gebetsbild zeigte und sagte, dass die Gottesmutter sie als Tochter immer liebt und niemals verlässt, nickte sie mehrmals dankbar. Die Nächste war ein sehr junges spanisch sprechendes Mädchen, das schüchtern war und mich nicht verstand. Ihr trauriges Gesicht hellte sich erst auf, als sie auf Spanisch das Gebet las. So ging ich von Glastür zu Glastür. Ohne viele Worte hat die Mutter aller Völker an diesem Ort tatsächlich nur offene Herzen gefunden.


DIE WELTAKTION IN VERSCHIEDENEN LÄNDERN

Und nun lasst uns eine Reise in verschiedene Länder antreten, wo mancherorts wirklich mit „Feuereifer“ für die Frau aller Völker gearbeitet wird.

Gehen wir zu Beginn, in den Westen auf die „Grüne Insel“, IRLAND:
Dort haben schon mehrere Nationale Gebetstage zu Ehren der Mutter aller Völker in Knock, dem National-Marienheiligtum Irlands stattgefunden, und seit Jahren setzen sich Gläubige mit viel Liebe für die Mutter aller Völker ein. Eine von ihnen ist Nancy McCormack, die heute auch als Pilgerin unter uns ist. Sie erzählte vor kurzem ein schönes Beispiel, wie ein Dorf auf besondere Weise den mütterlichen Schutz der Frau aller Völker erfahren hat.
Es war in Südwestirland, im Frühling 2005, als Nancy - inspiriert von der Legio Mariens - mit einigen den Entschluss fasste, in fünf Dörfern von Tür zu Tür zu gehen und den Einwohnern Gebetsbilder und je ein eingerahmtes Bild der Frau aller Völker anzubieten.
Eines der Dörfer, die Pfarrei Killteely, wurde zudem wenige Monate später der Mutter aller Völker geweiht, und seit drei Jahren steht dort im Pfarrhausgarten eine Statue der Frau aller Völker. Auffallend ist für die Pfarrei Killteely nun einerseits, dass es in den letzten Jahren keinen einzigen Selbstmord mehr gab, wie es früher öfter im Dorf vorkam.
Außerdem hat auch die Dorfjugend nach ihren abendlichen Pub-Besuchen, in der Bar, beim so genannten „Fun-racing“, bei den beliebten aber gefährlichen Autowettrennen auf Irlands engen Straßen, seither keine Unfälle mehr zu beklagen.

Die Mutter aller Völker schenkt immer wieder innere Heilungen.
Schauen wir dazu über die Grenze in die NIEDERLANDE. Von dort sind heute viele Pilger in unserer Mitte, und eine davon ist Ria Schrijnemaekers. Diese Mesnerin aus dem Süden des Landes bestellt mehrmals pro Jahr bei uns in Amsterdam eine Schachtel mit 5000 Gebetsbildchen und hat schon zig-10000de Gebetsbilder verteilt. Würde es 100 Holländer geben wie sie, würde in den Niederlanden jeder die „Vrouwe van alle Volkeren“ kennen.
Vor 13 Jahren hatte Ria beim 1. Internationalen Gebetstag ein großes gerahmtes Pilgerbild erhalten. Daheim in ihrer Pfarrei zeigte sie es gleich einer jungen Familienmutter und bot ihr an, dieses schöne Pilgerbild zu bringen und mit der Familie den Rosenkranz zu beten. Die junge Mutter von zwei kleinen Jungen war zu der Zeit Alkoholikerin und Kettenraucherin. Gerne nahm sie das Pilgerbild auf, das allerdings nicht wie vereinbart, nur für eine Woche in ihrer Familie blieb. Da es keiner mehr hergeben wollte, wurde nämlich ein eigenes gekauft, das mit der Zeit wie ein „Familienmitglied“ wurde, was übrigens auch für Ria gilt, die jahrelang, fast täglich zum Rosenkranzgebet vorbeikam.
Die Frucht blieb nicht aus. Aber darüber lassen wir Ria selbst erzählen:
„Die Mutter hörte nach zwei Jahren, an Weihnachten 1999, innerhalb von zwei Tagen auf zu trinken und rührt seither auch keine Zigarette mehr an. Ihr Mann, ein Protestant, wurde im Jahr 2004 katholisch, und die beiden Jungen sind jetzt fröhliche Ministranten.
Ich habe unserem Kaplan erzählt, was die Frau aller Völker bei dieser Familie getan hat und fragte ihn, ob auch er das Pilgerbild haben wollte. ‚Sehr gern!’ antwortete er und bereitete ein Zimmer für die Frau aller Völker mit zehn Stühle vor, damit auch Besucher dort beten konnten. Sechs Wochen blieb das Gnadenbild bei ihm, das nun schon 13 Jahre pilgert. Und immer wieder sorgt die ‚Frau’ für ein neues Plätzchen.“

Eine zweite innere Heilung geschah in URUGUAY:
Hier auf dem Foto sehen Sie die 38-jährige Familienmutter Yanet Collazo.
Im Mai dieses Jahres sagte sie voll Freude: „Ich bin so dankbar und glücklich, denn mir wurde ein ganz neues Leben geschenkt. Es begann, als mir mein Pfarrer vor ca. zwei Monaten das Gebetsbild gab. Bis dahin hatte ich sehr unter Depressionen gelitten und musste regelmäßig zum Psychologen. Seitdem ich aber das Gebetsbild bei mir habe, geht es mir gut. Weil diese rasche Besserung für meinen Psychologe unerklärbar war, wollte er natürlich den Grund dafür wissen. Ich erzählte ihm von der Frau aller Völker und sagte: ‚Seit ich dieses Bild habe und das kurze Gebet bete, bin ich wie umgewandelt.’ Daraufhin bat er sofort: ‚Bringen Sie mir doch bitte auch so ein Gebetsbild!’

Im selben Monat Mai fand in Uruguay, in der Diözese Florida übrigens ein Gebetstag der Mutter aller Völker statt, an dem der emeritierte Bischof Raul Scarrone teilnahm, den manche von euch vielleicht noch von den Internationalen Gebetstagen in Amsterdam her kennen. Wenige Tage später teilte er beim großen Fest des hl. Cono eigenhändig die Gebetsbildchen aus, und noch Tage danach kamen Leute zum Bischofshaus mit der Bitte um weitere Bilder.
Doch auch die Kinder setzen sich ein: Hier sehen Sie die Kinder aus Chamizo, ebenfalls in Uruguay. Für den Gebetstag im Mai 2010 hatten sie dieses Bild der Gottesmutter gebastelt, das eigentlich für den Katecheseraum gedacht war. Weil die Kinder aber fragten: „Dürfen wir es nicht als Pilgerbild immer abwechselnd mit nach Hause nehmen, um davor zu beten?“, wandert das selbst gemachte Bild seither von Haus zu Haus.
Ganz aktuell ist natürlich die „Dorfmission für die Mutter aller Völker“, zu der sich die Jugendlichen am letzten Wochenende (vor dem Gebetstag) aufmachten. Ausgerüstet mit einem Stapel spanischer Gebetsbilder, waren sie von Haus zu Haus unterwegs, um allen die Gottesmutter zu bringen.

In KOLUMBIEN konnte mit Erlaubnis der Verantwortlichen das Gebetsbild an Zehntausende Kinder in Schulen und Kindergärten verteilt werden.

Als ein Mädchen dabei leise zu ihrer Freundin sagte: „Also wenn die Gottesmutter will, dass wir sie allen Menschen bringen, dann will ich das Gebetsbild daheim fotokopieren und gleich im Dorf austeilen!“, bekam die eifrige „Missionarin“ natürlich gleich ein ganzes Päckchen geschenkt.

Monica Farah und ihre 86-jährige Mutter Amalia (Foto) aus PERU brachten für die Frau aller Völker förmlich eine „Lawine ins Rollen“ und ermöglichten, dass das Gebetsbild auf Spanisch in Schulen, Klöstern, Armenvierteln … verteilt wurde.

Als Monica es in der berühmten Inkastadt Cusco der Managerin einer Reiseagentur geben wollte, war diese anfangs zurückhaltend, nahm es aber - von der Gnade berührt - dann doch an und bat später sogar um weitere Bilder für ihre Kunden aus aller Welt. In verschiedenen Frauenklöstern in Lima und Cusco haben ausnahmslos alle Schwestern - unter ihnen sogar eine 104 Jahre alte Heimsuchungsschwester - mit Offenheit und Freude Tausende Gebetsbilder angenommen und versprochen, sie zu verteilen.
So gingen in wenigen Wochen 50 000 Gebetsbilder durch Monicas Hände. Im Februar kamen von 100 000 neugedruckten Gebetsbildchen Tausende in ein Armenviertel der Stadt Callao.

Jetzt begeben wir uns ins Nachbarland BRASILIEN, wo P. Bruno Bortolaso, ein italienischer Missionar, seit 40 Jahren im Amazonasgebiet wirkt. Begeistert kehrte er vergangenes Jahr vom Kölner Gebetstag in die Mission nach Südamerika zurück. Seine Pfarrei besteht aus etwa 100 Familien, meist arme Fischer, die weder lesen noch schreiben können. Ihnen erzählte P. Bruno von den Erscheinungen in Amsterdam und gründete eine Gebetsgruppe der Frau aller Völker. Ein alter Priester malte das Gnadenbild sogar auf Kacheln, das bewusst in diesen Tagen in der Missionspfarrei eingeweiht werden soll. Die ganze Missionsstation möchte dadurch so gern die innere Einheit mit uns in Köln ausdrücken.

Seit vielen Jahren arbeiten auch die Eheleute Chona und Tony Montinola von den PHILIPPINEN - die heute ebenfalls unter uns sind - für die Verbreitung des Gebetes, Bildes und der Botschaften der Frau aller Völker. Vor fünf Tagen berichteten sie uns im Heiligtum in Amsterdam über ihre letzte große Aktion:
„Im Juni 2010 schrieben wir allen amtierenden Bischöfen der Philippinen, um ihnen für ihre Diözesen große Poster für ihre Kirchen anzubieten und kleinere für ihre vielen Kapellen. Ganz offen teilten wir den Bischöfen auch unsere Überzeugung mit, dass die Mutter aller Völker überall im Land gekannt sein möchte. Wir schickten also die Bilder, Gebetsbilder in Englisch und unseren Dialekten sowie Novenenhefte zur Ansicht, damit man das Material bei Priestertreffen zeigen kann.
Inzwischen haben über 60 Bischöfe geantwortet und um weiteres Material gebeten, wobei die größte Bestellung Kardinal Ricardo Vidal für seine riesige Erzdiözese Cebu machte: Er bat um nicht weniger als 200 der 1,5 Meter-Bilder für die Pfarrkirchen und 1000 der 1-Meter-Bilder für Kapellen. Zudem 2000 Novenen und 300 000 Gebetsbilder. Wir danken Gott, dass die Frau aller Völker von dem meisten Diözesen des Landes aufgenommen wurde, um sie zu ehren.“

Ebenfalls diesen Juni hatte sich die Möglichkeit ergeben, die Mutter aller Völker in den Nahen Osten zu bringen und zwar in den LIBANON, wo wir innerhalb von fünf Tagen alle unsere 2000 arabischen und zudem 1000 französischen Gebetsbilder verteilen konnten.
Schon im Flugzeug durften wir die schöne Erfahrung machen, dass eine muslimische Stewardess aus Algerien das Gebetsbild genauso dankbar annahm wie ihre christliche Kollegin aus dem Libanon. Die beiden erklärten uns sogar, dass Muslime im Nahen Osten für Mirjam oft sogar offener sind als die Christen selbst.
Bei der Zwischenlandung im großteils muslimischen Jordanien freute sich am Flughafen diese Mama mit ihren drei Buben, als wir ihnen das Bild mit arabischem Gebet anboten. Einige muslimische junge Männer, die das sahen, baten sogar von sich aus darum. Dann, nach der Landung im Libanon, sagte ein Beamter bei der strengen Passkontrolle: „Ich bin Muslime, aber ich nehme es gerne, denn ich bin auch für den Frieden.“

Gleich am ersten Tag lernten wir in Beirut Sr. Ghada vom Orden der Schwestern vom Rosenkranz kennen. Intuitiv verstand sie die Notwendigkeit der Mutter aller Völker und der Weltaktion für unsere heutige Zeit. Und schon am folgenden Tag hatte sie das Bild der Mutter aller Völker an die 400 Kinder der Schule ausgeteilt, an der sie als Lehrerin unterrichtet. Das Gebet betet sie seither jeden Tag mit ihnen.
Im August gab sie die Gebetsbilder dann bei Exerzitien an ihre Mitschwestern aus sieben arabischen Ländern und ins Heilige Land weiter, wo sie überall auch an die Klosterschulen verteilt werden – sowohl an christliche als auch muslimische Kinder. Auf diese Weise bahnt sich die Mutter aller Völker ihren Weg in die Golfstaaten, in die Arabischen Emirate, nach Jordanien, Ägypten, Syrien.
Sr. Ghada übersetzte inzwischen das doppelseitige Gebetsbild auf arabisch, das druckfertig nur noch auf das Imprimatur durch Erzbischofs Dahdah wartet, sobald er jetzt von der Nahost-Synode aus Rom nach Beirut heimkehrt. Zudem laufen erste Vorbereitungen für einen Gebetstag im Libanon.

600 Meter über der herrlichen Bucht von Beirut liegt Harissa, das Nationalheiligtum U.L.F. vom Libanon. Die weiße Immaculatastatue hoch oben auf einem weißen begehbaren Turm ist vielbesucht. Neben Pilgern aus Amerika, Sri Lanka, Frankreich trafen wir dort vor allem zahlreiche Muslime verschiedener Länder, die zu Mirjam gepilgert waren. Es heißt, sie kommen sogar Busladungen voll aus dem Iran. Wir waren so überrascht, mit welcher Offenheit sie teils sogar von sich aus auf uns zugingen und sich alle das Gebetsbild schenken ließen, wie hier diese muslimische Familie aus dem Iran.

Besonders schön waren auch Begegnungen mit Leidenden. Ob es ein Priester im Rollstuhl war, eine sterbende Familienmutter oder die krebskranke Silva - hier vor dem Schrein der hl. Rafka, der Patronin der Leidenden. Sie waren so getröstet, von der Mutter zu hören, die ihre Sorgen und Nöte und Schmerzen kennt und mitgelitten hat. Gleichzeitig gab es ihnen neue Hoffnung zu erfahren, dass ihre Leiden Wert haben, wenn sie sie aufopfern.

Auf dem Flug zurück nach Rom lernten wir durch das Schenken des Gebetsbildes schlussendlich noch Marco aus Mailand und seine vom muslimischen Glauben konvertierte Frau Nadira aus Asien kennen. Nadira vertraute uns unter Tränen an, dass sie im Schmerz über den Tod ihres Sohnes alle religiösen Gegenstände aus der Wohnung weggenommen hatte. „Doch heute sehe ich, dass die Mutter wieder zu mir zurückkommen will.“

Unsere Pilger aus der SLOWAKEI hier in der Arena wird die folgende Gebetserhörung der Mutter aller Völker besonders freuen, die sich Ende September 2010 an der katholischen Grundschule der hll. Svorad und Benedikt in Nitra ereignet hat. Es gab zu wenig Klassen. Deshalb hatte die Schulverwaltung schon letztes Jahr ein Bauprojekt beim Ministerium eingereicht. Vergeblich! Dieses Jahr wurde die Platznot noch prekärer, und entsprechend sicherer Quellen schien es völlig aussichtslos, dass der neue Antrag bewilligt würde. So begann die ganze Schule innig zur Mutter aller Völker zu beten. Direktor, Lehrer und die Schüler aller Klassen beteten ab Mitte September jeden Morgen in diesem Anliegen via Schulrundfunk gemeinsam das „Herr Jesus Christus“. Und schon am 28. September, also vor knapp drei Wochen, kam der Anruf, dass das Projekt genehmigt worden sei!
„Dieses Schuljahr“, schrieb eine der Lehrerinnen nach Amsterdam „ist in unserer Schule ein Jahr der Gottesmutter, und deshalb wird das Bild der Frau aller Völker durch die Familien wandern.“ Kurz vor dem Gebetstag haben wir jetzt aus Nitra die schöne Neuigkeit gehört, dass sich schon 140 Familien angemeldet haben, welche die Mutter aller Völker für eine Woche daheim aufnehmen möchten. Dann wird das Bild von der nächsten Familie abgeholt. Damit man es aber bis zum Schulschluss schafft, mussten gleichzeitig vier Pilgerbilder „losgeschickt“ werden.


Im Nachbarland TSCHECHIEN, in der Stadt Brno hat Herr Klimes, ein einfacher Hausmeister einer Schule, ein gerahmtes Bild der Mutter aller Völker bei der Pestsäule in der viel besuchten Altstadt aufgestellt. Täglich geht er zwei Mal dorthin, um jeweils eine halbe Stunde zu beten, auch weil die Pestsäule ein beliebter Treffpunkt für Satanisten ist. Dabei nützt er auch die Gelegenheit, den vorbeigehenden Touristen das Gebetsbild in verschiedenen Sprachen anzubieten.

Jedes Jahr nimmt Herr Klimes das Frau-aller-Völker-Bild auch nach Prag zum „Gang für die Ungeborenen“ mit, an dem dieses Jahr 8 000 Menschen teilnahmen. Und in Mähren konnte er schon 25 Priestern große Pilgerbilder schenken, die sie an ihre Pfarrkinder weitergeben.

Glück im Unglück hatten Missionare viel weiter im Osten, in KASACHSTAN, nahe der chinesischen Grenze. Auf einer Fahrt in die Steppe hatten sie das Nummernschild ihres Autos verloren, das ihnen schließlich ein kasachischer Bauer mit einer Gabel aus dem Wasser „fischte“. Zum Dank nutzten die Missionare die Gelegenheit, um der ganzen muslimischen Familie Gebetesbilder zu schenken. Gastfreundlich wurden sie daraufhin in deren Zelt, die typisch kasachische Yurte eingeladen, in der sie seit 18 Jahren leben.

In BASCHKORTOSTAN/Russland brachten die Missionare die Mutter aller Völker im Januar u. a. auch in ein Kinderheim, wo sie von offenen Herzen aufgenommen wurde. Nur zwei Tatarinnen, sunitische Musliminnen, hatten Zweifel, ob sie wohl ein Bild nehmen und die Gottesmutter verehren dürften. Erst als der Priester ihnen erklärte: „Aber sie ist doch die Mutter aller Menschen, auch der Tataren“, nahmen sie es glücklich zu sich. Bei einem weiteren Besuch im Mai lief den Missionaren ein russisches Mädchen entgegen und rief schon von weitem: „Können Sie sich noch erinnern? Sie gaben mir das Bild der Mutter aller Völker mit dem Gebet! Ich kann es auswendig und bete es jeden Tag, damit meine Mama mich doch einmal besuchen kommt.“ Es war noch während des Besuches, als der lang erwartete Anruf kam. Die kleine Russin jubelte glückstrahlend: „Mama versprach, mich morgen zu besuchen!“
Eine Gebetserhörung anderer Art erlebte die Missionsstation dann im August auf Fürsprache der Mutter von Amsterdam nach eineinhalb Monaten Temperaturen von fast 50 Grad. Es war die Zeit der großen Feuerbrände. Alles war total ausgetrocknet, und auf den Feldern wuchs fast nichts. Da waren es die Muslime im Dorf Alexejevka, die zur Missionsstation kamen und vorschlugen: „Könnt ihr nicht eine Wallfahrt machen. Bittet doch um Schutz vor Bränden und um Regen.“ Es war unglaublich heiß, als am 12. August eine kleine Schar vertrauensvoller Beter durchs Dorf hin zum provisorisch errichteten Altar der Frau aller Völker pilgerte – mit der Bitte um Regen. Tatsächlich kühlte es gleich am nächsten Tag von 48 auf 28 Grad ab, Wolken zogen auf, und seit Wochen fielen die ersten Regentropfen.

Als der Flugverkehr im April europaweit wegen der Vulkanasche für einige Tage eingestellt werden musste, saß der italienische Pilot und zukünftige Diakon, Paolo Marrocco, in Amsterdam fest. Hier auf dem Foto seht ihr ihn, wie er bei einer Audienz im Februar die Piloten von Alitalia vertreten und den Segen von Papst Benedikt XVI. empfangen durfte. Durch Freunde wurde er auf die Frau aller Völker in Amsterdam aufmerksam gemacht, und konnte so die Tage der Flugverzögerung zu täglichen Besuchen in der Kapelle der Frau aller Völker nutzen. Paolo, der heute die Opfergaben seiner Heimat ITALIEN zum Altar hintragen wird, vertiefte sich in der Kapelle in die Botschaften der Mutter aller Völker und verstand die Notwendigkeit der Weltaktion. Deshalb trägt er jetzt für passende Gelegenheiten immer Gebetsbilder bei sich und betet das Amsterdamer Gebet vor jedem Flug.

Auch beteiligen sich in Italien seit einigen Monaten auffallend mehr Klöster an der Weltaktion. Im August bestellten z. B. unbeschuhte Karmelitinnen aus Neapel 1000 Gebetsbilder und Benediktinerinnen aus Fossano setzen sich für die Weltaktion ein, seit sie den VORTRAG vom Vorjahr gelesen haben, der in 9 Sprachen erhältlich ist.
Eine, die durch das Gebetsbild in einer der Kirchen Roms zur Mutter aller Völker fand, ist Gabriella C.. Als Angestellte der NATO hat sie viel mit Friedensbemühungen zu tun. Gerade deshalb wendet sie sich mit der Bitte um den Weltfrieden nun immer bewusst an die Mutter aller Völker. Sie schrieb: „Jeden Morgen bete ich bei den 28 Flaggen der NATO-Staaten das Gebet der Frau aller Völker.“

Eine andere, recht originelle Idee hatte Gianfranco Arbace, ein Restaurantbesitzer auf der Insel Capri.

Er schenkt nicht nur seinen Gästen gerne das Gebetsbild sondern ließ die Frau aller Völker 2009 als Kachelbild am Hafen einmauern.
Dort ist sie gut sichtbar für die 17 000 Touristen und Pendler, die täglich mit Schiffen kommen und gehen.

Das letzte Zeugnis aus Italien ist besonders eindrücklich und zeigt, wie wahr das Versprechen der Mutter aller Völker ist: „Du wirst merken, dass die Verbreitung wie von selbst erfolgt.“
Valeria Dal Santo aus Vicenza, eine einfache Pensionistin, die ihre Mutter im Rollstuhl pflegt und nur einen kleinen Bekanntenkreis hat, erhielt das Gebetsbild mit einem netten Begleitschreiben via Email durch einen jungen italienischen Familienvater. Am 13. Oktober schrieb sie:
„Anfänglich wollte ich mich gar nicht für die Frau aller Völker einsetzen und bat im Juni 2010 nur um 320 Bildchen. Das schien mir mehr als genug, um sie meinen wenigen Freunden und Verwandten auszuteilen.
Eines Tages zeigte ich das Bild einer Freundin in der Kirche, die mich gleich um einen ganzen Stapel Bildchen bat. Eine weitere Bekannte, die leibliche Schwester eines Bischofs in Burundi, begann sich ebenfalls voll Eifer für die Weltaktion einzusetzen und sandte die Bilder nach Afrika. Ohne großes Zutun meinerseits beteiligten sich immer mehr an der Aktion, die ganze Päckchen Gebetsbilder für Arbeitskollegen, Schulen und Gebetsgruppen wünschten. Diese brachten die Mutter aller Völker ihrerseits in die eigene Pfarrkirche oder z. B. einem Hotelier in die Berge, der nun seinerseits die Gebetsbilder den Touristen zur Verfügung stellt.
Durch eine Bekannte. die im Nahen Osten in der religiösen Erziehung gewirkt hatte und sich buchstäblich in die Mutter aller Völker verliebte, kamen in diesen wenigen Monaten auch Tausende nach Jerusalem, in den Libanon, bis hin zur Türkei und selbst zu arabischen Christen, die in die USA emigriert waren. So sind aus ursprünglich 320 Gebetsbildern in knapp fünf Monaten 33 000 geworden! Und mit wachsendem Erstaunen kann ich nur sagen: ‚Das alles hat die Frau aller Völker gemacht!’

Ihr seht, liebe Freunde, es gibt 1000de Möglichkeiten, um die Mutter aller Völker weiterzuschenken. Die Liebe macht erfinderisch!
Beim letzten Gebetstag kam z. B. dem Deutschen Hansi Brake, der Hilfstransporte nach RUMÄNIEN organisiert, die Idee, den nächsten Hilfspaketen jeweils Gebetsbildchen auf Rumänisch beizufügen, damit auf diese Weise immer auch das Gebet der Mutter aller Völker in jedes rumänische Haus kommt. Bei 3500 Paketen war dies keine Kleinigkeit! - Es kam ein 21-jähriges Mädchen zu Herrn Brake, das wegen einer begangenen Straftat 80 Strafstunden ableisten musste. Ausgerechnet sie musste auf über 3500 Briefumschläge ‚Wichtiges Gebet’ schreiben, drei Bilder beilegen, zukleben und auf die Hilfspakete kleben. Sie tat es sogar gerne und es würde uns wundern, wenn sie das Bild am Schluss nicht angenommen hätte!

Auch Thresi Meyer, eine TIROLER Familienmutter sei erwähnt. Als sie im August hörte, man soll doch die Mutter aller Völker mehr bekannt machen, ließ sie mit ihrem Mann zur Einweihung ihrer Kapelle 400 Bilder mit dem Gegeißelten Jesus und der Frau aller Völker drucken, segnen und an ihre Gäste austeilen. War das nicht eine gute Idee?! Zudem liegen in der neuen Kapelle für alle Besucher immer Bilder zum Mitnehmen auf.

Mitten unter uns ist heute auch der Afrikamissionar P. Heinrich Österle, aus dem Orden der Weißen Väter. Letztes Jahr hatte er hier in Köln so sehr „Feuer gefangen“ für die Frau aller Völker, dass er das Gebet gleich auf Alur übersetzen ließ, eine Sprache des Gebietes im KONGO, wo er 50 Jahre lang gewirkt hat. Aber nicht nur das! P. Österle erbat sich in der Diözese das Imprimatur, suchte Wohltäter, die den Druck und den Versand finanzierten und ließ im April 90 000 Gebetsbildchen in Alur und 50 000 auf Französisch in seinen geliebten Kongo senden, wo ein einheimischer Priester sich der Verbreitung annimmt.

Auch an der ELFENBEINKÜSTE, im Heiligtum U. L. F. von Afrika in Abidjan fand am 21. August 2010 ein weiterer Gebetstag zu Ehren der Mutter aller Völker statt.

 
 
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